Prof. Dr. Ewald R. Weibel (✝︎)
- Fachbereich Physiologie und Pharmakologie/Toxikologie
- Ort Bern, Schweiz
- Wahljahr 1989
Forschung
Weibels wissenschaftliche Aktivitäten konzentrieren sich auf die Entwicklung und Anwendung morphometrischer Methoden für die Erforschung der quantitativen Wechselbeziehungen von Struktur und Funktion verschiedener Systeme, wie z.B. die Strukturgrundlagen beim Gasaustausch in der Lunge, oder in der Zellbiologie von Membransystemen der Leber und den Mitochondrien der Muskeln zu Stoffwechselfunktionen.
Dieses Vorgehen findet Anwendung bei integrativen Studien über die vergleichende Physiologie, beispielsweise bei der strukturellen Grundlage des Energieweges von der Lunge zu den Muskelzellen und ihren Mitochondrien, dem Weg des Sauerstoffs.
Er entdeckte die speziellen Organellen von Endothelzellen der Blutgefäße, genannt „Weibel-Palade-Körperchen“.
Dieses Vorgehen findet Anwendung bei integrativen Studien über die vergleichende Physiologie, beispielsweise bei der strukturellen Grundlage des Energieweges von der Lunge zu den Muskelzellen und ihren Mitochondrien, dem Weg des Sauerstoffs.
Er entdeckte die speziellen Organellen von Endothelzellen der Blutgefäße, genannt „Weibel-Palade-Körperchen“.
Werdegang
- seit 1994 Professor Emeritus an der Universität Bern, Schweiz
- 1984-1985 Rektor der Universität Bern, Schweiz
- 1966-1994 Professor Ordinarius und Direktor des Instituts für Anatomie an der Universität Bern, Schweiz
- 1963-1966 Assistenzprofessor an der Universität Zürich, Schweiz
- 1963 Habilitation an der Universität Zürich, Schweiz
- 1959-1963 Research Associate Columbia University und Rockefeller Institute, New York, USA
- 1958-1959 Research Fellow Yale University, USA
- 1956 Promotion an der Universität Zürich, Schweiz
- 1949-1955 Medizin-Studium an der Universität Zürich, Schweiz
Funktionen
- 1997-2001 Präsident der International Union of Physiological Sciences
- 1997-2000 Präsident der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften
- 1988-1989 Präsident der Fleischner-Gesellschaft
- 1974-1978 Vorstandsmiglied der International Federation of Societies for Electron Microscopy
- 1969-1980 Vizevorsitzender für Biologie und Medizin des Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung
- 1969-1972 Ratsmitglied der Royal Microscopical Society
- 1969-1972 Präsident der Union Schweizerischer Gesellschaften für Experimentelle Biologie
- 1967-1971 Präsident der International Society for Stereology
Auszeichungen und Mitgliedschaften
- 2007 Educational Award, European Respiratory Society
- 2004 Ehrenmitglied der Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften
- 2000 Ehrenmitglied der Akademie der Wissenschaften Schweiz
- 2000 Auswärtiges Mitglied der American Academy of Arts and Sciences
- 1999 Ehrendoktor für Medizin der Universität Genf, Schweiz
- 1998 Mitglied der Academia Europaea
- 1993 Jan Evangelista Purkinje Gold Medal, Prag, Tschechien
- 1988 Mitglied der Polnischen Akademie der Wissenschaften
- 1988 Ehrendoktor der University of Edinburgh, UK
- 1987 Mitglied der Royal Society of Sciences of Uppsala, Schweden
- 1987 Anders Retzius Gold Medal, Karolinska Institutet, Stockholm, Schweden
- 1982 College Medalist, American College of Chest Physicians
- 1981 Foreign Associate der U.S. National Academy of Sciences
- 1979 Fellow der Royal Microscopical Society
- 1974 Marcel-Benoist-Preis (Bundesregierung der Schweiz)