Prof. Dr. Peter Fulde (✝︎)
- Fachbereich Physik
- Ort Dresden, Deutschland
- Wahljahr 1995
Forschung
Peter Fulde war Gründungsdirektor des MPI für Physik komplexer Systeme, welches auf die Entwicklung der theoretischen Physik in Deutschland Einfluss genommen hat. Er war bekannt durch eine Reihe von wichtigen Beiträgen auf dem Gebiet der Festkörperphysik und der Quantenchemie.
Von seinen Arbeiten sind besonders bekannt die Entdeckung eines neuen, inhomogenen supraleitenden Zustands (FFLO state, benannt nach Fulde, Ferrell, Larkin und Ovchinnikov), der nicht nur in der Festkörperphysik sondern auch in der Astrophysik und der Physik kalter Atome Eingang gefunden hat, die Entdeckung der Zeeman-Aufspaltung von Quasiteilchen in Supraleitern mit Meservey und Tedrow, Supraleitung ohne Phononen etc. Hinzu kommen herausragende Beiträge zur Theorie korrelierter Elektronen (eine Monographie von ihm zu diesem Thema hat große Verbreitung gefunden), sowie die Vorhersage zahlreicher Phänomene in seltenen Erdsystemen.
Peter Fulde ist am 11. April 2024 verstorben.
Von seinen Arbeiten sind besonders bekannt die Entdeckung eines neuen, inhomogenen supraleitenden Zustands (FFLO state, benannt nach Fulde, Ferrell, Larkin und Ovchinnikov), der nicht nur in der Festkörperphysik sondern auch in der Astrophysik und der Physik kalter Atome Eingang gefunden hat, die Entdeckung der Zeeman-Aufspaltung von Quasiteilchen in Supraleitern mit Meservey und Tedrow, Supraleitung ohne Phononen etc. Hinzu kommen herausragende Beiträge zur Theorie korrelierter Elektronen (eine Monographie von ihm zu diesem Thema hat große Verbreitung gefunden), sowie die Vorhersage zahlreicher Phänomene in seltenen Erdsystemen.
Peter Fulde ist am 11. April 2024 verstorben.