Prof. Dr. Klaus V. Toyka

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  • Fachbereich Neurowissenschaften
  • Ort Reichenberg, Deutschland
  • Wahljahr 2005

Forschung

Forschungsschwerpunkte: Neurologie, Neuropädiatrie, neuromuskuläre Krankheiten, Neuroimmunologie, Multiple Sklerose, Polyneuritis, Myasthenie, Paraneoplasie
Der Neurologe Klaus Viktor Toyka hat sich durch seine Forschung auf dem Gebiet der Neuropathologie und Neuroimmunologie ausgezeichnet. Sein besonderes Interesse gilt der Erforschung von Krankheitsmodellen neuroimmunologischer und degenerativer Erkrankungen an Nagetiermodellen. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen als Grundlage für klinische Forschungen zu Therapien am Menschen.
Die Aufklärung der Zusammenhänge bei Myasthenie, der Muskelschwäche, steht im besonderen Fokus von Klaus Viktor Toyka – sowohl während seines Aufenthalts in den USA als auch danach in Deutschland. Schwerpunkt seiner Arbeiten bildeten Krankheitsmodelle neuroimmunologischer und degenerativer Erkrankungen an Maus und Ratte, die mit einer Erkrankung des Immunsystems in Verbindung stehen. So konnte er nachweisen, dass Autoantikörper eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Krankheiten wie Myasthenia gravis, Polyneuritis, Multiple Sklerose und Paraneoplasien spielen. Des Weiteren gelang es Toyka, die funktionelle Bedeutung mutierter Schlüssel-Gene für Funktion und Fehlfunktion von Nervenfasern zu erkennen und Ansätze für molekulare Therapiestrategien zu entwickeln. Die Ergebnisse dieser Forschungsarbeiten sind Basis für Therapiestrategien in der Neurologie.

  • 2011-2019 Adjunct Professor, Department of Neurology, Johns Hopkins University, Baltimore, USA
  • 2010-2023 Senior-Professur für neurowissenschaftliche Forschung, Neurologische Klinik und Poliklinik, Julius-Maximilians-Universität Würzburg
  • 1989-2010 Universitätsprofessur, Julius-Maximilians-Universität Würzburg
  • 1989-2010 Direktor, Neurologische Klinik und Poliklinik, Julius-Maximilians-Universität Würzburg
  • 1983-2010 Sabbaticals, Johns Hopkins University, Baltimore, USA, sowie University of Sydney, Sydney, Australien
  • 1979-1989 Universitätsprofessur, Klinik für Neurologie, Universitätsklinikum Düsseldorf
  • 1978 Habilitation, Medizinische Fakultät, Technische Universität (TU) München
  • Facharzt für Neurologie, TU München
  • 1976-1979 Wissenschaftlicher Assistent, Neurologische Klinik, TU München
  • 1974-1976 Postdoc, Department of Neurology, Johns Hopkins University, Baltimore, USA
  • 1972-1974 Ausbildungsstipendiat für Pädiatrische Neurologie, Kinderklinik und Kinderpoliklinik, Dr. von Haunerschen Kinderspital, Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München
  • 1971-1972 Medizinalassistent, Klinikum, LMU München
  • 1970 Promotion, LMU München
  • 1964-1970 Studium der Medizin, LMU München

  • 2000-2001 Präsident, European Society of Neurology
  • 2000-2006 Mitglied, Senat, Julius-Maximilians-Universität Würzburg
  • 1998-2002 Prodekan, Medizinische Fakultät, Julius-Maximilians-Universität Würzburg
  • 1996-1998 Dekan, Medizinische Fakultät, Julius-Maximilians-Universität Würzburg
  • 1994-1998 Gründungsvorstand und Mitglied, Vorstand, Peripheral Nerve Society, Roseville, USA
  • 1986-1994 Gründungsvorstand und Mitglied, European Society of Neurology

  • 2000-2012 Stellvertretender Sprecher, Sonderforschungsbereich (SFB) 581 „Molekulare Modelle für Erkrankungen des Nervensystems“, Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • 1998-2002 Leiter, Teilprojekt „Zytokine und Hyperalgesie: Untersuchungen zur Pathogenese am Nervenkonstriktionsmodell“, SFB 353, DFG
  • 1998-2012 Leiter, Teilprojekt „Immunpathogenese des Stiff-Person-Syndroms“, Sonderforschungsbereich (SFB) 581, DFG
  • 1992-2022 Ständiger Gastwissenschaftler, Neurobiologie – Molecular Health Sciences, Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich, Zürich, Schweiz
  • 1990-2004 Sprecher, Klinische Forschungsgruppe für Multiple Sklerose und Neuroimmunologie, Nachfolge Max-Planck-Forschungsgruppe
  • 1993-1999 Sprecher, Klinische Forschergruppe Neurodegeneration, DFG
  • 1980-1989 Gründungs-Mitglied, SFB 200, DFG

  • 2015 Duchenne-Erb-Preis, Deutsche Gesellschaft für Muskelkrankheiten
  • 2014 Ehrenmitglied, European Academy of Neurology/European Neurological Society
  • 2011 Wilhelm-Erb-Gedenkmünze, Deutsche Gesellschaft für Neurologie
  • 2011 Ehrenmitglied, Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft
  • 2010 Bundesverdienstkreuz am Bande, Bundesrepublik Deutschland
  • seit 2010 Ehrenmitglied, American Neurological Association, USA
  • seit 2008 Ehrenmitglied, Polish Neuroscience Society, Polen
  • 2008 Kulturmedaille der Stadt Würzburg
  • seit 2007 Ehrenmitglied, National Neuroscience Society of Romania, Rumänien
  • 2005 Ursula Späth-Preis, AMSEL Stiftung Ursula Späth, Stuttgart
  • seit 2005 Mitglied, Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina
  • seit 2004 Ehrenmitglied, Royal College of Physicians, London, UK
  • seit 1999 Ehrenmitglied, French Neuroscience Society, Frankreich
  • seit 1998 Ehrenmitglied, Belgian Neurological Society, Belgien
  • seit 1998 Ehrenmitglied, Johns Hopkins Society of Scholars, Baltimore, USA
  • 1976 Forschungspreis, Muscular Dystrophy Association MDA, New York City, USA

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