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Internationale Beziehungen

Internationale Beziehungen

Seit ihrer Ernennung zur Nationalen Akademie der Wissenschaften im Jahr 2008 ist die Leopoldina die Stimme der deutschen Wissenschaft im internationalen Akademiendialog. Die Leopoldina pflegt enge und freundschaftliche Beziehungen zu Wissenschaftsakademien auf allen Kontinenten. Rund ein Viertel der Akademiemitglieder kommt aus mehr als 30 unterschiedlichen Ländern.

Die Leopoldina gibt wissenschaftlich fundierte Antworten auf Fragen von internationaler Bedeutung. Sie berät internationale Politik und ist die Stimme der deutschen Wissenschaft im Ausland. Sie handelt als Mittlerin der Wissenschaftsdiplomatie und setzt sich für verfolgte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein.

Antworten durch wissenschaftliche Expertise geben

Die Leopoldina bringt weltweite Fachexpertise zusammen. Ihre hochkarätigen Symposien bieten das geeignete Forum dafür. Die Veranstaltungen werden von der Leopoldina in Kooperation mit Partnerakademien sowie namhaften Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Wissensorganisationen ausgerichtet. Der internationale und interdisziplinäre Austausch dient dazu, möglichst genaue und umfassende Antworten auf die Herausforderungen der Zeit zu finden. Wissenschaft kennt keine Grenzen und spricht eine internationale Sprache.

International beraten

Globale Herausforderungen wie Infektionskrankheiten, Klimawandel und Digitalisierung können nur grenzüberschreitend angegangen werden. Deshalb engagiert sich die Leopoldina in der internationalen wissenschaftsbasierten Politikberatung. Gemeinsam mit den Nationalakademien der G7- und G20-Staaten berät sie die jährlichen Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefinnen und -chefs.

Der Leopoldina-Präsident nimmt zudem die Funktion des Wissenschaftlichen Chefberaters der Bundesregierung im European Science Advisers Forum (ESAF) wahr.

Durch das European Academies‘ Science Advisory Council (EASAC) – ein Zusammenschluss der Nationalakademien der EU-Mitgliedstaaten – engagiert sich die Leopoldina auf der Ebene der Europäischen Union. Seit 2010 beheimatet die Leopoldina die EASAC-Geschäftsstelle an ihrem Hauptsitz in Halle (Saale). Die Leopoldina ist zudem Mitglied in multinationalen Akademienetzwerken wie dem InterAcademy Partnership (IAP), der Federation of the European Academies of Medicine (FEAM) und der All European Academies (ALLEA).

Wissenschaft als Mittler einsetzen

Die Leopoldina ist in unterschiedlicher Form in der Wissenschaftsdiplomatie aktiv. Dabei setzt sie auf die Reputation, Vernetzung und das gesamte Repertoire der Wissenschaft zur Verbesserung der internationalen Beziehungen.

Das Human Rights Committee (HRC) der Leopoldina setzt sich weltweit für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein, die allein aufgrund ihrer wissenschaftlichen Arbeit Repressalien ausgesetzt sind.

Seit 2014 koordiniert die Leopoldina die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz des Westbalkan-Prozesses, eine wissenschaftsdiplomatische Initiative zur Heranführung der Balkanländer an die EU und Überwindung von Spannungen durch regionale Zusammenarbeit.

ANSPRECHPARTNER

Leopoldina

Dr. Marina Koch-Krumrei

Leiterin der Abteilung Internationale Beziehungen

Tel. 0345 - 47 239 - 830
Fax 0345 - 47 239 - 839
E-Mail marina.koch-krumrei @leopoldina.org