Prof. Dr. Jutta Allmendinger

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  • Fachbereich Ökonomik und Empirische Sozialwissenschaften
  • Ort Berlin, Deutschland
  • Wahljahr 2007

Forschung

Forschungsschwerpunkte: Bildungssoziologie, Soziologie des Arbeitsmarktes, soziale Ungleichheit, Sozialpolitik, Organisationssoziologie, Soziologie des Lebensverlaufs
Jutta Allmendinger ist eine deutsche Soziologin. In ihrer Forschung konzentriert sie sich auf die Themen Arbeitsmarkt, Sozialpolitik, Bildung, soziale Ungleichheit und die Soziologie des Lebensverlaufs. Im Fokus ihrer wissenschaftlichen Arbeit stehen zudem Fragen der Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern auf dem Arbeitsmarkt und innerhalb der Familie. Sie plädiert für ein Gesamtkonzept zur Umverteilung von Erwerbs- und Hausarbeit zwischen Frauen und Männern. 
Ihre Arbeit in der Bildungssoziologie ist wegweisend. Ausgehend von den Übergängen zwischen Bildungs- und Erwerbssystemen entwirft sie eine Systematik, mit der sich die Stratifikation und Standardisierung von Bildungssystemen beschreiben lässt. 1999 führt sie den Begriff der Bildungsarmut in die Bildungssoziologie ein. Sie versteht darunter den individuellen Mangel an Bildung. Dieser Mangel kann absolut sein, wenn feststehende Mindeststandards wie ein Hauptschul- oder beruflicher Abschluss nicht erreicht werden. Oder der Mangel ist relativ im Vergleich zum Bildungsstand der Gesellschaft. In jedem Fall führt Bildungsarmut zu massiven Schwierigkeiten beim Einstieg in die Arbeitswelt und verringert grundlegende Möglichkeiten der sozialen Teilhabe. 
Allmendinger fasst ihre bildungspolitischen Schriften in ihrem Buch „Schulaufgaben. Wie wir das Bildungssystem verändern müssen, um unseren Kindern gerecht zu werden“ (2012) zusammen. Darin beschreibt sie die sehr unterschiedlichen Lebensverläufe von vier typischen Jugendlichen, verwebt sie mit aktuellen Forschungsergebnissen und analysiert die Herausforderungen des deutschen Bildungssystems. Sie plädiert dafür, das Bildungssystem grundlegend zu reformieren, damit alle Kinder unabhängig von ihrer sozialen Herkunft nach ihrer jeweiligen Leistungsfähigkeit gefördert werden können und keines den Anschluss verliert.
Ausgehend vom Zusammenhang zwischen Schule und Arbeitsmarkt blickt Allmendinger auf den gesamten Lebensverlauf der Menschen. Unter Nutzung von Lebensverlaufsdaten fragt sie, wie die Lebensverläufe von Männern und Frauen sozialpolitisch normiert, bilanziert und entzweit werden. Dabei beleuchtet sie, wie die Rentenversicherung den durchschnittlichen weiblichen Lebensverlauf beeinflusst. Ihr 2017 erschienenes Buch „Das Land, in dem wir leben wollen“ basiert auf den Daten der Vermächtnisstudie, die danach fragt, wie sich die Menschen in Deutschland ihre Zukunft vorstellen. Welche Werte, Wünsche, Hoffnungen und Sorgen haben sie? Was möchten sie an die nächste Generation weitergeben, was nicht? Vertiefend untersucht sie anhand dieser Daten in ihrem Essay „Die Vertrauensfrage“ (2020), wie es um den sozialen Zusammenhalt in Deutschland steht. Sie kommt zu dem Schluss, dass das viel beschworene Wir-Gefühl zu oft auf das eigene Umfeld beschränkt bleibt. Stattdessen setzt sie auf die Kraft des Vertrauens, und zwar auch und vor allem in die Menschen, die man nicht kennt. Aus ihrer Sicht ist Vertrauen der Kitt, der die Gesellschaft zusammenhalten kann.
In den letzten Jahren hat sich Jutta Allmendinger verstärkt der Geschlechterforschung zugewandt. In ihrem Buch „Es geht nur gemeinsam! Wie wir endlich Geschlechtergerechtigkeit erreichen“ (2021) entwirft sie einen Fahrplan für eine geschlechtergerechte Zukunft und zeigt konkret auf, was passieren muss, damit Frauen auf allen Ebenen gleichberechtigt sind. Sie plädiert für ein Gesamtkonzept zur Umverteilung von Erwerbs- und Hausarbeit zwischen Frauen und Männern. In diesem Sinne setzt sie sich für ein nachhaltiges Lebensverlaufsmodell ein, dessen Grundzüge sie in der gemeinsamen Stellungnahme der Leopoldina, der BBAW und der Union der Wissenschaften zur „Die Zukunft der Arbeit“ (2023) zusammen mit Kolleginnen und Kollegen skizziert. Dieses soll mehr Raum für (Weiter-)Bildung, Pflege, Gesundheitsprävention und gesellschaftliches Engagement schaffen und so den Wandel von der Erwerbsarbeits- zur Tätigkeitsgesellschaft ermöglichen.
