Prof. Dr. Robert Schober
- Fachbereich Informationswissenschaften
- Ort Erlangen, Deutschland
- Wahljahr 2025
Forschung
Forschungsschwerpunkte: Molekulare Kommunikation, drahtlose Kommunikationssysteme, Nachrichtentechnik
Robert Schober ist ein deutscher Elektroingenieur. Er erforscht neben konventionellen Kommunikationssystemen, die auf elektromagnetischen Wellen beruhen, insbesondere auch synthetische molekulare Kommunikationssysteme. Solche Systeme versprechen unkonventionelle und innovative Anwendungen in der Medizin, in der Landwirtschaft und in der Industrie.
Die Nachrichtentechnik entwickelt technische Systeme, um Kommunikation für verschiedenste Anwendungen zu ermöglichen – von der Steuerung von Nanomaschinen im menschlichen Körper bis hin zu Verbindungen zwischen Raumfahrzeugen und Bodenstationen auf der Erde. Konventionelle Kommunikationssysteme eignen sich jedoch nicht für Anwendungen, die Transceiver im Mikrometerbereich, Übertragung in flüssigen Medien oder die Kommunikation mit biologischen Systemen erfordern. Natürliche Kommunikationsprozesse, die oft auf dem Austausch von Molekülen basieren, können hingegen verschiedene räumliche Skalen überbrücken und verschiedene biologische Systeme miteinander verbinden. Darüber hinaus laufen sie sowohl in gasförmigen als auch in flüssigen Medien ab.
Die Forschung von Robert Schober zielt darauf ab, diese molekulare Art der Kommunikation technisch nutzbar zu machen. Dazu beschäftigt er sich sowohl mit den theoretischen Grundlagen synthetischer molekularer Kommunikationssysteme als auch mit ihrer praktischen Umsetzung. Um solche synthetischen molekularen Kommunikationssysteme experimentell zu untersuchen, arbeitet Robert Schober eng mit Fachleuten aus verschiedenen Gebieten zusammen, unter anderem aus dem Chemie- und Bioingenieurswesen sowie der Biologie, Chemie, Pharmazie und Medizin.
Die Systeme, die Robert Schober entwickelt, versprechen neuartige Anwendungen in verschiedensten Bereichen, von der Gesundheitsüberwachung und der gezielten Medikamentengabe über die Schädlingsbekämpfung und dem Pflanzenmanagement bis hin zur immersiven virtuellen Realität und der Kontrolle von Bioprozessen.
Robert Schober ist ein deutscher Elektroingenieur. Er erforscht neben konventionellen Kommunikationssystemen, die auf elektromagnetischen Wellen beruhen, insbesondere auch synthetische molekulare Kommunikationssysteme. Solche Systeme versprechen unkonventionelle und innovative Anwendungen in der Medizin, in der Landwirtschaft und in der Industrie.
Die Nachrichtentechnik entwickelt technische Systeme, um Kommunikation für verschiedenste Anwendungen zu ermöglichen – von der Steuerung von Nanomaschinen im menschlichen Körper bis hin zu Verbindungen zwischen Raumfahrzeugen und Bodenstationen auf der Erde. Konventionelle Kommunikationssysteme eignen sich jedoch nicht für Anwendungen, die Transceiver im Mikrometerbereich, Übertragung in flüssigen Medien oder die Kommunikation mit biologischen Systemen erfordern. Natürliche Kommunikationsprozesse, die oft auf dem Austausch von Molekülen basieren, können hingegen verschiedene räumliche Skalen überbrücken und verschiedene biologische Systeme miteinander verbinden. Darüber hinaus laufen sie sowohl in gasförmigen als auch in flüssigen Medien ab.
Die Forschung von Robert Schober zielt darauf ab, diese molekulare Art der Kommunikation technisch nutzbar zu machen. Dazu beschäftigt er sich sowohl mit den theoretischen Grundlagen synthetischer molekularer Kommunikationssysteme als auch mit ihrer praktischen Umsetzung. Um solche synthetischen molekularen Kommunikationssysteme experimentell zu untersuchen, arbeitet Robert Schober eng mit Fachleuten aus verschiedenen Gebieten zusammen, unter anderem aus dem Chemie- und Bioingenieurswesen sowie der Biologie, Chemie, Pharmazie und Medizin.
Die Systeme, die Robert Schober entwickelt, versprechen neuartige Anwendungen in verschiedensten Bereichen, von der Gesundheitsüberwachung und der gezielten Medikamentengabe über die Schädlingsbekämpfung und dem Pflanzenmanagement bis hin zur immersiven virtuellen Realität und der Kontrolle von Bioprozessen.
