Der Vortrag versucht dabei zwei Fragen zu beantworten: Wie kam einer der bedeutendsten Physiker des zwanzigsten Jahrhunderts dazu, an eine Theorie zu glauben, welche die meisten seiner Kollegen für experimentell widerlegt oder gar mathematisch inkonsistent hielten? Und: Was lässt sich aus dieser Geschichte lernen, sowohl was die Öffentlichkeitsarbeit der Physik als auch was die anhaltende Suche nach einer „Theory of Everything” angeht?
Werner Heisenberg war ein deutscher Physiker und Mitglied der Leopoldina. Er gilt als einer der bedeutendsten Physiker des 20. Jahrhunderts. Er lieferte wichtige Beiträge zur Elementarteilchenphysik sowie zur Kernphysik. Außerdem begründete er die Quantenmechanik. Nach ihm ist die Heisenbergsche Unschärferelation benannt. Für die Begründung der Quantenmechanik wurde er 1932 mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet.
Für seine Arbeiten erhielt Heisenberg zahlreiche weitere Auszeichnungen, darunter die Max-Planck-Medaille (1933), Kopernikus-Preis der Universität Königsberg (1943), Friedensklasse des Pour le Mérite (1957), Bayerischer Verdienstorden (1961), Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland mit Stern und Schulterband (1964) sowie den Romano-Guardini-Preis (1973). Zudem erhielt er die Barnard-Medaille, Matteucci-Medaille, Grotius-Medaille, den Kulturellen Ehrenpreis der Landeshauptstadt München sowie die Niels-Bohr-Medaille.