Jutta Allmendingers Arbeiten sind geprägt von tiefgreifenden Analysen und visionären Konzepten, die das Ziel haben, gesellschaftliche Strukturen gerechter und zukunftsfähiger zu gestalten.

  • seit 2012 Honorarprofessorin für Soziologie, Freie Universität Berlin
  • 2007-2024 Präsidentin, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
  • seit 2007 Professorin für Bildungssoziologie und Arbeitsmarktforschung, Humboldt-Universität zu Berlin
  • 2003-2007 Direktorin, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Nürnberg
  • 1993 Habilitation, Fachbereich Philosophie und Sozialwissenschaften I, Freie Universität Berlin
  • 1992-2007 Professorin für Soziologie, Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München
  • 1989 Ph.D. in Sozialwissenschaften, Harvard University, Cambridge, USA
  • 1988-1991 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin
  • 1987 M.A. in Sozialwissenschaften, Harvard University, Cambridge, USA
  • 1984-1988 Research Assistant, Harvard University, Cambridge, USA
  • 1984  M.A. in Sozialwissenschaften, Madison, WI, USA
  • 1983-1984 Graduiertenstudium in Soziologie, Volkswirtschaftslehre und Statistik, University of Wisconsin, Madison, USA
  • 1982 Diplom in Soziologie und Sozialpsychologie, Universität Mannheim

  • seit 2025 Mitglied, Wissenschaftliche Kommission, Wissenschaftsrat (WR)
  • seit 2024 Vorsitzende, Wissenschaftliche Kommission Niedersachsen (WKN)
  • seit 2023 Vorsitzende, Kuratorium, Deutsche Liga für das Kind
  • seit 2023 Mitglied, International Advisory Board, Bocconi University, Mailand, Italien
  • seit 2023 Mitglied, Gründungskommission, Technische Universität Nürnberg
  • seit 2023  Vorsitzende (gemeinsam mit Peter Dortans), Kuratorium, Global Goals für Berlin, EXPO 2035
  • 2023 Mitglied, Gender Equality Advisory Council, G7, Japan
  • 2022 Vorsitzende, Gender Equality Advisory Council, G7, Deutschland
  • seit 2022 Mitglied, Kuratorium, Kohli Foundation for Sociology, Berlin
  • seit 2022 Mitglied, Advisory Board, Oxford Internet Institute, University of Oxford, Oxford, UK
  • 2021-2023 Vorsitzende, Zukunftsrat „Nachhaltige Entwicklung“, Land Rheinland-Pfalz
  • seit 2021 Mitglied, Zukunftsrat „Nachhaltige Entwicklung“, Land Rheinland-Pfalz
  • 2021-2024 Sprecherin, Arbeitsgruppe „Zukunft der Arbeit“, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Federführung), Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Union der deutschen Akademien der Wissenschaften
  • 2021-2022 Mitglied, Arbeitsgruppe „Geschlechtergerechtigkeit in der Wissenschaft“, Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina
  • 2021-2022 Mitglied, Kommission zur Evaluation des Infektionsschutzgesetzes (IfSG), Bundesministerium für Gesundheit
  • 2021 Mitglied, Gender Equality Advisory Council, G7, UK
  • seit 2020 Wissenschaftliches Mitglied, Rat, BBAW
  • seit 2020 Mitglied, Kuratorium, Genshagener Kreis, Berlin
  • 2019-2024 Mitglied, Universitätsrat, Universität Mannheim
  • 2019-2021 Mitglied, International Scientific Advisory Board, Österreichischer Wissenschaftsfonds FWF, Österreich
  • seit 2019 Mitglied, Stiftungsausschuss Universität, Georg-August-Universität Göttingen
  • seit 2018 Mitglied, Kuratorium, Weizenbaum-Institut, Berlin
  • 2018 Vorsitzende, Hochschulrat, Berlin International University of Applied Sciences
  • 2018 Leiterin, Zukunftsrat, SPD Hessen
  • seit 2017 Mitglied, Herausgeberrat, DIE ZEIT, Hamburg
  • seit 2017 Mitglied, Rat, Junge Akademie, BBAW sowie Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina
  • 2017-2018 Vorsitzende, Jury, Innovationspreis Berlin-Brandenburg
  • 2017-2021 Vorsitzende, Wissenschaftlicher Beirat, Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf
  • seit 2016 Mitglied, Aufsichtsrat, Berliner Stadtreinigung (BSR)
  • 2015-2022 Mitglied, Forschungsbeirat, Institut der Deutschen Wirtschaft, Köln
