Digitalisierung und Demokratie
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Digitalisierung ist heute ein integraler Bestandteil der Demokratie. Dies zeigt sich insbesondere in Wahlkämpfen, politischen Initiativen und gesellschaftlichen Debatten, die zunehmend über soziale Medien geführt werden. Die Coronavirus-Pandemie und die damit verbundenen öffentlichen Distanzregeln haben diesen Trend zur Digitalisierung weiter verstärkt. Der virtuelle Raum bietet neue Möglichkeiten der demokratischen Teilhabe, gleichzeitig wächst aber auch die Sorge um seinen Einfluss auf Politik und Gesellschaft. Fake News, Hassrede und Verschwörungstheorien sind in der Lage, politische Meinungen und Wahlergebnisse zu beeinflussen. Darüber hinaus ist die Macht transnationaler sozialer Netzwerke und Plattformen Gegenstand aktueller Debatten.
Die Israelische Akademie der Wissenschaften, die U.S. National Academy of Sciences und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina veranstalten das virtuelle Symposium „Digitalisierung und Demokratie”, um die damit verbundenen Risiken, Politikoptionen und Trends aus wissenschaftlicher Sicht zu diskutieren. Dabei geht es sowohl um die Moderation von Inhalten als auch um das Potenzial der Digitalisierung für die Stärkung von Demokratien. Renommierte Sprecherinnen und Sprecher aus Deutschland, Israel und den USA werden das Thema in vier virtuellen Sessions interdisziplinär diskutieren. Interessierte sind eingeladen, per Chat Fragen zu stellen.
Anmeldung
Die virtuelle Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten und findet in englischer Sprache statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Anmeldung für die Zoom-Veranstaltung ist unter folgendem Link möglich:
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Kontakt
Dr. Jan Nissen
Referent Abteilung Internationale Beziehungen
E-Mail: [email protected]
Dr. Henning Steinicke
Referent Abteilung Wissenschaft-Politik-Gesellschaft
E-Mail: [email protected]
Dr. Elke Witt
Referentin Abteilung Wissenschaft-Politik-Gesellschaft
E-Mail: [email protected]
Weitere Informationen
Programm (PDF)
Broschüre (PDF)