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G7/G20-Statements

Bedrohungen für Küsten- und Meeresökosysteme und Erhaltung der Meeresumwelt (2019)

(2019, 5 Seiten)

Eine gesunde Küsten- und Meeresumwelt ist unerlässlich für die nachhaltige Weiterentwicklung der menschlichen Gesellschaft. Das Meer absorbiert große Mengen an atmosphärischer Wärmestrahlung und Kohlendioxid und fungiert so als wichtiger Puffer gegen den anthropogenen Klimawandel. Es trägt in vielerlei Hinsicht zum menschlichen Wohlergehen bei. Zum einen sind Fischereierzeugnisse eine wichtige Proteinquelle, zum anderen hält das Meer aber auch verschiedene natürliche Kreisläufe aufrecht und dient als Quelle der Erholung und des seelischen Wohlbefindens.

Doch die Küsten- und Meeresökosysteme sind ernsthaft bedroht. Weltweit bestehen gravierende Umweltprobleme, wie Versauerung, Sauerstoffentzug, Erwärmung und der damit verbundene Meeresspiegelanstieg sowie häufige Extremwetterlagen. Erhöhte Nährstoffeinträge und Schadstoffe wie Schwermetalle und organische Giftstoffe schädigen die Küstenökosysteme. Die Ansammlung von Plastikmüll im Meer, sowohl vom Festland als auch vom Meer selbst, stellt ein neues Problem dar. Schädliche Fischfangpraktiken (darunter die illegale, nicht gemeldete und unregulierte Fischerei (IUU)) schädigen die Küsten- und Meeresökosysteme. Die Rolle der Wissenschaft bei der Eindämmung dieser Auswirkungen auf Natur und Gesellschaft sollte nicht unterschätzt werden.

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Dr. Marina Koch-Krumrei

Leiterin der Abteilung Internationale Beziehungen

Tel. 0345 - 47 239 - 830
Fax 0345 - 47 239 - 839
E-Mail marina.koch-krumrei @leopoldina.org

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