Die Podiumsdiskussion des Leopoldina-Zentrum für Wissenschaftsforschung diskutiert die Fragen nach gesellschaftlichen Räumen und Rollen wissenschaftlicher Intervention am Beispiel des Diskurses um die schwindende Biodiversität. Die Veranstaltung fragt danach, welche Formate Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler heutzutage nutzen soll(t)en, um ihre Erkenntnisse in die Gesellschaft einzubringen und ob und wie sie sich politisch und gesellschaftlich mit einem Lösungsvorschlag einmischen. Es diskutieren:
- Helen Ahner (Wien), Kulturwissenschaftlerin und Europäische Ethnologin, Mitglied der Jungen Akademie
- Katrin Böhning-Gaese ML (Leipzig), Biodiversitätsforscherin, Direktorin des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ)
- Jürgen Renn ML (Jena), Wissenschaftshistoriker, Direktor am Max-Planck-Institut für Geoanthropologie
- Helmuth Trischler ML (München), Wissenschafts-, Technik- und Umwelthistoriker, Gründungs-Kodirektor des Rachel Carson Center for Environment and Society
Moderiert wird die Veranstaltung von Joachim Müller-Jung (Frankfurt).