Vertreterinnen und Vertreter der nationalen Wissenschaftsakademien werden im Rahmen des Science7 Dialogue Forum die Stellungnahmen an die Bundesregierung überreichen. Die Themen der Stellungnahmen werden bei der Veranstaltung mit nationalen und internationalen Expertinnen und Experten und der Öffentlichkeit diskutiert. Zu den Sprecherinnen und Sprechern der Wissenschaftskonferenz gehören u. a. Leopoldina-Präsident Gerald Haug, Leopoldina-Mitglied Peter Piot, Handa Professor of Global Health an der London School of Hygiene & Tropical Medicine/UK und Chef-Pandemieberater der EU-Kommission, Leopoldina-Mitglied Thomas C. Mettenleiter, Präsident des Friedrich‐Loeffler‐Instituts und Co‐Vorsitzender des internationalen One Health High‐Level Expert Panel, sowie Sandra Ciesek, Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt am Main.
Über die Zukunft der internationalen wissenschaftsbasierten Politikberatung zur Bewältigung multilateraler Herausforderungen diskutieren der Physik-Nobelpreisträger Takaaki Kajita, Präsident des Science Council of Japan, Satryo Soemantri Brodjonegoro, Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Indonesiens, Anatoly Zagorodny, Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine, und Leopoldina-Präsident Gerald Haug.
Die Empfehlungen der Wissenschaftsakademien der G7-Staaten fließen in die Beratungen der Staats- und Regierungschefs beim G7-Gipfel ein, der in diesem Jahr von Sonntag, 26. Juni bis Dienstag, 28. Juni, auf Schloss Elmau stattfindet. Die G7-Wissenschaftsakademien erarbeiten seit mehr als 15 Jahren gemeinsame Stellungnahmen zu ausgewählten Themen der jeweiligen Gipfelagenda. Als Nationale Akademie der Wissenschaften ist die Leopoldina von der Bundesregierung mit der Federführung der Wissenschaftsberatung, dem sogenannten Science7-Prozess, im Rahmen der deutschen G7-Präsidentschaft mandatiert. Zuletzt hatte die Leopoldina diese Rolle 2015 inne.