Nachricht Wissenschaft im europäischen Dialog

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Vom 6. – 10. Juli 2014 kommen über 40 herausragende junge Wissenschaftler in St. Petersburg zusammen, um über aktuelle Entwicklungen der nationalen Wissenschaftssysteme, über die Stellung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie über Möglichkeiten für die internationale Wissenschaftskooperation im europäischen Vergleich zu reflektieren.

Darüber hinaus werden aktuelle Forschungsprojekte in einem interdisziplinären Rahmen vorgestellt und die Perspektiven der forschungsbasierten bilateralen Kooperation ausgelotet. Die Teilnehmer vertreten ein breites Spektrum an Fachdisziplinen und wurden in einem kompetitiven Verfahren anhand eines breit veröffentlichten Teilnahmeaufrufs ausgewählt. Das Deutsch-Russische Forum Junger Wissenschaftler ist eine bilaterale Initiative aus dem Deutsch-Russischen Jahr der Bildung, Wissenschaft und Innovation 2011/12, welches von den Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Russischen Föderation getragen wurde. Das erste Forum fand 2011 in Moskau, das zweite 2012 in Berlin und Halle (Saale), und das dritte 2013 in Bonn, Köln und Jülich statt. In diesem Jahr ist das Forum in St. Petersburg zu Gast. Russlands nördliche Metropole besitzt nicht nur eine bemerkenswerte Tradition als Wissenschaftsstandort, sondern auch eine nationale und internationale Ausstrahlung, und eine bedeutende Diversität der Hochschul- und Forschungseinrichtungen. Das Forum wird gemeinsam von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina (als Projektkoordinator) und der Russischen Akademie der Wissenschaften in Zusammenarbeit mit dem Rat der Jungen Wissenschaftler der Russischen Akademie der Wissenschaften (SMU RAN) und der Jungen Akademie (an der Berlin-Brandenburgischen Akademie und der Leopoldina) veranstaltet, und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt. Kooperationspartner in diesem Jahr sind die Staatliche Universität St. Petersburg und das Petersburger Wissenschaftszentrum der Russischen Akademie der Wissenschaften sowie das Deutsche Wissenschafts- und Innovationshaus Moskau (insbesondere das Moskauer Verbindungsbüro der Deutschen Forschungsgesellschaft und die Alexander von Humboldt-Stiftung). Die beiden Nationalakademien bekräftigen mit der Ausrichtung des Forums die wichtige Rolle dieses Formats für den wissenschaftsbasierten Austausch zwischen Nachwuchswissenschaftlern aus Deutschland und Russland, und unterstützen die Generierung von neuen Impulsen für die bilaterale Zusammenarbeit. Das Forum bietet eine Dialogplattform zu Themen aus Wissenschaft, Forschung, Innovation – mit gemeinsamer Relevanz für Deutschland, Russland und Europa. So baut das Konzept auf drei Säulen auf: die Ermöglichung einer proaktiven Plattform für Interaktion, Austausch und Netzwerkbildung, die Vorstellung aktueller Forschungsprojekte junger Wissenschaftler im Rahmen eines Science Slams sowie der Austausch mit Vertretern von Wissenschaftsorganisationen über Schlüsselfragen der Wissenschaftsentwicklung im Rahmen von Science Talks. Das abwechslungsreiche Programm des diesjährigen Forums steht unter dem Motto „Die Entdeckung des ‚Neuen‘ in den Wissenschaften“.Nächste Nachricht Zurück

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