Prof. Dr. Amélie Mummendey (✝︎)
- Fachbereich Psychologie und Kognitionswissenschaften
- Ort Jena, Deutschland
- Wahljahr 2001
Forschung
Hauptarbeitsgebiete: Kooperation und Konflikt zwischen sozialen Gruppen; sozialpsychologische Analyse von Problemen der sozialen Identität, von Beziehungen und Verhalten zwischen sozialen Gruppen
Untersuchung von Determinanten für negative Formen wie soziale Diskriminierung, Abwertung von Fremdgruppen bis hin zu Feindseligkeit und Gewalt gegenüber Andersartigen; Analyse von Aggression; theoretische und empirische Arbeiten zu Toleranz, Akzeptanz oder gar Wertschätzung von Andersartigkeit; Strategien zur Bewältigung von bedrohter oder negativer Identität (etwa als Folge des deutschen Vereinigungsprozesses); Entwicklung und Prüfung von Annahmen zur Hinderung oder Förderung von Toleranz gegenüber Fremdgruppen (etwa im Kontext nationaler Identitäten in Europa)
Untersuchung von Determinanten für negative Formen wie soziale Diskriminierung, Abwertung von Fremdgruppen bis hin zu Feindseligkeit und Gewalt gegenüber Andersartigen; Analyse von Aggression; theoretische und empirische Arbeiten zu Toleranz, Akzeptanz oder gar Wertschätzung von Andersartigkeit; Strategien zur Bewältigung von bedrohter oder negativer Identität (etwa als Folge des deutschen Vereinigungsprozesses); Entwicklung und Prüfung von Annahmen zur Hinderung oder Förderung von Toleranz gegenüber Fremdgruppen (etwa im Kontext nationaler Identitäten in Europa)
Werdegang
- 2008-2011 Vizerektorin der Friedrich Schiller-Universität (FSU) Jena
- 2007-2011 Direktorin der Graduiertenschule der FSU Jena
- 1997-2011 Lehrstuhl Sozialpsychologie, FSU Jena
- 1980-1996 Professorin für Sozialpsychologie, Universität Münster
- 1975-1980 Hochschuldozentin, Universität Münster
- 1974 Habilitation an der Universität Münster
- 1972-1975 Assistentin, Universität Münster
- 1970 Promotion an der Universität Mainz
- 1968-1972 Assistentin an der Universität Mainz
- 1968 Studienabschluss in Psychologie, Universität Bonn
Funktionen
- Mitglied des Senats der Leibniz-Gemeinschaft
- seit 2009 Vorsitzende des Stiftungsrats der Einstein Stiftung Berlin
- 2005-2008 Mitglied des Scientific Advisory Board der European Science Foundation (ESF)
- 1999-2005 Mitglied des Standing Committee for the Social Sciences (SCSS), European Science Foundation (ESF)
- 1997-2002 Mitglied des Wissenschaftsrats
- 1996-2001 Mitglied des Auswahlausschusses für Graduiertenkollegs der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
- 1993/1998 Mitglied des Review Committee Psychology, benannt von VSNU and KNAW, Niederlande
Projekte
- 2000-2009 Leitung des Internationalen Graduiertenkollegs „Conflict and Cooperation between Social Groups: Dynamics of Change in Intergroup Relations”, Universität Jena, University of Kent at Canterbury, UK, und Université Catholique de Louvain-la-Neuve, Belgien
- 2000-2002 DFG-Projekt „Differenz und Pluralität, Diskriminierung und Toleranz in Beziehungen zwischen Gruppen [Differentiation and pluralism, discrimination and tolerance in intergroup relations]“
- 1991-1996 Leitung des interdisziplinären Graduiertenkollegs „Kognitive und soziale Repräsentation von Problemen und Konflikten, ihre Genese, Prädikation und Bewältigung [Cognitive and social representation of problems and conflicts: Genesis, prediction and coping]”, Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Auszeichungen und Mitgliedschaften
- 2016 Martin Irle‐Preis
- 2011 Jean Paul Codol Award, European Association of Social Psychology
- seit 2009 Fellow der Association for Psychological Science
- 2005 Thüringer Forschungspres, gemeinsam mit Thomas Kessler, Thorsten Meiser & Kai Sassenberg
- seit 2001 Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina
- 2001 Deutscher Psychologie-Preis, verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, Christoph-Dornier-Stiftung, Berufsverband deutscher Psychologen und Psychologinnen
- 1993 Henri Tajfel Award der European Association of Experimental Social Psychology