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Kooperationen

Allianz der Wissenschaftsorganisationen

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen ist ein Zusammenschluss der bedeutendsten Wissenschafts- und Forschungsorganisationen in Deutschland. Sie nimmt regelmäßig zu Fragen der Wissenschaftspolitik, Forschungsförderung und strukturellen Weiterentwicklung des deutschen Wissenschaftssystems Stellung.

Mitglieder der Allianz sind die Alexander von Humboldt-Stiftung, der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Fraunhofer-Gesellschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, die Hochschulrektorenkonferenz, die Leibniz-Gemeinschaft, die Max-Planck-Gesellschaft, die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Wissenschaftsrat.

Zum Jahreswechsel 2021/2022 hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft die Federführung der Allianz der Wissenschaftsorganisationen übernommen.

Allianz-Informationsinitiative „Tierversuche verstehen‟

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen hat eine breit angelegte Informationsinitiative zum Thema Tierversuche in der Forschung ins Leben gerufen. Die Wissenschaftsorganisationen wollen damit die Öffentlichkeit und die Medien umfassend über Inhalte und Rahmenbedingungen aktueller Forschung informieren und zu einer sachlichen Diskussion über Tierversuche beitragen. Dazu stellen Wissenschaftsorganisationen und Fachverbände Daten und Fakten zu Tierversuchen bereit und machen Hintergründe transparent. Download (PDF)

Publikationen der Allianz der Wissenschaftsorganisationen

Allianz der Wissenschaftsorganisationen zur Initiative der Europäischen Kommission: Reform der Forschungsbewertung (2022)
Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen in Deutschland würdigt die gemeinsamen Bemühungen hunderter akademischer Organisationen in Europa und darüber hinaus, sich für eine verantwortungsvolle und qualitätsorientierte Forschungsbewertung einzusetzen. Dies spiegelt sich derzeit besonders in ihrer Beteiligung an der Initiative der Europäischen Kommission „Auf dem Weg zu einer Einigung über die Reform der Forschungsbewertung“ als Teil der EFR-Politikagenda wider. Download (PDF)

Allianz der Wissenschaftsorganisationen: Solidarität mit Partnern in der Ukraine - Konsequenzen für die Wissenschaft (2022)
Die Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen unterstützt nachdrücklich das konsequente Vorgehen der Bundesregierung gegen den kriegerischen und völkerrechtswidrigen Angriff Russlands auf die Ukraine. Die Allianz sieht in der russischen Invasion einen Angriff auf elementare Werte der Freiheit, Demokratie und Selbstbestimmung, auf denen Wissenschaftsfreiheit und wissenschaftliche Kooperationsmöglichkeiten basieren. Download (PDF)

Allianz der Wissenschaftsorganisationen ruft zu mehr Sachlichkeit in Krisensituationen auf (2021)
Zur aktuellen Berichterstattung der BILD-Zeitung im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie erklärt die Allianz der Wissenschaftsorganisationen: Die BILD-Zeitung setzt mit dem Beitrag „Die Lockdown-Macher“ vom 4. Dezember 2021 ihre im vergangenen Jahr begonnene einseitige Berichterstattung gegen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fort, die ihre fachliche Expertise in den Dienst von Politik und Gesellschaft stellen, um der Coronavirus-Pandemie und ihren gerade in diesen Tagen dramatisch sichtbaren Folgen zu begegnen. Download (PDF)

Allianz der Wissenschaftsorganisationen richten Erwartungen an die Wissenschaftspolitik einer neuen Bundesregierung (2021)
Ein starkes und breit aufgestelltes Wissenschaftssystem ist für die Bewältigung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen, eine nachhaltige Entwicklung, die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und die Sicherung unseres Wohlstands zwingend erforderlich. Gerade die Pandemie zeigt, zu welchen Leistungen Wissenschaft in der Lage ist, wenn sie die richtigen Rahmenbedingungen und Freiheiten vorfindet. Ohne die stark aufgestellte und langfristig finanzierte deutsche Gesundheitsforschung wäre die globale Gemeinschaft nicht in der Lage gewesen, die Pandemie so wie es geschieht zu bewältigen. Vor allem die erfolgreichen Impfstoffentwicklungen in Deutschland sind eindrucksvolle Beispiele hierfür. Dabei sind neben Stärken auch Schwächen, Handlungsbedarf und Handlungsspielräume zu Tage getreten. Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen setzt sich dafür ein, gemeinsam Lehren aus diesen Erfahrungen zu ziehen und zu beherzigen, damit der Wissenschaftsstandort Deutschland in den kommenden Jahren erfolgreich weiterentwickelt werden kann. Um das zu erreichen, werden Wissenschaftspolitik und Wissenschaftsorganisationen in der kommenden Legislaturperiode stark gefordert sein. Die Allianz der Wissenschaftseinrichtungen sieht sieben konkrete wissenschaftspolitische Handlungsfelder als in dieser Legislaturperiode besonders dringlich an. Download (PDF)

