Nachricht Internationales virtuelles Podium diskutiert Diagnose und Behandlung von Endometriose

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Schätzungsweise zehn Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter sind von der chronischen Erkrankung Endometriose betroffen. Dabei kommt es zum Wachstum von gebärmutterschleimhautähnlichem Gewebe außerhalb der Gebärmutter, was zu starken Schmerzen oder Unfruchtbarkeit führen kann. Trotz ihrer weiten Verbreitung wird Endometriose jedoch häufig falsch diagnostiziert. Auch die Ursache der Krankheit ist noch weitgehend unbekannt. In einem internationalen virtuellen Podiumsgespräch der Leopoldina diskutieren Expertinnen und Experten am Donnerstag, 7. März, über Ursachen, Symptome und Behandlung der Endometriose.

Das Leopoldina International Virtual Panel ist eine Plattform für den Austausch von Wissen, Ideen und Perspektiven zu laufenden Forschungsvorhaben. Neben neuesten Forschungsergebnissen zu den Ursachen und Symptomen der Endometriose werden Strategien für die Diagnose, Behandlung und Unterstützung von Patientinnen aus einer evidenzbasierten Perspektive diskutiert. Folgende Expertinnen und Experten sind auf dem Podium vertreten:

  • Prof. Stacey Missmer, Sc.D., Professorin für Geburtshilfe, Gynäkologie und Reproduktionsbiologie an der Michigan State University in Grand Rapids/USA und außerordentliche Professorin für Epidemiologie an der Harvard TH Chan School of Public Health in Cambridge/USA
  • Prof. Dr. Bettina Toth, Leiterin der Abteilung für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin an der Medizinischen Universität Innsbruck/Österreich
  • Prof. Dr. Matthias Beckmann, Leopoldina-Mitglied, Professor für Gynäkologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und Direktor des Endometriosezentrums am Universitätsklinikum Erlangen
  • Prof. Nicky Hudson, Ph.D., Professorin für medizinische Soziologie, Zentrum für Reproduktionsforschung, De Montford University in Leicester/UK

Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten und findet in englischer Sprache statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

Mit dieser Veranstaltung setzt die Leopoldina ihre Reihe „Leopoldina International“ fort, die sie gemeinsam mit internationalen Partnerinstitutionen durchführt. Die virtuellen Panels bieten einen Raum für den Dialog zwischen führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und der Öffentlichkeit. Frühere Panels beleuchteten die Coronavirus-Pandemie aus verschiedenen Blickwinkeln, darunter Themen wie Impfungen, Multimorbidität, psychische Gesundheit, Kontaktverfolgung und Long Covid.

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