Leopoldina-Kolleg 2025
Das Leopoldina-Kolleg 2025 fand vom 22. bis 24. Oktober 2025 zum Thema „Transformation des Energiesystems: Von der fossilen zur regenerativen Wirtschaft“ statt. Während des dreitägigen Seminars lag der fachliche Fokus auf der Energiegewinnung und -bereitstellung und darauf, vor Ort im mitteldeutschen Chemiedreieck und Braunkohlerevier exemplarisch die Transformation hin zu einem nachhaltigen Energiesystem zu erkunden.
Zuletzt bearbeitet: 05. Dezember 2025
Weitere Informationen
- Themenseite Energiewende
- Kurz erklärt! „Wasserstoff – Welche Bedeutung hat er im Energiesystem der Zukunft?“ (2024)
- Diskussionspapier „Leitideen für die Transformation des Energiesystems“ (2023)
- Stellungnahme „Wie wird Deutschland klimaneutral? Handlungsoptionen für Technologieumbau, Verbrauchsreduktion und Kohlenstoffmanagement“ (2023)
Dabei richtete sich der Blick vom Hauptsitz der Leopoldina in Halle (Saale) aus auf das mitteldeutsche Chemiedreieck und Braunkohlerevier. Beide Perspektiven – die der Wissenschaft und die der Wirtschaft – zu beleuchten und zu diskutieren, war das Anliegen des Kollegs.
So sollte zum einen gemeinsam mit Expertinnen und Experten wie Prof. Dr. Mario Ragwitz (Fraunhofer‐IEG Cottbus und Akademienprojekt ESYS), den Leopoldina-Mitgliedern Prof. Dr. Jennifer Rupp (TU München) und Prof. Dr. Robert Schlögl (Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung) sowie Prof. Dr. Anke Weidlich (Universität Freiburg und Akademienprojekt ESYS) und Dr. Ben Schüppel (Referenzkraftwerk Lausitz) der Wandel einer „alten“ zu einer „neuen“ Wirtschaftsregion beleuchtet werden. Ebenso konnten alle Beteiligten erfahren, welche innovativen Ansätze die Grundlagenforschung zu Elektrolyse und Solarzellen in der Pipeline hat.
Zum anderen konnten am Beispiel von Leuna und Lausitz Journalisten und Journalistinnen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Praxisakteure erleben, welche Konsequenzen mit dem fundamentalen Wandel von einer „alten“ zu einer „neuen“ Wirtschaftsregion verbunden sind. Dies war mit einem Rundgang am Chemiestandort Leuna – dem mit 13 Quadratkilometern größten geschlossenen Chemiestandort in Deutschland – verbunden, wo zu Forschungsprojekten für die Chemie- und Energieindustrie und zu aktuellen Vorhaben am Standort informiert wurde.
Das Leopoldina-Kolleg 2025 wurde durch die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung (Essen) unterstützt.
Kontakt Daniela Weber