Stellungnahme der Allianz der Wissenschaftsorganisationen zu Verfahren für deutsche Beteiligungen an internationalen Forschungsinfrastrukturen (2021)
Die Allianz betonte bereits 2017 in ihrer Stellungnahme „Exzellente Wissenschaft braucht exzellente Forschungsinfrastrukturen“ die Bedeutung eines transparenten und verlässlichen Priorisierungs- und Entscheidungsverfahrens für FIS. Die darin adressierten Vorschläge zur Weiterentwicklung des Nationalen Roadmap-Prozesses müssen auch im Zusammenhang mit internationalen Vorhaben Berücksichtigung finden.  Das vorliegende Positionspapier ergänzt die Stellungnahme von 2017 zudem um die Frage der nachhaltigen Finanzierung. Der Fokus liegt dabei auf internationalen Vorhaben, wobei die hier diskutierten Aspekte nicht auf iFIS beschränkt sind. Download (PDF)

Allianz der Wissenschaftsorganisationen will ihren Beitrag zum Ziel der Klimaneutralität leisten (2021)
Im Bewusstsein der besonderen Verantwortung und Vorbildfunktion der Wissenschaftseinrichtungen hat sich die Allianz der Wissenschaftsorganisationen im Rahmen ihrer Klausursitzung mit Nachdruck dazu bekannt, spätestens bis zum Jahr 2035 Klimaneutralität in ihren Arbeitsweisen und Forschungsprozessen zu erreichen. Hierzu müssen jedoch die Rahmenbedingungen, einschließlich der infrastrukturellen Voraussetzungen, gemeinsam mit der Politik in Bund und Ländern so verändert werden, dass alle Wissenschaftseinrichtungen ihren Beitrag zur Erreichung dieses Ziels leisten können. Mit Blick auf die in den Wissenschaftsorganisationen entwickelten Konzepte und Maßnahmen fordert die Allianz Bund und Länder dazu auf, die erforderlichen rechtlichen und finanziellen Voraussetzungen dafür zu schaffen, den vielfach bereits eingeschlagenen Weg zur Klimaneutralität und Nachhaltigkeit entschlossen vorantreiben zu können. Download (PDF)

Stellungnahme der Allianz der Wissenschaftsorganisationen im Rahmen der öffentlichen Konsultation des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz zur Evaluierung des Bildungs- und Wissenschafts-Urheberrechts (2021)
Das Gesetz zur Angleichung des Urheberrechts an die aktuellen Erfordernisse der Wissensgesellschaft von 2018 (UrhWissG) wurde von der Allianz der Deutschen Wissenschaftsorganisationen nachdrücklich begrüßt. Damals war die Erwartung, dass die Normen mehr Klarheit, Anwendungssicherheit und Praxistauglichkeit bringen würden, was für die „dauerhafte Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wissenschaft und die Qualität von Lehre und Studium ganz entscheidend“ sei. Nach inzwischen gut drei Jahren praktischer Erfahrung mit der Anwendung stellt die Allianz der Wissenschaftsorganisationen fest, dass die damaligen Erwartungen ganz überwiegend erfüllt wurden. Die Reform von 2018 war ein wichtiger Meilenstein, ohne den der derzeitige Wandel hin zu vielfältigeren digitalen Lern- und Lehrformaten nicht möglich wäre. Die Erfahrungen mit der Corona-Pandemie haben erneut sehr klar gezeigt, dass gesetzliche Erlaubnistatbestände für die Aufrechterhaltung digitaler Lehre und Forschung unverzichtbar sind. Ein System dagegen, das auf aufwendigen Lizenzverhandlungen beruht, wie es manche Wissenschaftsverlage immer noch fordern, stände den Anforderungen, die sich für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft aus der Digitalisierung ergeben, entgegen. Die Erfahrungen mit §§ 60a bis 60h UrhG sind insgesamt deutlich positiv und die aktuelle Entfristung ist daher konsequent und wird von der Allianz begrüßt. Aus Sicht der Allianz der Wissenschaftsorganisationen sind die positiven Erfahrungen ein starker Beleg dafür, dass der eingeschlagene Weg richtig ist. In einer weiteren Reform sollten die verbleibenden Mängel beseitigt und die gesetzlichen Erlaubnisse für den besonderen Bedarf von Wissenschaft und akademischer Lehre konstruktiv weiterentwickelt werden. Die folgenden Abschnitte sind als Hinweise in diese Richtung zu verstehen. Download (PDF)

