9. Gemeinsame Wissenschaftskonferenz des Berlin Prozesses: Wissenschaft unter Druck: Herausforderungen und Chancen
- Symposien
- Präsenz
- Startdatum
- Enddatum
Weitere Informationen
- Website der Royal Society
- Website des UK Foreign, Commonwealth and Development Office
- Website der Britischen Botschaft Ljubljana
- Website des Bundeskanzleramtes
- Website des Auswärtigen Amtes
- Website der Universität Ljubljana
- Website der Slowenischen Akademie der Wissenschaften und Künste
- Website des Rektorenforum Südosteuropa und Westbalkan
- Gemeinsame Stellungnahme (PDF) (PDF, 265 KB)
Der Berlin Prozess ist eine zwischenstaatliche Initiative, die 2014 von der deutschen Bundesregierung ins Leben gerufen wurde, um die Integration der westlichen Balkanländer in die Europäische Union zu unterstützen und die regionale Zusammenarbeit in Südosteuropa zu fördern. An ihr sind 16 europäische Staaten und die Europäische Kommission beteiligt.
Seit 2015 umfasst der Berlin Prozess eine eigene Säule zu Wissenschaft, Bildung, Forschung, Innovation und Wissenstransfer. Diese wird von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina koordiniert. Die jährliche Gemeinsame Wissenschaftskonferenz des Berlin Prozesses bringt Akteure und Experten zusammen, die an dieser Säule beteiligt sind.
Im Jahr 2025 hat das Vereinigte Königreich den Vorsitz des Berlin Prozesses inne, und die Nationalen Akademien des Vereinigten Königreichs, The Royal Society, und Deutschlands, die Leopoldina, veranstalten gemeinsam die 9. Gemeinsame Wissenschaftskonferenz des Berlin Prozesses in Ljubljana – mit Unterstützung des britischen Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten, Commonwealth und Entwicklung und mit Hilfe der Universität Ljubljana und der Slowenischen Akademie der Wissenschaften und Künste.
Mit dem zunehmenden Druck auf die Wissenschaft in allen Ländern des Berlin Prozesses steigen auch die Erwartungen. Bei all dem kann und leistet die Wissenschaft einen Beitrag. Die Konferenz möchte ein gemeinsames Verständnis zu folgenden Themen erzielen:
- I. Bekräftigung der Werte und Prinzipien der Freiheit und Autonomie akademischer Institutionen, einschließlich ihrer Rolle als sichere Räume für Demokratie und Wächter der Rechtsstaatlichkeit und Gerechtigkeit;
- II. Spezifizierung des Beitrags der Wissenschaft zur Wettbewerbsfähigkeit, zur Wissensökonomie und zur Sicherheit.
- III. Verdeutlichung der entscheidenden Reformen zur Beschleunigung der Heranführung der westlichen Balkanländer an EU-Anforderungen, besonders unter dem Aspekt der Erwartungen der jungen Generation.
Die Konferenz beabsichtigt, eine Gemeinsame Erklärung mit Empfehlungen für den 11. Westbalkan-Gipfel der Staats- und Regierungschefs zu verfassen. Dieser ist auf Einladung von Premierminister Sir Keir Starmer für den 22. Oktober 2025 in London geplant.
Die Teilnahme ist nur auf Einladung möglich.