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Kooperationen

China

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Die Leopoldina unterhält enge Kontakte zu ihren chinesischen Partnerakademien, insbesondere der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (Chinese Academy of Sciences, CAS), der Chinesischen Akademie der Ingenieurwissenschaften (Chinese Academy of Engineering, CAE) und der Chinesischen Akademie der Medizinwissenschaften (Chinese Academy of Medical Sciences, CAMS). Ziel der Kooperationen ist es, die Sichtbarkeit der wissenschaftlichen Communities im jeweils anderen Land zu erhöhen.

So wird der Austausch zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern beider Länder intensiviert. Außerdem engagiert sich die Leopoldina gemeinsam mit chinesischen Partnern in der internationalen Politikberatung, beispielsweise im Rahmen der Erarbeitung von Stellungnahmen für die G20-Gipfel.

Die Leopoldina pflegt seit längerer Zeit gute Kontakte zu China. Dies ist zum Teil auch in der Akademie selbst angelegt: Zu den Mitgliedern der Leopoldina zählen auch chinesische Wissenschaftler. Die Leopoldina veranstaltet immer wieder Symposien zu unterschiedlichen wissenschaftlichen Themen mit ihren chinesischen Partnern. Der Fokus gemeinsamer Veranstaltungen liegt auf Themen, die für beide Länder gesellschaftlich relevant und zukunftsweisend sind, beispielsweise in der Nanotechnologie. Aber auch geistes- und sozialwissenschaftliche Themen werden bearbeitet, beispielsweise im Rahmen eines Projektes des Leopoldina-Studienzentrums, das sich die Untersuchung von Wissenstransfer und Modernisierungsprozessen zwischen Europa und Ostasien zum Ziel setzt.

2016 hat die Leopoldina ihre schon länger bestehenden Beziehungen zur CAE auch in einem Kooperationsabkommen festgeschrieben, das zugleich die Kooperation mit der CAMS abdeckt, die mit der CAE assoziiert ist. Den Auftakt zur engeren Kooperation bildete das „First Sino-German Symposium on Individualized Medicine“, das im Herbst 2016 in Xi'an ausgerichtet wurde.

Zunehmend von Bedeutung für die Kooperation ist der Austausch zu und die Zusammenarbeit bei nationalen, bi- oder multilateralen politikberatenden Aktivitäten, etwa für den G20-Gipfel. Für beide Ansätze können die Akademien auf die Expertise ihrer international renommierten Mitglieder zurückgreifen, die eine große Bandbreite an Disziplinen abdecken und so eine interdisziplinäre Bearbeitung der Themen auf höchstem Niveau ermöglichen.

ANSPRECHPARTNER

Leopoldina

Dr. Ruth Narmann

Stellv. Leiterin der Abteilung Internationale Beziehungen

Tel. 030 - 203 8997 - 432
Fax 030 - 203 8997 - 409
E-Mail ruth.narmann @leopoldina.org

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