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Mitglied im Fokus | Montag, 1. April 2019

Max-Planck-Medaille der Deutschen Physikalischen Gesellschaft für Ignacio Cirac

Der Physiker Ignacio Cirac, Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik und Mitglied der Leopoldina, wird mit der Max-Planck-Medaille der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) ausgezeichnet. Die Ehrung wird ihm am 7. März 2018 auf der Jahrestagung der DPG in Erlangen überreicht.

Ignacio Cirac entwickelt Methoden, um nach den Gesetzen der Quantenmechanik Atome, Moleküle und Photonen zu beschreiben und zu kontrollieren. Seine Arbeiten beschreiben, wie sich quantenmechanische Eigenschaften für die Übertragung und Speicherung von Information sicher und effizient nutzen lassen. Cirac und sein Team entwickeln Methoden, um Atome abzukühlen oder Kernspins in Quantenpunkten zu polarisieren, um deren Quantenverhalten technisch nutzbar zu machen.

Cirac studierte Physik an der Universidad Complutense de Madrid (Spanien), wo er 1991 auch promoviert wurde. Ab 1991 arbeitete er als Professor an der Universidad de Castilla - La Mancha (Spanien). 1996 wechselte er an die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (Österreich). Seit 2001 ist Cirac Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching und seit 2002 Honorarprofessor an der Technischen Universität München. Die Leopoldina wählte ihn 2017 zum Mitglied in die Sektion Physik.

Die Max-Planck-Medaille ist die höchste Auszeichnung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft für Leistungen auf dem Gebiet der theoretischen Physik. Neben Ignacio Cirac wurden bislang 33 weitere Leopoldina-Mitglieder mit der Max-Planck-Medaille ausgezeichnet, darunter Albert Einstein, Erwin Schrödinger, Werner Heisenberg und Max Planck selbst.

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