Förderung von Brain Health (einschließlich mentaler Gesundheit) für globale gesellschaftliche Resilienz (2026)
Diese Stellungnahme wurde von den Nationalen Akademien der Wissenschaften der G7-Staaten unter der Leitung der Académie des sciences verfasst, um dem G7-Gipfel der Staats- und Regierungschefs 2026 in Frankreich wissenschaftliche Empfehlungen zu unterbreiten.
- Hirnforschung
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Ein gesundes Gehirn ist für das Wohlbefinden, die gesellschaftliche Stabilität und den wirtschaftlichen Wohlstand von entscheidender Bedeutung. Dennoch sind Hirnerkrankungen weltweit eine der Hauptursachen für Behinderungen und Tod. Von ihnen ist mittlerweile jeder Dritte betroffen. Sie verursachen der Weltwirtschaft jährlich Kosten in Höhe von mehr als 5 Billionen US-Dollar. Die Belastung durch diese Erkrankungen nimmt rapide zu, was auf die alternde Bevölkerung, ökologische und soziale Stressfaktoren sowie eine steigende Häufigkeit psychischer Probleme bei jüngeren Menschen zurückzuführen ist. Dabei nehmen auch die Ungleichheiten in Bezug auf Brain Health zu. Durchbrüche in den Bereichen Neurowissenschaften, Technologie und Künstliche Intelligenz (KI) eröffnen jedoch beispiellose Möglichkeiten für Forschung und Innovation, um Brain Health zu verbessern. Zu den erwarteten wirtschaftlichen Vorteilen einer verbesserten Brain Health zählen geringere Kosten, die durch Behinderungen verursacht werden, die Sicherung des „Gehirnkapitals“ für Bildung, produktive Beschäftigung und Innovation sowie das Wachstum eines neuen Wirtschaftssektors für Technologien und Dienstleistungen im Bereich der Brain Health. Die G7 befindet sich in einer einzigartigen Position, um diese Dynamik in einen Motor für den globalen Wandel im Streben nach nachhaltiger Entwicklung und gesellschaftlicher Resilienz zu verwandeln.