  • 2015-2017 Mitglied, Expertenkommission „Arbeit der Zukunft“, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) sowie Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf
  • 2015 Vorsitzende, Kommission „Gleiche Rechte – gegen Diskriminierung aufgrund des Geschlechts“, Antidiskriminierungsstelle des Bundes
  • 2014-2017 Mitglied, Wissenschaftliches Gutachtergremium zur Begleitung des 5. Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung, Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
  • 2014-2015 Mitglied, High Level Group Research, Innovation and Science Policy Experts (RISE), Europäische Kommission (EC)
  • seit 2014 Mitglied, Goethe-Institut, München
  • seit 2014 Mitglied, Deutsch-Chinesisches Dialogforum, Auswärtiges Amt
  • seit 2014 Mitglied, Hochschulrat, Berlin International University of Applied Sciences
  • 2013-2023 Mitherausgeberin, Neue Zeitschrift für Familienrecht (NZFam)
  • 2013-2021 Mitglied, Senat, Schader-Stiftung, Darmstadt
  • 2013-2016 Mitglied, Kuratorium, Deutsche Gesellschaft für Personalführung (DGFP)
  • seit 2012 Mitglied, Kuratorium, Stiftung der Deutschen Wirtschaft (SdW), Berlin
  • seit 2012 Mitglied, Kuratorium, Urania Berlin
  • seit 2011 Mitglied, Stiftungsrat, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS)
  • 2011-2013 Mitglied, Beirat, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration
  • 2011-2013 Mitglied, Wissenschaftlicher Beirat zur Begleitung des zweiten Bundesberichts zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, BMBF
  • 2011-2013 Vorsitzende, Steuerungskreis, Fortschrittforum zur Begleitung der Arbeit der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“, Deutscher Bundestag
  • 2011-2012 Mitglied, Dialogforum „Zukunft Soziale Marktwirtschaft“
  • 2010-2012 Vorsitzende, Kuratorium, berufundfamilie gGmbH, Frankfurt am Main
  • 2010-2016 Mitglied, Beirat, FrauenMediaTurm, Köln
  • 2010-2013 Vizepräsidentin, stiftung neue verantwortung, Berlin
  • 2010-2012 Mitglied, Kuratorium, Forschungs- und Wissenschaftsstiftung Hamburg
  • 2009-2021 Mitherausgeberin, Forschung. Politik – Strategie – Management
  • 2009-2020 Mitglied, Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
  • 2009-2015 Mitglied, Hauptausschuss für Mindestarbeitsentgelte, BMAS
  • 2009-2012  Mitglied, Kuratorium, berufundfamilie gGmbH, Frankfurt am Main
  • 2008-2012 Mitglied, Sozialbeirat für die Rentenversicherung, Bundesregierung
  • 2008-2009 Mitglied, Stiftungsrat, Stiftung Europa-Universität Viadrina, Frankfurt an der Oder
  • 2007-2018 Mitglied, Board of Governors, Jacobs University Bremen
  • 2007-2011 Mitglied, Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI), Bundesregierung
  • 2007-2011 Mitglied, Berlin Board, Regierender Bürgermeister Berlin
  • 2007-2010 Mitglied, Wissenschaftlicher Beirat, Centre Marc Bloch, Berlin
  • 2007 Mitglied, Kuratorium, Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI), Karlsruhe
  • 2006-2016 Mitglied, Stiftungsrat, Japanisch-Deutsches Zentrum Berlin
  • 2006-2012 Mitglied, Wissenschaftliche Kommission, Wissenschaftsrat
  • 2006-2007 Mitglied, Innovationskreis berufliche Bildung, Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • seit 2006 Mitglied, Wissenschaftlicher Beirat, Sozialwissenschaftliches Archiv Konstanz
  • 2006  Mitglied, Wissenschaftlicher Beirat, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
  • 2005-2009 Mitglied, Hochschulrat, Technische Universität Darmstadt
  • 2005- 2008 Mitglied, Forschungsbeirat, European University Institute (EUI), Florenz, Italien
  • 2004-2007 Mitglied, Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD), BMBF
  • 2004-2006 Mitglied, Wissenschaftlicher Beirat „Bildungsbericht für Deutschland“, Kultusministerkonferenz
  • 2004-2006 Mitglied, Beraterkreis „Hochschulentwicklung“, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
  • 2004-2006 Mitglied, Kammer für soziale Ordnung, Evangelische Kirche in Deutschland
