Das Thema geht alle an: Chronische Erkrankungen zählen zu den größten Herausforderungen für Betroffene, Angehörige und Gesundheitssysteme weltweit. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass Prävention ein entscheidender Schlüssel ist, um Krankheitsrisiken zu senken, Lebensqualität zu verbessern und Gesundheitskosten langfristig zu reduzieren. Dabei beginnt wirksame Gesundheitsförderung bereits in den ersten Lebensjahren. Zugleich eröffnen Daten – etwa über Lebensgewohnheiten, aber auch Biomarker wie Puls oder Blutdruck – innovative Wege, gesundheitliche Risiken frühzeitig zu erkennen und gezielt gegenzusteuern.
Die Akademien machen die Möglichkeiten moderner Gesundheitsprävention mit Thementagen in München, Halle und Berlin erlebbar. Auf dem Programm stehen Mitmach-Angebote zu den vier zentralen Säulen von Gesundheit und Prävention: Bewegung, Ernährung, Erholung und soziale Kontakte. Dabei können die Teilnehmenden mit Forschenden direkt ins Gespräch kommen. Das Themenspektrum reicht von der Bedeutung erholsamen Schlafs für die Gesundheitserhaltung über ein Präventionsmenü bis zu einem Tanzworkshop zur Demenzprävention. Danach laden die Akademien zum offenen Dialog über die Chancen und Herausforderungen datenbasierter Prävention sowie über die individuellen Handlungsspielräume jedes Einzelnen ein.
Termine auf einen Blick
- 20. Juni 2026 | München: Schlaf gut – aber wie? In Kooperation mit AHA – The Science Communication Hub
- 30. August 2026 | Halle: Tanz dein Gehirn fit – Demenzprävention zum Mitmachen
- 2. September 2026 | Halle: Gehirngesundheit fördern, Demenz vorbeugen
- 29. September 2026 | München: Fit für morgen – Wie uns Daten gesünder machen können
- 30. September 2026 | Berlin: Fit für morgen – Willkommen im Präventions-Salon!
„Fit für morgen! Gesundheit für alle durch datenbasierte Prävention“ ist eine gemeinsame Dialogreihe der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, Akademienunion, Bayerischen Akademie der Wissenschaften und Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Die Reihe wird im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2026 – Medizin der Zukunft vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert.
Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft
Im Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft steht die Frage im Fokus, wie Forschende mit ihren Ideen und Lösungen schon heute die Medizin von morgen formen. Wie lassen sich in Zukunft Krankheiten diagnostizieren? Welche Ideen gibt es für die medizinische Versorgung? Wie lassen sich Präventionsstrategien verbessern, sodass wir seltener und weniger schwer erkranken? Die Wissenschaftsjahre werden seit dem Jahr 2000 ausgerufen und sind eine Initiative des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Das ganze Jahr über lädt das Wissenschaftsjahr mit Veranstaltungen, Projekten und Aktionen dazu ein, Einblicke in die aktuelle Medizinforschung zu gewinnen und in den Austausch mit Wissenschaft, Wirtschaft, Medien, Politik und Gesellschaft zu kommen.