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Foto: Universitätsklinikum Dresden/ Thomas Albrecht

Prof. Dr.

Hans-Detlev Saeger

Wahljahr: 2000
Sektion: Chirurgie, Orthopädie und Anästhesiologie
Stadt: Dresden
Land: Deutschland
CV Hans-Detlev Saeger - Deutsch (PDF)

Forschung

Forschungsschwerpunkte: Onkologische Chirurgie, hereditäre Neoplasien, Pankreaschirurgie, Pankreasorgan- und -Inseltransplantation, Qualitätsmanagement in der Chirurgie, Medizinrecht

Hans-Detlev Saeger ist Facharzt für Chirurgie, Gefäßchirurgie, Thoraxchirurgie und Viszeralchirurgie. Seine Arbeitsschwerpunkte waren die Operation von Tumoren und die Behandlung von Bauchspeicheldrüsenerkrankungen (Pankreas). Er war an der Einführung neuer chirurgischer Verfahren wie der minimalinvasive Chirurgie (MIC) und der Video-assistierten Thoraxchirurgie (VATS) in Deutschland beteiligt.

Hans-Detlev Saeger hat insbesondere Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse erforscht und therapiert. Dabei ging es um die Bedeutung der Vorläuferläsionen maligner Tumoren, die Risikominimierung der komplexen Operationsverfahren unter Wahrung der Radikalitätsprinzipien und die Verbesserung der Langzeitergebnisse hinsichtlich der Krebserkrankung, der Funktion und der Lebensqualität in interdisziplinären Therapiekonzepten. Daneben hat er mit seinem Team und den beteiligten Fachdisziplinen Anästhesiologie, Endokrinologie, Experimentelle Diabetologie, Pathologie und Urologie die Transplantation des Pankreas und von Inselzellen in Dresden etabliert und wissenschaftlich bearbeitet.

Ein weiterer Schwerpunkt bestand in der Forschung zu erblichen Tumoren, wie zum Beispiel dem Hereditären non-Polyposis assoziierten kolorektalen Karzinom (HNPCC). In enger Zusammenarbeit mit Ethik, Gastroenterologie, Humangenetik und Molekularbiologie wurden die Rollen von Vorsorge, Nachsorge und Chirurgie untersucht.

Werdegang

  • 1993-2013 Lehrstuhl für Chirurgie an der TU Dresden und Direktor der Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
  • 1991 Außerplanmäßiger Professor, Universität Heidelberg
  • 1986 Habilitation im Fach Chirurgie und Venia legendi, Universität Heidelberg
  • 1973 Promotion an der Freien Universität Berlin
  • 1965-1971 Studium der Humanmedizin an der Freien Universität Berlin

Funktionen

  • 2015 Wissenschaftlicher Koordinator für das Projekt Hochschulmedizin Augsburg
  • seit 2014 Mitglied der Untersuchungskommission für die Richtlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis der TU Dresden
  • 2012-2016 Aufsichtsratsmitglied des Studienzentrums der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie
  • 2011-2016 Sprecher der Projektgruppe Wissenschaft der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie
  • 2009-2015 Mitglied des Präsidiums der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF)
  • seit 2008 Sprecher des AWMF-Arbeitskreises „Ärzte und Juristen“
  • 2008-2009 Präsident der International Surgical Group (ISG)
  • 2005-2006 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie
  • 2003 Gründungsmitglied des UniversitätsKrebsCentrums Dresden (UCC) als Comprehensive Cancer Center
  • 2002-2005 Dekan der Medizinischen Fakultät, Technische Universität Dresden
  • 2002-2003 Vorsitzender des Tumorzentrums Dresden
  • 2001-2003 Sprecher des Konvents der Lehrstuhlinhaber für Viszeralchirurgie in Universitätskliniken (Deutschland)
  • 1996-2004 Mitglied des Deutschen TNM-Komitees
  • 1994-1995 Vorsitzender der Sächsischen Chirurgenvereinigung

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

  • 2016 Rudolf-Zenker-Preis, Deutsche Gesellschaft für Chirurgie
  • 2012 Ehrenmitglied der Mitteldeutschen Chirurgenvereinigung
  • 2012 Honorary Member of the Japan Surgical Society
  • 2011 Honorary Fellow of the Royal College of Surgeons (England)
  • 2011 Otto-Rostosky-Preis für wissenschaftliche und klinische Verdienste in der Onkologie, Tumorzentrum Dresden
  • 2010 Senator auf Lebenszeit der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie
  • 2009 Fellow “ad hominem” of the Royal College of Surgeons (Edinburgh)
  • 2007 Honorary Member of the Polish Association of Surgeons
  • 2003 Johann Mikulicz-Radecki-Medaille der Niederschlesischen Ärztekammer (Polen)
  • 2000 Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina
  • 2000 Membre associé de l‘Académie Nationale de Chirurgie (Frankreich)
  • 1999 Mitglied der International Surgical Group (ISG)
  • 1997 Aufforderung zur Bewerbung und Berufung auf den Lehrstuhl Chirurgie am Universitätsklinikum Mannheim, Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Entscheidung für Dresden

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