  • 2004-2005 Mitglied, Lenkungsausschuss, Projekt „Taking Forward the EU Social Inclusion Process“, Luxemburgische Präsidentschaft, Rat, Europäische Union (EU)
  • 2003-2013 Mitglied, Kuratorium, Deutscher Studienpreis, Körber-Stiftung, Hamburg
  • 2003 -2008 Mitglied, Wissenschaftlicher Beirat, Jacobs Center for Lifelong Learning and Institutional Development, International University Bremen
  • 2003-2007 Geschäftsführende Herausgeberin, Zeitschrift für Arbeitsmarktforschung
  • 2003-2006 Mitglied, Wissenschaftlicher Beirat, Qualitätsagentur, Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB), München
  • 2003-2005 Mitglied, Sachverständigenkommission des 7. Familienberichts, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
  • 2003-2005 Mitglied, Begleitgruppe „Chancengleichheit und Familienfreundlichkeit in der Wirtschaft“, (BMFSFJ)
  • 2003-2005 Mitglied, Beirat, Arbeitsstelle „Interkulturelle Konflikte und gesellschaftliche Integration“, WZB
  • 2003- 2005 Mitglied, Kuratorium, Gesellschaft Sozialwissenschaftlicher Infrastruktureinrichtungen (GESIS), Mannheim
  • 2003-2004 Mitglied, Wissenschaftliche Kommission „Forschungsevaluation Politikwissenschaft und Soziologie in Niedersachsen“
  • 2003 Mitglied, Ausschuss für Lehre, Wissenschaftsrat
  • 2001-2003 Mitherausgeberin, Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
  • 2000-2002 Vorsitzende, Wissenschaftlicher Beirat, IAB Nürnberg
  • 1999-2003 Herausgeberin, Studien zur Wissenschafts- und Organisationssoziologie
  • 1999-2002 Mitglied, Vorstand, Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
  • 1998-2004 Berichterstatterin für die Graduiertenkollegs, Senats- und Bildungsausschuss, Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • 1998-2002 Mitglied, Beratergremium, Niedrigeinkommenspanel (NIEP), Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung
  • 1998-2001 Herausgeberin und Mitherausgeberin, European Societies
  • 1997-2002 Mitglied, Wissenschaftlicher Beirat Institut für Bevölkerungsforschung und Sozialpolitik, Bielefeld
  • 1994-2021 Wissenschaftliche Beirätin, Zeitschrift für Soziologie

  • seit 2024  Projekt „Zukunftsvisionen junger Menschen zu Gesellschaft und Zusammenhalt“ (gemeinsam mit Lena Hipp), Stiftung Mercator GmbH, Essen
  • 2020-2021 Projekt „Die Auswirkungen von COVID-19 auf die wirtschaftliche und soziale Situation von Frauen in Berlin“, Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Berlin
  • 2018-2024 Projekt „Who cares? Bezahlte und unbezahlte Fürsorgearbeit“, BMBF
  • 2016-2024 Wissenschaftliche Begleitung, Programm „Talentscouting in Nordrhein-Westfalen“, Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung Nordrhein-Westfalen
  • seit 2015 Wissenschaftliche Leitung, Vermächtnisstudie „Das Vermächtnis – Die Welt, die wir erleben wollen“, Wissenschaftszentrum Berlin (WZB), infas – Institut für angewandte Sozialwissenschaft, Bonn, sowie DIE ZEIT, Hamburg
  • 2015-2018 Projekt „Prekäre Beschäftigung, ihre Gestalt und Bedeutung im Lebensverlauf und die Konsequenzen für die Strukturierung sozialer Ungleichheit“, Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf
  • 2014-2016 Leiterin, Projekt „Betriebliche Gelingensbedingungen einer partnerschaftlichen Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit“, BMFSFJ
  • 2014 Projekt „Bundesländerunterschiede in der Studienaufnahme“, Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Nordrhein-Westfalen
  • 2013-2017 Projekt „Der Nutzen externer Intervention in der Grundschule“, Stiftung der Deutschen Wirtschaft, Berlin
  • 2013-2014 Projekt „Inequalities in Europe“, EC
  • 2013 Projekt „Recommendations for improving the upward mobility in Germany from a social science perspective“, BMAS
  • 2012-2017 Projekt „Zwischen Liebe und Wirtschaftlichkeit-Entstehung, Organisation und Folgen professioneller Fürsorgearbeit“, BMBF
  • 2012-2015 Projekt „Berufsbezogene Weiterbildung in Deutschland – Bildung, Formen und Erträge“, Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf
