Vernetzte Notfallvorsorge für Kulturgüter (2023)
Herausgegeben von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina
Diskussion Nr. 33
- Kulturgutschutz
- Kulturerbe
- Notfallvorsorge
Weitere Informationen
- Arbeitsgruppe „Archäologisches Kulturerbe“
- Diskussionspapier „Organisatorische Voraussetzungen der Notfallvorsorge für Kulturgüter“ (2023)
- Diskussionspapier „Die rechtlichen Grundlagen der Notfallvorsorge für Kulturgüter“ (2022)
- Diskussionspapier „Spuren unter Wasser: Das kulturelle Erbe in Nord- und Ostsee erforschen und schützen“ (2019)
- Pressemitteilung (19. September 2023)
Hochwasser, Brände, Stromausfälle oder Vandalismus – Kulturgüter können durch verschiedene Ereignisse gefährdet oder gar zerstört werden. Um Kulturgüter in solchen Fällen effektiv zu schützen, haben sich in Deutschland Archive, Bibliotheken, Museen, Kirchen und weitere Kultureinrichtungen zu Notfallverbünden zusammengeschlossen. Sie tauschen hier Expertise, Erfahrungswerte und Ausrüstung aus, etablieren Kontakte zur Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk, treffen Vorbereitungen für Schadensfälle und unterstützen sich gegenseitig, sollten diese eintreten. Die Notfallverbünde sind freiwillige Zusammenschlüsse und bilden sich meist auf Eigeninitiative. Ein systematischer Ansatz sowie ein flächendeckendes Netz fehlen. Das Leopoldina-Diskussionspapier „Vernetzte Notfallvorsorge für Kulturgüter“ wertet eine Umfrage unter den Notfallverbünden Deutschlands aus und bietet erstmals eine Bestandsaufnahme zum Thema.