Video Leopoldina Lunchtalk: Vertrauen in generative KI – Wissenschaft und Politik im Dialog

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Die Entwicklung generativer KI-Technologien wirft grundlegende Fragen zur gesellschaftlichen Kontrolle, ethischen Einbettung und politischen Regulierung auf. Vertrauen in solche Systeme ist weder selbstverständlich noch rein technisch herstellbar. Es erfordert institutionelle Verlässlichkeit, nachvollziehbare Verantwortlichkeiten und gesellschaftliche Teilhabe. Das Leopoldina-Diskussionspapier „Generative KI - jenseits von Euphorie und einfachen Lösungen“ (2024) formuliert hierzu Leitlinien: Es betont, dass Vertrauen in generative KI durch verantwortungsvolle Technikgestaltung, politische Regulierung und öffentliche Aushandlung entstehen muss. Gleichzeitig hat die neue Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag (2025) eigene Prioritäten gesetzt – etwa eine innovationsfreundliche Umsetzung des EU AI Acts, die Förderung digitaler Infrastrukturen und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit.
  • Generative KI
  • Big Data
Bronzefarbene Sprechblase, in der weiß Leopoldina Lunchtalk steht.

Die Entwicklung generativer KI-Technologien wirft grundlegende Fragen zur gesellschaftlichen Kontrolle, ethischen Einbettung und politischen Regulierung auf. Vertrauen in solche Systeme ist weder selbstverständlich noch rein technisch herstellbar. Es erfordert institutionelle Verlässlichkeit, nachvollziehbare Verantwortlichkeiten und gesellschaftliche Teilhabe. Das Leopoldina-Diskussionspapier „Generative KI - jenseits von Euphorie und einfachen Lösungen“ (2024) formuliert hierzu Leitlinien: Es betont, dass Vertrauen in generative KI durch verantwortungsvolle Technikgestaltung, politische Regulierung und öffentliche Aushandlung entstehen muss. Gleichzeitig hat die neue Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag (2025) eigene Prioritäten gesetzt – etwa eine innovationsfreundliche Umsetzung des EU AI Acts, die Förderung digitaler Infrastrukturen und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit.

Das Webinar bringt beide Perspektiven zusammen: Diskutiert wird, inwieweit wissenschaftliche Empfehlungen und politische Setzungen übereinstimmen – und wo es Spannungen, Lücken oder Missverständnisse gibt. Ziel ist ein offener Austausch darüber, wie Vertrauen in KI verantwortungsvoll gefördert werden kann.

Podiumsgäste:

  • Prof. Dr. Judith Simon (Lehrstuhl für Ethik in der Informationstechnologie, Universität Hamburg, stv. Vorsitzende des Deutschen Ethikrats)
  • Prof. Dr. Niki Kilbertus (Professur für AI for Scientific Modeling, Technische Universität München, Mitglied der Jungen Akademie)
  • Ronja Kemmer MdB (CDU, stv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Bereiche Forschung, Technologie und Raumfahrt, Digitalisierung und Staatsmodernisierung)

Moderation: Vera Linß (Deutschlandfunk)

Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Leopoldina und Die Junge Akademie.

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