Nationale Politikberatung zu internationalen Themen
Globale Herausforderungen erfordern nationale Strategien. Vor diesem Hintergrund kommt der nationalen Politikberatung zu Themen rund um die internationale Kooperation in der Wissenschaft eine besondere Bedeutung zu.
Zuletzt bearbeitet: 19. Juni 2026
Internationale Kooperation ist für die Wissenschaft unerlässlich, dies begründet sich oft in den Forschungsfeldern selbst, beispielsweise bei Klimafragen. Angesichts zunehmender geopolitischer Veränderungen nehmen die Herausforderungen internationaler Zusammenarbeit jedoch zu. Zu Fragestellungen rund um die internationale Kooperation in der Wissenschaft steht die Abteilung Internationale Beziehungen im Austausch mit relevanten Akteurinnen und Akteuren aus Politik und Ministerien und organisiert regelmäßig Hintergrundgespräche zu aktuellen Fragestellungen mit internationalem Bezug.
Das inhaltliche Spektrum hierzu ist breit: Die Beratung zu Aufbau und Performanz der Wissenschaftssysteme anderer Länder zählt ebenso dazu wie die Bereitstellung von Hintergrundwissen zu den spezifischen Herausforderungen und erforderlichen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche internationale Zusammenarbeit insbesondere mit sog. schwierigen Partnern. Dabei setzt die Leopoldina auf den direkten Austausch von Mitgliedern der Akademie mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Administration, um die praktische Erfahrung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Diskurs einzuspeisen.
Zudem bringt die Akademie fallbezogen internationale fachthematische Expertise in deutsche Kontexte ein. Beispiele hierfür sind der Austausch mit internationalen Partnern während der Pandemie oder Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern von Ministerien und Fördereinrichtungen im Anschluss an internationale fachthematische Symposien, um auf lohnenswerte Kooperationsfelder aufmerksam zu machen.