  • 2011-2014 Projekt „Dossier Zukunft Bildung“, Jacobs Foundation, Zürich, Schweiz, sowie Bundeszentrale für Politische Bildung
  • 2011-2012 Projekt „Nichtleistungsberechtigte Wiedereinsteigerinnen und die Arbeitsförderung nach SGB III“, BMFSFJ
  • 2010-2014 Projekt „Institutionelle Bedingungen des Zusammenhangs von atypischer Beschäftigung und sozialer Ungleichheit in Europa“, Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf
  • 2010-2011 Projekt „Nicht-Erwerbstätigkeit von Frauen: Pfade, Probleme, Potentiale“, BMFSFJ
  • 2009-2024 Etappe 8: „Erwachsenenbildung und lebenslanges Lernen“, B Nationales Bildungspanel, MBF sowie Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • 2005-2009 Teilprojekt „Gemeinsam leben, getrennt wirtschaften – Grenzen der Individualisierung in Paarbeziehungen“ (gemeinsam mit Werner Schneider), Sonderforschungsbereich 536, DFG

  • 2023 Top 100 Women for Diversity, Beyond Gender Agenda, Düsseldorf
  • 2022 Marie-Juchacz-Frauenpreis, Land Rheinland-Pfalz
  • seit 2021 Mitglied, Pontifical Academy of Social Sciences, Vatikan
  • 2021 Fellow, Center for Advanced Studies, Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU)
  • 2021 Personality of the Year, German Diversity Award, Beyond Gender Agenda, Düsseldorf
  • 2020 Top 100 Frauen 2020, Focus, München
  • 2020 Science Communication-Medaille, Göttinger Literaturherbst
  • 2018 Award „25 Frauen, die unsere Wirtschaft revolutionieren“, Edition F
  • 2017 Helge-Pross-Preis, Universität Siegen
  • 2017 Thomas Mann Fellowship, Villa Aurora & Thomas Mann House, Berlin
  • 2016 Marsilius-Medaille, Universität Heidelberg
  • seit 2015 Senior Fellow, Center for European Studies, Harvard University, Cambridge, USA
  • 2014 Ehrendoktorwürde, Tampere University, Tampere, Finnland
  • 2014 Preis für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der öffentlichen Wirksamkeit der Soziologie, Deutsche Gesellschaft für Soziologie
  • 2013 Bundesverdienstkreuz erster Klasse, Bundesrepublik Deutschland
  • 2013 Schader-Preis, Schader-Stiftung, Darmstadt
  • 2012 Waldemar von Knoeringen-Preis, Georg-von-Vollmar-Akademie, Kochel am See
  • 2012 Förderpreis – Auszeichnung für ein Engagement zur Verbesserung der Stellung der Frau in der Gesellschaft, Soroptimist International Deutschland
  • 2012 Verdienstorden, Land Berlin
  • seit 2011 Mitglied, acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
  • 2011-2019 Mitglied, European Academy of Sociology
  • 2011-2014 Mitglied, High Level Economic Expert Group „Innovation for Growth“ (I4G), EC
  • 2011 TUM Distinguished Affiliate Professor, Technische Universität München
  • 2011 Berliner Frauenpreis, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen, Land Berlin
  • seit 2010 Korrespondierendes Mitglied, Bayerische Akademie der Wissenschaften
  • 2009 Communicator-Preis, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft
  • seit 2007 Mitglied, Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina
  • seit 2004 Mitglied, BBAW
  • 2003 Preis für Arbeiten zur Lebensverlaufsforschung, Deutscher Frauenring
  • 1996-1997 Fellow, Center for Advanced Study in the Behavioral Sciences, Stanford University, Stanford, USA
  • 1996 Preis für außergewöhnliche Leistungen in der Lehre, Münchener Universitätsgesellschaft
  • 1992 Preis für die Arbeit „Staatskultur und Marktkultur“, Stiftung Mitteldeutscher Kulturrat, Bonn
  • 1991-1992 Fellow, Harvard Business School, Cambridge, USA
  • 1987-1988 Dissertation Merit Fellowship, Harvard University, Cambridge, USA
  • 1986 Krupp Fellowship, Center for European Studies, Harvard University, Cambridge, USA
  • 1984-1985 Stipendium, Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
  • 1982 Auszeichnung der Diplomarbeit, Stiftung Rheinischer Hypothekenbanken, Mannheim

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