Unter den 15 Vortragenden sind die Kulturhistorikerin und Autorin Andrea Wulf (London), der Geologe Prof. Dr. Celal Şengör (Istanbul), die Meeresbiologin Prof. Dr. Antje Boetius (Bremerhaven), der Klimaforscher Prof. Dr. Gerald Haug (Mainz), der Botaniker Prof. Dr. Johannes Vogel (Berlin), der Paläontologe Prof. Dr. Volker Mosbrugger (Frankfurt/Main), der Klimaforscher Prof. Dr. Stephan Brönnimann (Bern), die Geowissenschaftlerin Prof. Dr. Carina Hoorn (Amsterdam) und der Geologe Prof. Dr. Manfred Strecker (Potsdam). Die Veranstaltungssprache ist Englisch.
Am Mittwoch, 19. Juni wird es außerdem einen öffentlichen Abendvortrag von der Autorin Andrea Wulf geben. Die Historikerin lädt mit ihrem Vortrag zu einer Erkundungsreise durch das außergewöhnliche Leben und Werk des Alexander von Humboldt ein.
Alexander von Humboldt war ein deutscher Naturforscher und Entdecker. Er gilt als einer der letzten großen Universalgelehrten und stand im weltweiten Austausch mit den größten Wissenschaftlern seiner Zeit. Sein Werk hatte großen Einfluss auf Wissenschaft und Philosophie, seine Forschungsreisen eröffneten Einsichten in zum Teil noch unbekannte Welten. Nach Humboldt sind zahlreiche Tiere und Pflanzen, aber auch Berge und Städte benannt. Die Leopoldina wählte Alexander von Humboldt 1793 zu ihrem Mitglied.