„Es freut mich sehr, dass ich bei der Konferenz der G7-Wissenschaftsakademien in Ottawa meine Amtskolleginnen und Amtskollegen kennenlernen durfte“, sagt Bettina Rockenbach, die im März ihr Amt angetreten hat und als Präsidentin der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina nun erstmals am Beratungsprozess der G7-Akademien teilnahm. Unter der Federführung der Akademie des Landes, das den G7-Gipfel ausrichtet, in diesem Fall der Royal Society of Canada, haben die Akademien in den letzten Monaten gemeinsam Stellungnahmen zu wissenschaftsbezogenen Themen erarbeitet, die im Zusammenhang mit der Agenda stehen und multilateral angegangen werden müssen. Die zentralen Themen des diesjährigen S7-Prozesses waren moderne Technologien und Datensicherheit, Klimawandel und Gesundheit sowie Migration.
Im Rahmen einer öffentlichen Konferenz, dem „Science7 Summit“, haben die Akademien die bearbeiteten Themen der Öffentlichkeit und der Regierung des G7-Gastlandes vorgestellt. Dabei vertrat Präsidentin Rockenbach das Thema moderne Technologien und Datensicherheit: „Beim Panel ‚Advanced Technologies und Data Security’ habe ich mich mit den Partnerakademien über Mittel zur Steuerung und Regulierung von KI-Anwendungen sowie zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Daten ausgetauscht.“
Die Teilnahme am „Science7 Summit“ ist Bettina Rockenbachs erste Auslandsreise als Akademiepräsidentin. Während ihres Aufenthalts in Kanada traf sie sich auch mit Vertreterinnen und Vertretern der kanadischen Wissenschaftspolitik und mit dem deutschen Botschafter in Kanada Matthias Lüttenberg. An der University of Ottawa traf sie sich mit deren Präsidenten, Prof. Dr. Jacques Frémont, zu Gesprächen über die aktuelle Situation der Universitäten in Kanada sowie den Auswirkungen der Entwicklungen in den USA.
Der G7-Gipfel der Staats- und Regierungschefs findet vom 15. bis 17. Juni 2025 in Kananaskis in der kanadischen Provinz Alberta statt.