Die Raumfahrt befindet sich in einem Aufsehen erregenden Wandel hin zu einem wichtigen Wirtschaftszweig. Tausende von Satelliten befinden sich bereits im erdnahen Orbit, Zehntausende werden in den kommenden Jahren hinzukommen. Ihre begrenzte Lebensdauer erfordert ihren Wiedereintritt in die obere Atmosphäre, wo sie dann verglühen wie Meteoriden. Was passiert aber mit all dem Müll, den wir da oben am Himmel produzieren? Welche Auswirkungen hat unsere menschliche Tätigkeit auf die Atmosphäre als Teil unserer Umwelt? Welche Schritte können wir gehen, um auch bei unseren Raumfahrtaktivitäten nachhaltig zu bleiben?
Karl-Heinz Glaßmeier ist Physiker. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Weltraumplasmaphysik, der Physik planetarer Magnetfelder und der Erforschung planetarer Körper. Mit der Entwicklung, dem Bau und Einsatz von Magnetfeldmessinstrumenten war und ist er an zahlreichen Weltraummissionen beteiligt, so zum Beispiel an den ESA-Missionen Cluster und ROSETTA, der NASA-Mission THEMIS/ARTEMIS und der ESA/JAXA-Mission BepiColombo