Diskutiert werden verschiedene Konzepte von Wissenschaftsreflexion – internationale Perspektiven aus den Niederlanden, Frankreich und Norwegen einbezogen. Weiter sollen gesellschaftliche Bedarfe von Wissenschaftsreflexion identifiziert werden. Es sprechen unter anderen die Soziologin Nadine Frei von der Universität Basel/Schweiz über das „Querdenkertum“ und die Politikwissenschaftlerin Paula Diehl von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel über Wissenschaftspopulismus.
Darüber hinaus diskutieren Vertreterinnen und Vertreter von Institutionen wie der VolkswagenStiftung und des Wissenschaftsrates, wie interdisziplinäre Wissenschaftsreflexion gefördert und etabliert werden könnte. Die wissenschaftliche Leitung der Frühjahrstagung übernahmen unter anderen die Leopoldina-Mitglieder Martin Carrier, Wissenschaftsphilosoph (Bielefeld), und Carsten Reinhardt, Wissenschaftshistoriker (Bielefeld). Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten. Der Eintritt ist frei.