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Prof. Dr.

Bernhard Zabel

Wahljahr: 2003
Sektion: Gynäkologie und Pädiatrie
Stadt: Freiburg (Br.)
Land: Deutschland
CV Bernhard Zabel - Deutsch (PDF)

Forschung

Forschungsschwerpunkte: Genetisch bedingte Krankheitsbilder, Molekulare Ursachen der Tumorentstehung, Pädiatrie, Klinische Genetik, Molekulare Genetik, Zytogenetik

Bernhard Zabel ist ein deutscher Mediziner und Genetiker und arbeitet auf dem Gebiet der Kinderheilkunde. Sein Schwerpunkt liegt in der Humangenetik. Er beschäftigt sich intensiv mit genetischen Ursachen insbesondere von Tumorerkrankungen.

In seiner Arbeitsgruppe, die die Bereiche klinische Genetik, Zyto- und Molekulargenetik umfasst, betreibt er Grundlagenforschung mit den Schwerpunktthemen erbliche Skeletterkrankungen sowie genetische Faktoren der Tumorgenese.

Bernhard Zabels Arbeit beschränkt sich nicht allein auf den klinischen Bereich. Er versucht vielmehr, durch molekulare Forschung und in nationalen sowie internationalen Netzwerkprojekten unter Einbeziehung von Selbsthilfegruppen einen integrativen Ansatz zur Betreuung von Patienten und ihren Familien zu verwirklichen.

So setzte er sich im Bereich Seltener Erkrankungen intensiv für die Schaffung von Netzwerken auf nationaler und europäischer Ebene ein. Ab 2009 war er auch an der Gründung des Freiburger Zentrums für Seltene Erkrankungen (FZSE) beteiligt und Mitglied in dessen Lenkungsgremium.

Werdegang

  • seit 2015 Honorarprofessor, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
  • 2014 Emeritierung
  • 2008-2013 Leitung des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ), Universitätsklinikum Freiburg, Bereich Humangenetik
  • 2006-2013 Leiter der Sektion Pädiatrische Genetik, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Freiburg
  • 1997 Facharzt für Humangenetik
  • 1991-2006 Professor für Cyto- und Molekulargenetik, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • 1990 Professor für Zellphysiologie, Julius-Maximilians-Universität Würzburg
  • 1987 Zusatzbezeichnung Medizinische Genetik
  • 1986 Habilitation
  • 1984-2006 Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • 1981-1983 Forschungsaufenthalt, Roswell Park Memorial Institute, Buffalo, New York, USA
  • 1976-1980 Facharztausbildung, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • 1974-1976 Wissenschaftlicher Assistent, Philipps-Universität Marburg
  • 1967-1973 Studium der Medizin, Westfälische Wilhelms-Universität Münstera

Projekte

  • 2012-2014 Koordinator, Forschungsverbund ausgewählter craniofacialer Entwicklungsstörungen (FACE), gefördert durch Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
  • 2007 DFG-Projekt „Kooperative Schritte in der VHL-abhängigen Tumorentstehung“, Teilprojekt zu „FOR 527: Suszeptibilitätsfaktoren der Tumorgenese“
  • 2003-2011 Koordinator, German Skeletal Dysplasias Network SKELNET
  • 2001-2002 DFG-Sonderforschungsbereich „SFB 519: Organ- und Zelltypspezifität der Tumorentstehung, -entwicklung und –prävention“
  • 1997-2002 DFG-Projekt „Identifizierung von Genen und regulatorischen Elementen, die beim Prader-Wili-Syndrom und beim Angelmann-Syndrom eine Rolle spielen“, Teilprojekt zu „SPP 313: Molekulare Dysmorphogenese“
  • 1995-2000 DFG-Projekt „Molekularbiologische Analyse des Wiedemann-Beckwitz-Syndroms“, Teilprojekt zu „SPP 313: Molekulare Dysmorphogenese“
  • 1988 Leiter der Molekulargenetischen Arbeitsgruppe, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

  • seit 2003 Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina
  • 1986 Adalbert-Czerny-Preis, Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin

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