Sequenzdaten als öffentliches Gut erhalten: Stellungnahme der Allianz der Wissenschaftsorganisationen zum offenen Zugang zu digitalen Sequenzinformationen (DSI) (2021)
Die Staaten der Welt verhandeln derzeit über ein globales Post-2020 Rahmenprogramm für die Erhaltung und die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt für den Zeitraum bis 2050, das auf der 15. Vertragsstaatenkonferenz der Konvention über die biologische Vielfalt (CBD-COP 15) im Oktober 2021 im chinesischen Kunming verabschiedet werden soll. Angesichts der bevorstehenden internationalen Verhandlungen erinnert die Allianz der Wissenschaftsorganisationen daran, dass zum Erreichen der globalen Biodiversitätsziele die Forschung auf internationaler Ebene intensiviert werden muss, da sie essentielle Erkenntnisse zur Erhaltung der biologischen Vielfalt liefert. Download (PDF)

Stellungnahme der Allianz der Wissenschaftsorganisationen zur Wissenschafts- und Innovationspolitik in der Legislaturperiode 2021 – 2025 (2021)
Unmittelbar vor der Bundestagswahl wendet sich die Allianz der Wissenschaftsorganisationen an die deutsche Politik und appelliert an deren Vertreterinnen und Vertreter, gemeinsam mit der Wissenschaft schon jetzt die Weichen für die Zukunft des deutschen Wissenschaftssystems zu stellen. Autonome Wissenschaft und verantwortungsbewusster Erfindergeist müssen im Dialog mit der Gesellschaft gestärkt und gegenüber den globalen Partnern und Wettbewerbern aktiv vertreten werden. In ihrem Positionspapier stellt die Allianz sieben Handlungsfelder vor, die in diesem Entwicklungszusammenhang von besonderer Bedeutung sind. Download Stellungnahme (PDF) Download Pressemitteilung (PDF)

Erklärung der Allianz der Wissenschaftsorganisationen zur Vermeidung von Karriere-abbrüchen im deutschen Wissenschaftssystem in Folge der Pandemie (2021)
Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen unternimmt weitere Maßnahmen, um negative Auswirkungen der Pandemie auf die Karriereentwicklung der genannten Gruppen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern – und damit langfristig auch auf den Wissenschaftsstandort Deutschland - einzudämmen. Sie sieht in der Schaffung und/oder dem Erhalt fairer und gleicher Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Wissenschaftskarriere während und nach der Pandemie eine wichtige Aufgabe, deren Bewältigung in der gemeinsamen Verantwortung aller Wissenschafts-einrichtungen liegt. Download (PDF)

Stellungnahme der Allianz der Wissenschaftsorganisationen zur umsatzsteuerrechtli-chen Behandlung Gemeinsamer Berufungen und Kooperationen zwischen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen (2021)
Inzwischen weit mehr als eintausend Gemeinsame Berufungen und die sich daraus ergebenden Kooperationen bezeugen tagtäglich die hohe wissenschafts- und innovationspolitische Bedeutung dieses Modells: es hat unter anderem positive Effekte auf die Steigerung der wissenschaftlichen Exzellenz, auf die Gewinnung von ausländischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die hochwertige Qualifizierung von wissenschaftlichem Nachwuchs und auf den Aufbau von regionalen Kompetenznetzwerken und Clustern. Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen nimmt deshalb mit großer Sorge aktuelle umsatzsteuerrechtliche Verlautbarungen des Bundesministeriums der Finanzen zur Kenntnis, durch welche dieses Erfolgsmodell ernsthaft gefährdet ist. Download (PDF)

Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Tierschutzgesetzes – Schutz von Versuchstieren (2021)
Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen begrüßt es ausdrücklich, dass die Ziele der EU-Richtlinie zweifelsfrei im Tierschutzgesetz umgesetzt werden sollen, um den Tierschutz dauerhaft zu stärken und die wissenschaftliche Exzellenz zu sichern. Der vorliegende Entwurf erfüllt diesen Anspruch in weiten Teilen. An zahlreichen Stellen bedarf es jedoch dringender Konkretisierung in der begleitenden Tierschutz-Versuchstierverordnung, da es sonst zu einer bundesweit nicht einheitlichen Auslegung des Tierschutzgesetzes kommen kann. Download (PDF)

Stellungnahme zum Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Anpassung des Urheber-rechts an die Erfordernisse des digitalen Binnenmarktes vom 3. Februar 2021 (2021)
Die Ausgestaltung der Schrankenbestimmungen für Bildung und Wissenschaft soll stets einem gerechten Interessenausgleich dienen. Wie die Interessen von Nutzenden und Rechteinhabern ausgeglichen werden könnten, war bei Diskussionen zur Novellierung des deutschen Urheber-rechts immer stark umstritten. Dies führte im Zuge vielfacher Novellierungen als Resultat poli-tischer Kompromisse zunehmend zu komplexeren und schließlich zum Teil so unverständlichen Regelungen, dass selbst Fachleute Verständnisschwierigkeiten mit den Regelungen hatten. Download (PDF)

10-Punkte-Plan zur Wissenschaftskommunikation (2020)
Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen sieht es als gemeinschaftliche Aufgabe der Wissenschaft und ihrer Institutionen an, den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft unter diesen neuen Rahmenbedingungen weiterzuentwickeln und die dafür notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen formuliert vier Handlungsfelder, in denen sie sich verstärkt engagieren will und für die sie Handlungsempfehlungen gibt. Die Empfehlungen verfolgen das Ziel, die Bedeutung der Wissenschaft in der Gesellschaft herauszustellen, gesellschaftliche Erwartungen und Perspektiven auf die Wissenschaft zu berücksichtigen, die Kommunikationskompetenz von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu stärken und die Vernetzung der verschiedenen Akteure in der Wissenschaftskommunikation zu fördern. Download (PDF)

Offener Brief an ungarischen Ministerpräsidenten (2019)
In einem offenen Brief an den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán, in der ZEIT veröffentlicht, protestiert die Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen gegen die Umgestaltung der Ungarischen Akademie der Wissenschaften. Die ungarische Regierung wolle künftig direkten Einfluss auf die wissenschaftliche Ausrichtung des neuen Forschungsnetzwerkes nehmen, kritisieren die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner, zu denen auch Prof. Dr. Jörg Hacker, Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, gehört. Download (PDF)

Forschungsorganisationen unterstützen Ungarische Akademie der Wissenschaften im Kampf gegen drohenden Autonomieverlust (2019)
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Stellungnahme der Allianz zum Entwurf der EU-Kommission zur Novellierung der Richtlinie über die „Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors“ (2018)
Die Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen unterstützt wissenschaftsgeleitete Verfahren und Maßnahmen, um wissenschaftliche Publikationen und Forschungsdaten für die breitere Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Mit großem Engagement sind hierfür von der Wissenschaft getragene Initiativen und Prozesse etabliert worden, damit ein wissenschaftsadäquater Austausch von Forschungsergebnissen gelingt, der nicht zuletzt auch der Gesellschaft zugutekommt. Eine Verpflichtung der Mitgliedsstaaten im Rahmen nationaler Strategien für die Zugänglichmachung von öffentlich finanzierten und veröffentlichten Informationen zu sorgen, wie sie in Art. 10 des Vorschlags der EU-Kommission, zur Novellierung der PSI-Richtlinie vorgesehen ist, sollte daher nicht im Widerspruch zu den wissenschaftsgeleiteten Verfahren und Maßnahmen stehen. Download (PDF)

Stellungnahme von neun Partnern der Allianz der Wissenschaftsorganisationen zur Qualitätssicherung von wissenschaftlichen Veröffentlichungen (2018)
Fortschritt und gesellschaftlicher Wohlstand beruhen zu einem großen Teil auf den Ergebnissen von Forschung und Wissenschaft und dem Vertrauen, das von der Gesellschaft in sie gesetzt werden. Die Einhaltung der hohen Standards der Qualitätssicherung als Element der guten wissenschaftlichen Praxis ist eine unverzichtbare Voraussetzung, um dieses Vertrauen aufrechtzuerhalten. Download (PDF)

