Onur Güntürkün forscht an der Ruhr-Universität Bochum zur Funktionsweise des Denkens und beobachtet dafür Vögel ebenso wie Menschen. Dabei verbindet er psychologische und biologische Methoden mit Konzepten der Verhaltens- und Neurowissenschaften. Für seine Arbeiten wurde er unter anderem mit dem Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet, und für die Vermittlung seiner Forschung erhielt er 2014 den Communicator-Preis. Güntürkün ist seit 2006 Mitglied der Leopoldina.
In der Veranstaltungsreihe „Wissenschaft am Kamin“ laden das Literaturhaus Halle und die Leopoldina herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein, über ihr Leben und ihre Forschung zu berichten.