Die Coronavirus-Pandemie und die damit verbundenen öffentlichen Distanzregeln haben den Trend zur Digitalisierung verstärkt. Der virtuelle Raum bietet neue Möglichkeiten der demokratischen Teilhabe, gleichzeitig wächst aber die Sorge um seinen Einfluss auf Politik und Gesellschaft. Fake News, Hassrede und Verschwörungstheorien sind in der Lage, politische Meinungen und Wahlergebnisse zu beeinflussen. Darüber hinaus ist der Einfluss transnationaler sozialer Netzwerke und Plattformen Gegenstand aktueller Debatten.
Sprecherinnen und Sprecher aus Deutschland, Israel und den USA werden diese Themen in vier virtuellen Sessions interdisziplinär diskutieren. Zugesagt haben unter anderem die Informatikerin Shafrira Goldwasser (Berkeley/USA), der Rechtswissenschaftler Michael Birnhack (Tel Aviv/Israel) und der Informatiker Gerhard Weikum (Saarbrücken), Mitglied der Leopoldina.