Werdegang
- seit 2012 Alexander-von-Humboldt-Professor sowie Leiter, Lehrstuhl für Digitale Übertragung, Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg
- 2009-2011 Associate Department Head Research sowie International Outreach, University of British Columbia (UBC), Vancouver, Kanada
- 2002-2011 Professor, Department of Electrical and Computer Engineering sowie Canada Research Chair for Wireless Communications, UBC, Vancouver, Kanada
- 2008 Gastprofessor, Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich, Zürich, Schweiz
- 2001-2002 Postdoktorand, University of Toronto, Toronto, Kanada
- 1997-2000 Doktorand, Lehrstuhl für Informationsübertragung, FAU Erlangen-Nürnberg
Funktionen
- 2024-2025 Präsident, Communications Society (ComSoc), Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE), New York City, USA
- seit 2023 Redakteur, Proceedings of the IEEE
- 2020-2021 Vizepräsident, ComSoc, IEEE, New York City, USA
- 2016-2018 Mitglied, Board of Governors, ComSoc, IEEE, New York City, USA
- 2012-2015 Chefredakteur, IEEE Transactions on Communications
- seit 2013 Vertrauensdozent, Studienstiftung des Deutschen Volkes
Projekte
- 2026-2032 Koordinator, Schwerpunktprogramm (SPP) 2526 „Holistic Design of Molecular Communication Systems“, Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
- seit 2025 Co-Antragsteller, Projekt „Design, Optimierung und Prototyping von mikroskopischen THz-Kommunikationssystemen mit auf resonanten Tunneldioden basiertem Energy-Harvesting“, DFG
- 2024-2029 Sprecher, Graduiertenkolleg (GRK) 2950 „Synthetische Molekulare Kommunikation über unterschiedliche Größenordnungen: Von der Theorie zu Experimenten“, DFG
- seit 2023 Co-Antragsteller, Projekt „Modellierung, Entwurf und Demonstration von IRS-unterstützten FSO-Kommunikationssystemen“, DFG
- 2022-2026 Beteiligter Wissenschaftler, GRK 2680 „Kooperative Apertursynthese für Radartomographie“, DFG
- seit 2021 Co-Antragsteller, Projekt „Modellierung, Optimierung, und Hardwaredesign von durch intelligente reflektierende Oberflächen unterstützten drahtlosen Kommunikationssystemen“, DFG
- 2021-2025 Leiter, Teilprojekt „Protokolle und Algorithmen für die energieeffiziente Referenzsignal- und EMG-Sensordatenübertragung unter Einbindung von lokaler Energiegewinnung“, SFB 1483, DFG
- 2018-2022 Koordinator, Verbundprojekt „Makroskopische Molekulare Kommunikation: Sender- und Empfängerkonzepte für die Informationsübertragung in flüssigen Medien (MAMOKO)“, Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
- 2019-2024 Co-Antragsteller, Projekt „Übertragungsfunktionsbasierte Modelle für Molekulare Kommunikationssysteme“, DFG
- 2018-2023 Co-Antragsteller, Projekt „Signalentwurf und -optimierung für drahtlose Kommunikationssysteme mit nichtlinearem RF Energy Harvesting“, DFG
- 2018-2023 Co-Antragsteller, Projekt „Übertragungskonzepte und Systemrealisierung für die drahtlose Terahertz-Kommunikation“, DFG
- 2017-2022 Antragsteller, Projekt „Von der Natur lernen: Energiegewinnung und Intersymbol-Interferenzmitigation mittels Wiederaufnahme von informationstragenden Molekülen in diffusionsbasierten Molekularen Kommunikationssystemen“, DFG
- 2016-2024 Co-Antragsteller, Projekt „Modellierung, Entwurf, und Implementierung eines molekularen Kommunikationssystems-Phase 2: Medienmodulationsbasierte Molekulare Kommunikation“, DFG
- 2014-2019 Co-Antragsteller, Projekt „Massive-MIMO-Systeme fuer Kommunikation und Lokalisierung“, DFG
- 2011-2014 Co-Antragsteller, Projekt „Physical Layer Network Coding für die Mobilkommunikation“, DFG
- 2006-2009 Co-Antragsteller, Porjekt „Einträger-Verfahren für die hochratige WLAN-Übertragung mit Mehrantennensystemen basierend auf Space-Time-Codierung und Beamforming“, DFG
Auszeichungen und Mitgliedschaften
- 2025 Mitglied, Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina
- 2024 Ehrendoktorwürde, Aristotle University of Thessaloniki (AUTH), Thessaloniki, Griechenland
- 2022 Stuart F. Meyer Memorial Award, Vehicular Technology Society, IEEE, New York City, USA
- seit 2021 Mitglied, acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
- 2021 ACM NanoCom Milestone Award, Association for Computing Machinery (ACM), New York City, USA
- seit 2017 Highly Cited Researcher, Clarivate, London, UK
- 2012 Alexander-von-Humboldt-Professur, Alexander von Humboldt-Stiftung, Bonn
- seit 2011 Fellow, Canadian Academy of Engineering, Kanada
- seit 2008 Fellow, IEEE, New York City, USA
- 2007 Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis, Alexander-von-Humboldt-Stiftung, Berlin
- 2004 Vodafone-Innovationspreis (zusammen mit Johannes Huber, Raimund Meyer und Wolfgang Gerstacker), Vodafone-Stiftung, Düsseldorf
- 2002 Heinz Maier-Leibnitz-Preis, DFG