Stellungnahme der Allianz zum 9. EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizon Europe (FP9) (2018)
Das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft unterliegt einem deutlichen Wandel. Vermehrt werden Erwartungen an öffentlich finanzierte Wissenschaftlerinnen und Wissen-schaftler gerichtet, ihre Ergebnisse besser zu erklären, die gesellschaftliche Relevanz und Wirkung ihrer Forschung deutlicher herauszustellen, in ihre Erkenntnisprozesse Bürgerin-nen und Bürger bzw. gesellschaftliche Gruppen einzubeziehen und ihre Veröffentlichungen für alle frei zugänglich zu machen. Im nächsten EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation soll diesem Wandel durch ‚Open Science‘ als durchgängiges Prinzip entsprochen werden. In den Schwerpunkten ‚Missionen‘ und Innovation sollen die EU-Fördermaßahmen zudem noch enger auf ihren unmittelbaren Nutzen fokussiert werden. Download (PDF)

Stellungnahme der Allianz der Wissenschaftsorganisationen zu einer European Open Science Cloud (EOSC) (2018)
Die in der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen zusammengeschlossenen Einrichtungen begrüßen grundsätzlich die Initiative der Europäischen Kommission, mit einer European Open Science Cloud (EOSC) den Aufbau einer europaweiten Infrastruktur für datenintensive Forschung zu unterstützen. Download (PDF)

Exzellente Wissenschaft braucht familiengerechte Chancen (2017)
Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und die Gewinnung der besten Köpfe ist seit jeher ein zentrales Anliegen der Allianz der Wissenschaftsorganisationen in Deutschland. Die Gewinnung und das Halten von herausragenden Forscherinnern und Forschern sind ein Schlüssel für den Erfolg des deutschen Wissenschaftssystems. Download (PDF)
 

Der  Wissenschaftsstandort  Deutschland  braucht  ein  leistungsfähiges  und  wissenschaftsfreundliches Urheberrecht (2017)

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen begrüßt das Votum des Bundesrates vom 12. Mai 2017 und appelliert an die Mitglieder des Deutschen  Bundestages,  das  Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz (UrhWissG) nun rasch auf den Weg zu bringen. Die in der Allianz zusammengeschlossenen Organisationen halten fest, dass der vorliegende
Entwurf des UrhWissG die weit fortgeschrittene Digitalisierung und Vernetzung von Inhalten, Daten und Informationen sowie die neuen technologischen Möglichkeiten für deren Systematisierung und Auswertung auf eine Weise in den Blick nimmt, die für die Hochschulen und Forschungseinrichtungen sehr förderlich ist. Download (PDF)

Allianz der Wissenschaftsorganisationen unterstützt „March for Science“ (2017)

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen begrüßt und unterstützt den „March for Science“. Er wird, initiiert in den Vereinigten Staaten, am 22. April auch in zahlreichen deutschen Städten und an vielen anderen Orten in der Welt stattfinden. Der Demonstrationszug ist ein wichtiges und deutliches Zeichen für die Freiheit der Wissenschaften. Download (PDF)

Die Urheberrechtsreform muss schnell kommen (2017)

Die Allianz der Deutschen Wissenschaftsorganisationen begrüßt den vorliegenden Referentenentwurf für eine Urheberrechtsreform mit Nachdruck und spricht sich für eine rasche Verabschiedung aus. Eine moderne Wissensgesellschaft benötigt ein zukunftsgerichtetes Urheberrecht, das eine zeitgemäße Nutzung von Werken für Lehre und Forschung erlaubt und das gleichzeitig die angemessene Vergütung von Autorinnen und Autoren sicherstellt. Download (PDF)

Exzellente Wissenschaft braucht exzellente Forschungsinfrastrukturen (2017)

Vor dem Hintergrund der steigenden Bedeutung nationaler und internationaler Forschungsinfrastrukturen (FIS) weist die Allianz der Wissenschaftsorganisationen auf wichtige systemische Herausforderungen hin, die bewältigt werden müssen, damit sich deutsche Hochschulen und Forschungseinrichtungen auch künftig führend an der Planung, der Errichtung und dem Betrieb von FIS beteiligen können. Zudem macht die Allianz konkrete Vorschläge, wie das Priorisierungsverfahren der Nationalen Roadmap für Forschungsinfrastrukturen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung weiterentwickelt werden sollte. Download (PDF)

Modernes und wissenschaftsfreundliches Urheberrecht für Deutschland unverzichtbar (2017)

