Lord John Krebs spricht aus Sicht eines Wissenschaftlers, der in leitenden Positionen für britische Institutionen und Behörden gearbeitet hat und unter anderem den Technologieausschuss des britischen Oberhauses leitete. An Beispielen politischen Handelns auf den Feldern Lebensmittelqualität, Klimawandel und Tierseuchen wird Lord Krebs zeigen, dass die Wissenschaft nur eine von vielen Stimmen ist, die im demokratischen Entscheidungsprozess gehört werden. Zudem machen Meinungsverschiedenheiten zwischen Forschern es zuweilen schwer, der Stimme der Wissenschaft Gehör zu verschaffen, argumentiert Lord Krebs. Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.
Die Leopoldina-Vorlesung findet als Auftaktveranstaltung des Symposiums „Communication – From molecules to organisms“ statt, das am Folgetag, Donnerstag, 22. Mai, ab 11.45 Uhr, beginnt. Das Symposium der Mitglieder der Leopoldina-Klasse II – Lebenswissenschaften – versteht sich als Forum für den interdisziplinären Austausch.
Nächste Nachricht Zurück