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Press Release | Friday, 21. January 2005

Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung gewährt der Akademie Leopoldina 800.000 Euro

Zuwendung kommt der Errichtung eines von Leopoldina und der Martin-Luther-Universität in Halle gemeinsam konzipierten internationalen Begegnungszentrums (IBZ) zugute.

Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina und die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg planen die gemeinsame Errichtung eines Internationalen Begegnungszentrums (IBZ) in enger räumlicher Nähe zur Leopoldina. In dem Begegnungszentrum entstehen Seminarräume, Gästezimmer und Wohnungen, die den zahlreichen Gästen und Mitgliedern der Leopoldina sowie der Martin-Luther-Universität bei ihren Aufenthalten in Halle zur Verfügung stehen werden. 

Das Begegnungszentrum wird durch die Bereitstellung von 800 000 Euro durch die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung in Essen ermöglicht. Deren Kuratoriumsvorsitzender, Prof. Dr. Berthold Beitz, stellt die Förderung des Projektes in den Zusammenhang des jahrelangen Engagements der Stiftung in den ostdeutschen Bundesländern. Die Leopoldina wurde von der Stiftung bereits 1987 beim Ausbau ihres Vortrags- und Sitzungsgebäudes und in späteren Jahren bei der Erfüllung ihrer Aufgaben als wissenschaftliche Akademie unterstützt.

Durch die großzügige Zuwendung von 800 000 Euro seitens der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung wird die Realisierung des Internationalen Begegnungszentrums in einem Umfang ermöglicht, wie sie ohne diese Zuwendung nicht machbar gewesen wäre. Dadurch wird den Erfordernissen der Universität wie auch der Leopoldina Rechnung getragen und eine enge Kooperation beider Einrichtungen ermöglicht.

Die Leopoldina hofft, dass die Realisierung des Internationalen Begegnungszentrums zu einer weiteren Konzentrierung der Aktivitäten der Universität in der Nähe der Leopoldina führen wird. Die Nähe zu den geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern wäre für die Leopoldina ganz besonders hilfreich. Denn für die Lösung naturwissenschaftlicher und medizinischer Probleme ist der enge Schulterschluss mit diesen Fachgebieten unbedingt erforderlich, wenn es darum geht, die Öffentlichkeit vom wissenschaftlichen Fortschritt zu überzeugen. In diesem Sinne ist auch die vor gut einem Jahr vollzogene Gründung einer kulturwissenschaftlichen Sektion der Leopoldina zu sehen. Eingeleitet wurde diese Erkenntnis vor einigen Jahren schon durch die Aufnahme der Sektionen "Empirische Psychologie und Kognitionswissenschaften" sowie "Ökonomik und Empirische Sozialwissenschaften" in die zuvor fast ausschließlich naturwissenschaftlich und medizinisch ausgerichtete Akademie Leopoldina. 

Schon einmal, damals noch vor der Wiedervereinigung, hatte die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung unter ihrem Vorsitzenden und Leopoldina-Ehrenförderer Professor Dr. h.c. Berthold Beitz der Leopoldina eine großzügige Unterstützung zukommen lassen. Damit konnte in den Jahren 1987/1988 der Ausbau des Vortrags- und Sitzungsgebäudes der Leopoldina ermöglicht werden. 

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Leopoldina

Caroline Wichmann

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