Das Energiesystem in Deutschland verändert sich. Der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch hat im vergangenen Jahr mit 38 Prozent einen neuen Rekordwert erreicht. Die Stromerträge aus Windenergie und Photovoltaikanlagen schwanken jedoch im Laufe des Jahres und von Ort zu Ort erheblich. Je dezentraler die Energieversorgung, desto höher ist der Bedarf an Speichern. Wie lässt sich fluktuierende Energie am besten speichern? Was genau sind die Anforderungen an diese Speicher?
Über die Speicher im Energiesystem sprechen der Chemiker Robert Schlögl, Mitglied der Leopoldina, und Harald Bradke, Leiter des Competence Centers Energietechnologien und Energiesysteme am Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI. Die Chemikerin Angelika Heinzel, seit 2008 Mitglied der Leopoldina, hält einen Vortrag zum Potenzial von Wasserstoff. Ferdi Schüth, ebenfalls Mitglied der Leopoldina, spricht über die Speicherung fluktuierender Energien in stofflichen Energieträgern.