Grenzenlos scharf: Lichtmikroskopie im 21. Jahrhundert
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- Halle (Saale)
Leopoldina-Weihnachtsvorlesung des Nobelpreisträgers und Leopoldina-Mitglieds Stefan Hell
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- Ort Halle (Saale)
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Stefan W. Hell
Stefan W. Hell studierte in Heidelberg und wurde dort im Fach Physik promoviert. Schon in seiner Dissertation befasste sich der Wissenschaftler mit Mikroskopie. Ab 1991 arbeitete er am Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie in Heidelberg und an der Universität Turku in Finnland an der Frage, wie lichtmikroskopische Auflösungen im Nanometerbereich zu erreichen sind. Bis dahin galt die Annahme, dass die Auflösung dieser Mikroskope auf die halbe Lichtwellenlänge (200-400 Nanometer) begrenzt ist. Gleicharti ge Objekte, die näher beieinander liegen, können im Bild nicht mehr unterschieden werden. Mit der Entwicklung der sogenannten „Stimulated Emission Depletion“, kurz STED-Mikroskopie, widerlegte Hell diese Annahme. 2014 erhielt er „für die Entwicklung der hochaufgelösten Fluoreszenz-Mikroskopie“ gemeinsam mit Eric Betzig und William E. Moerner den Nobelpreis für Chemie. Foto: Die Leopoldina zeichnete Stefan Hell im Jahr 2013 mit der Carus-Medaille aus. Ein Jahr später erhielt Hell den Nobelpreis für Chemie. © David Ausserhofer für die LeopoldinaWeitere Informationen und Anmeldung
Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten. Anmeldung
Kontakt
Peggy Glasowski
Assistentin der Generalsekretärin
Tel.: 0345 / 472 39-912
E-Mail: peggy.glasowski(at)leopoldina.org