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Pressemitteilung | Dienstag, 19. Mai 2015

Neue Gefahren durch Infektionskrankheiten? – Robert Bosch Stiftung und Leopoldina bieten Seminare für Journalisten an

Gemeinsame Pressemitteilung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Robert Bosch Stiftung

Masern in Deutschland, Ebola in Westafrika, multiresistente Keime im Krankenhaus. Leben die alten Infektionskrankheiten wieder auf? Und breiten sich neue aus? Fakt ist: die Erreger haben nicht an Aggressivität verloren. Gleichzeitig drängen Antibiotikaresistenzen, Krebs durch Infektionen und die saisonale Influenza auf Lösungen. Doch wie gefährlich ist die Situation? Wie weit sind neue Impfstoffe und welche neuen Methoden und Werkzeuge hat die Forschung? Was leisten Synthetische Biologie, Big Data oder E-Health in Diagnostik, Therapie und Prävention?

Viele Themen aus der Welt der Wissenschaft haben gesellschaftliche Relevanz. Das spiegelt sich auch in den Medien wider: Über Antibiotikaresistenzen oder Infektionsgefahren im Krankenhaus wird inzwischen nicht nur im Wissenschaftsressort, sondern auch in den Politik- und Wirtschaftsnachrichten berichtet. Die dort tätigen Journalisten sind in der Regel jedoch keine Wissenschaftsredakteure. An sie richtet sich das Journalistenkolleg „Tauchgänge in die Wissenschaft“ von Robert Bosch Stiftung und Leopoldina.

15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen in vier Seminaren zum Thema „Infektionskrankheiten ─ woran Biomedizin forscht und was sie leistet“ auf renommierte Wissenschaftler und etablierte Wissenschaftsjournalisten. In Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Workshops und Streitgesprächen erfahren sie mehr über den aktuellen Stand der Infektionsforschung und diskutieren Fragen zu Epidemien und zur Gesundheit in der globalisierten Welt. Sie erleben vor Ort in Forschungsinstitutionen, wie Spitzenforschung funktioniert und lernen wichtige Recherchewerkzeuge kennen. Zusätzlich erhalten die Teilnehmer ein Stipendium in Höhe von bis zu 3.000 Euro für individuelle Reisen zu Fachkonferenzen und eigene Recherchen. Bewerbungen für das Journalistenkolleg sind bis zum 10. Juli 2015 möglich.

Die Robert Bosch Stiftung ist eine der großen unternehmensverbundenen Stiftungen in Deutschland. Sie wurde 1964 gegründet und setzt die gemeinnützigen Bestrebungen des Firmengründers und Stifters Robert Bosch (1861-1942) fort. Die Stiftung beschäftigt sich vorrangig mit den Themenfeldern Völkerverständigung, Bildung und Gesundheit.

Die Leopoldina ist Deutschlands Nationale Akademie der Wissenschaften. Sie berät die Gesellschaft und die Politik unabhängig und wissenschaftsbasiert in relevanten wissenschaftlichen Fragen und zur Bewältigung drängender gesellschaftlicher Herausforderungen. Ihre Expertise beruht auf der Exzellenz ihrer annähernd 1.500 Mitglieder weltweit.

KONTAKT

Leopoldina

Caroline Wichmann

Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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