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen begrüßt die vom Bundesjustizministerium aktuell initiierten Veränderungen des geltenden Urheberrechts nachdrücklich. Die Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind davon überzeugt, dass die fraglose Anerkennung und Vergütung der Nutzung geistiger Werke heute eingebettet sein muss in ein Urheberrecht, das einer internationalen, offenen und digitalisierten Lehr- und Forschungskultur an Hochschulen und For-schungseinrichtungen weltweit entspricht. Download (PDF)

Lizenz-Angebot von Elsevier widerspricht Open Access und fairen Preisen für wissenschaftliches Publizieren (2016)

Nach mehrmonatigen intensiven Verhandlungen hat der Verlag Elsevier der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen ein erstes Angebot für eine bundesweite Lizenz für den Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen vorgelegt. Das Angebot entspricht nach Überzeugung der Allianz nicht den Prinzipien von Open Access und einer fairen Preisgestaltung. Download (PDF)

Für die nachhaltige Ausgestaltung des „Nachwuchspaktes“ (2016)

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen begrüßt, dass Bund und Länder mit dem Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (sog. „Nachwuchspakt“) die Situation junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland verbessern und damit das deutsche Wissenschaftssystem im internationalen Wettbewerb stärken möchten. Bei der Ausgestaltung des Nachwuchspaktes kommt es jetzt darauf an, die langfristige Wirksamkeit des Programms und seine bestmögliche Passung zu bestehenden erfolgreichen Fördermaßnahmen durch ein wissenschaftsgeleitetes Monitoring sicherzustellen, um die Tenure-Track-Professur in Deutschland als attraktiven Karriereweg mit realistischer Langzeitperspektive für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland zu etablieren und die Zukunftsfähigkeit der Universitäten zu erhöhen. Für dieses Monitoring sollten rechtzeitig ein Auftrag erteilt und die erforderlichen Ressourcen eingeplant werden. Download (pdf)

Allianz-Stellungnahme zur Open Access-Strategie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (2016)

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen begrüßt und unterstützt das Ziel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), Open Access als Standard des wissenschaftlichen Publizierens in Deutschland zu etablieren. Open Access wird von weiten Teilen der Wissen-schaft praktiziert und von den Einrichtungen in der Allianz der Wissenschaftsorganisationen als Instrument zur besseren Verbreitung, Sichtbarkeit und Verwertung von Forschungsergebnissen umgesetzt. Die Open Access-Strategie des BMBF flankiert und ergänzt insofern zahlreiche lau-fende Initiativen im deutschen Wissenschaftssystem und wird dabei helfen, die Ziele, auf die sich die Minister des EU-Wettbewerbsrats im Mai 2016 verständigt haben, zu erreichen. Download (pdf)

Allianz der Wissenschaftsorganisationen verurteilt drastische Eingriffe in die Wissenschaftsfreiheit türkischer Forscherinnen und Forscher (2016)

Mit größtem Nachdruck verurteilt die Allianz der Wissenschaftsorganisationen die drastischen Eingriffe in die Wissenschaftsfreiheit türkischer Forscherinnen und Forscher, die die unmittelba-re Folge verschiedener Maßnahmen der türkischen Regierung seit dem Umsturzversuch in der Nacht zum 16. Juli 2016 sind. Diese Maßnahmen umfassen nicht nur die zumindest zeitweise Einschränkung der Reisefreiheit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, sondern auch die politisch motivierte Entfernung von Forscherinnen und Forschern sowie von Rektorinnen und Rektoren aus ihren Institutionen bis hin zum veranlassten Rücktritt aller Dekaninnen und Dekane. Download (PDF)

Zur Zwischenevaluierung von Horizon 2020 (2016)
Horizon 2020 wurde 2014 lanciert, um folgende politische Ziele zu erreichen: die wissenschaftliche Exzellenz zu stärken, die großen gesellschaftlichen Herausforderungen Europas zu meistern sowie das wirtschaftliche Wachstum zu fördern. Die EU-Kommission bereitet derzeit die Zwischenevaluierung von Horizon 2020 vor. Die Allianz möchte sich frühzeitig in diesen Prozess einbringen. Download (PDF)

KONTAKT

Leopoldina

PD Dr. Stefan Artmann

Leiter des Präsidialbüros

Tel. 0345 47 239 - 863
Fax 0345 47 239 - 839
E-Mail stefan.artmann (at)leopoldina.org