Auf der Suche nach dem Engramm – wie und wo speichert das Gehirn Informationen?
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Prof. Dr. Frank Rösler, Marburg
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Gedächtnis ist Voraussetzung für alle kognitiven Leistungen, für elementare Wahrnehmungen ebenso wie für das Verstehen einer fremden Sprache, für einfache Bewegungen ebenso wie für die Ausführung komplexer Handlungen. Denn wir erkennen und verstehen nur etwas, wenn wir bereits eine Repräsentation, eine Gedächtnisspur besitzen, und wir können nur koordiniert handeln, wenn wir bereits passende motorische Programme zur Verfügung haben. Diese Beispiele zeigen, dass unser Gehirn ein riesiger Datenspeicher sein muss, in dem eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Gedächtnisinhalte dauerhaft zur Verfügung gehalten und in den täglich neue Informationen abgelegt werden. Wie geschieht das? In welcher Form sind diese Gedächtnisinhalte gespeichert und wo, in welchen Hirnteilen, sind solche Gedächtnisinhalte lokalisiert? Rösler wird in seinem Vortrag Methoden und Ergebnisse der modernen Hirnforschung vorstellen, die Funktionsweise und neuroanatomische Grundlagen des menschlichen Gedächtnisses erläutern. Zentrales Thema werden Versuchsanordnungen der Experimentellen Psychologie sein, in denen mit bildgebenden Verfahren die Aktivierung einzelner Hirnareale beim Einprägen und beim Abruf von Informationen beobachtet werden kann.
Frank Rösler studierte Psychologie an der Universität Hamburg, promovierte mit dem Hauptfach Psychologie im Fachbereich Philosophie der Christian-Albrechts- Universität zu Kiel und habilitierte ebenda. Zwischen 1982 und 1986 vertrat er den Lehrstuhl (C4) für Allgemeine, Differentielle und Angewandte Psychologie am Fachbereich Psychologie der Universität Hamburg. Von 1986 – 1990 war er Professor (C3) für Allgemeine Psychologie am Fachbereich Psychologie der Universität Marburg, seit 1990 hat er im gleichen Fachbereich die Professur (C4) für Allgemeine und Biologische Psychologie inne. Rösler ist Herausgeber namhafter internationaler Zeitschriften. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Staatlichen Preis der Christian- Albrechts-Universität zu Kiel (1977), die Ernennung zum ordentlichen Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (1995) und die Wilhelm-Wundt-Medaille der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (2000). Im Jahr 2001 wählte ihn die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina zu ihrem Mitglied (Sektion Empirische Psychologie und Kognitionswissenschaften).
Frank Rösler studierte Psychologie an der Universität Hamburg, promovierte mit dem Hauptfach Psychologie im Fachbereich Philosophie der Christian-Albrechts- Universität zu Kiel und habilitierte ebenda. Zwischen 1982 und 1986 vertrat er den Lehrstuhl (C4) für Allgemeine, Differentielle und Angewandte Psychologie am Fachbereich Psychologie der Universität Hamburg. Von 1986 – 1990 war er Professor (C3) für Allgemeine Psychologie am Fachbereich Psychologie der Universität Marburg, seit 1990 hat er im gleichen Fachbereich die Professur (C4) für Allgemeine und Biologische Psychologie inne. Rösler ist Herausgeber namhafter internationaler Zeitschriften. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Staatlichen Preis der Christian- Albrechts-Universität zu Kiel (1977), die Ernennung zum ordentlichen Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (1995) und die Wilhelm-Wundt-Medaille der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (2000). Im Jahr 2001 wählte ihn die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina zu ihrem Mitglied (Sektion Empirische Psychologie und Kognitionswissenschaften).