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Prof. Dr.

Gerald H. Haug

Wahljahr: 2012
Sektion: Geowissenschaften
Stadt: Zürich
Land: Schweiz
CV Gerald Haug - Deutsch (pdf)

Forschung

Forschungsschwerpunkte: Paläoklimatologie, Geologie, Ozeanographie, Rekonstruktion historischer Klimaverläufe, Klimageologie, Sedimentkerne

Gerald Haug ist ein deutscher Paläoklimatologe, Geologe und Ozeanograph. Seine Schwerpunkte liegen auf der Untersuchung von Sedimentkernen aus Ozeanen und Seen und der anschließenden Rekonstruktion historischer Klimaverläufe und -entwicklungen.

Gerald Haug hat zahlreiche Beiträge zur Klimaentwicklung und Ozeanographie der letzten Jahrtausende bis Jahrmillionen verfasst. Anhand von geologischen Klimaarchiven studiert er biogeochemische Veränderungen im Ozean-Atmosphärensystem. Er untersucht die Wechselwirkungen zwischen Klima und mariner und terrestrischer Biosphäre mit einem Blick auf den Einfluss des Klimas auf den Lebensraum des Menschen.

Besondere Bedeutung erlangte sein Nachweis historischer Dürreperioden aus Untersuchungen von Sedimenten vor der Küste Venezuelas, die zum Fall der Hochkultur der Mayas haben führen können. Haug etablierte zudem einen Zusammenhang zwischen abgeschwächten Monsunzeiten und dem Untergang mehrerer chinesischer Dynastien wie der Tang-Dynastie.

Werdegang

  • seit 2015 Direktor der Abteilung Klimageochemie und Wissenschaftliches Mitglied am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz
  • seit 2007 Professor für Klimageologie an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich, Schweiz
  • 2007 Gastprofessur an der Universität Potsdam
  • 2003-2007  Professor an der Universität Potsdam und Leitung der Abteilung Klimadynamik und    Sedimente am Deutschen GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ)
  • 2002 Habilitation an der ETH Zürich, Schweiz
  • 2000-2002 Adjunct Scientist, Woods Hole Oceanographic Institution, Woods Hole, USA
  • 2000-2002 Oberassistenz an der ETH Zürich, Schweiz
  • 1998-1999 Research Assistant Professor, University of Southern California, USA
  • 1997-1998 Postdoktorand, Woods Hole Oceanographic Institution, Woods Hole, USA
  • 1996-1997 Visiting Scientist, Department of Oceanography, University of British Columbia (UBC),   Vancouver, Canada
  • 1995-1997 Postdoktorand, GEOMAR, Center for Marine Geosciences, Kiel
  • 1995 Promotion am Geologischen Institut der Christian-Albrechts-Universität Kiel
  • 1992 Diplom in Geologie, Universität Karlsruhe


Projekte

  • seit 2010 DFG-Projekt „Palaeoclimate reconstructions on various timescales using stalagmites from Meghalaya, NE India, and applying U/Th dating, stable isotopes and element studies”, Teilprojekt zu DFG- FOR 1380
  • 2005-2011 Beteiligt am DFG-Projekt „Decadal to centennial-scale climate variability during the Holocene and Late Glacial based on long CALYPSO cores off southern and subtropical Chile”
  • 2005-2011 Beteiligt am DFG-Projekt „Decadal to centennial-scale climate variability during the Holocene and Late Glacial based on long CALYPSO cores off southern and subtropical Chile”
  • 2005-2008 DFG-Projekt „Tropical Climate Dynamics during the past Glacial/Interglacial Cycle in (sub)annual resolution (Cariaco Basin and Mexican Lakes)”
  • 2003-2007 Sprecher des Programms „Climate Variability and the Human Habitat“, Helmholtz-Zentrum GFZ (Geoforschungszentrum Potsdam), FZJ (Forschungszentrum Jülich) und UFZ (Umweltforschungszentrum Halle/Leipzig)
  • 1996-1999 Beteiligt am DFG-Projekt „Hydrographie und Wassermassenzirkulation in der Karibik während des Neogens und Auswirkungen auf die globale thermohaline Zirkulation: Hochauflösende Zeitreihen von ODP Leg 165 (Caribbean Ocean History)“

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

  • seit 2012 Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina
  • 2010 Max Rössler-Preis der ETH Zürich
  • seit 2008 Mitglied der Academia Europaea, London
  • 2007 Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft
  • 2001 Albert Maucher-Preis für Geowissenschaften der Deutschen Forschungsgemeinschaft

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