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Pressemitteilung | Mittwoch, 2. September 2020

Franziska Hornig ist neue Generalsekretärin der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat eine neue Generalsekretärin. Die Wissenschaftsmanagerin und Betriebswirtin Franziska Hornig übernimmt die Position heute von der bisherigen Generalsekretärin Prof. Dr. Jutta Schnitzer-Ungefug, die nach 20 Jahren an der Spitze der Geschäftsstelle in den Ruhestand geht.

Franziska Hornig studierte Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Osnabrück sowie an der Ajou Universität in Suwon/Südkorea. An der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften in Speyer spezialisierte sich Frau Hornig anschließend mit einem Master of Public Administration im Bereich Wissenschaftsmanagement. Frau Hornig begann ihre berufliche Laufbahn im Bereich der Projektförderung beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Bonn. Im Anschluss baute sie am neu gegründeten Institut für Molekulare Biologie in Mainz das Grants Office für die Akquise und die Verwaltung von Drittmitteln auf. Anschließend wechselte sie an die Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, wo sie die Leitung der Forschungsförderung übernahm. Bis zu ihrem Antritt an der Leopoldina leitete Frau Hornig die Verwaltung des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung in Mainz. „Mit Frau Hornig haben wir eine vielseitige Wissenschaftsmanagerin gewonnen, die zugleich fundierte betriebswirtschaftliche Kenntnisse und Erfahrung in der Wissenschaftsverwaltung in die Leopoldina einbringen wird“, so Präsident Gerald Haug anlässlich des Arbeitsbeginns.

Ihre Vorgängerin, die Neurobiologin Prof. Dr. Jutta Schnitzer-Ungefug, war seit 2000 Generalsekretärin der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina. Sie begleitete den Ausbau der Geschäftsstelle nach der Ernennung der Leopoldina zur Nationalen Akademie der Wissenschaften im Jahr 2008. Ein weiteres großes Vorhaben in der Zeit ihres Wirkens war die Sanierung des historischen Gebäudes auf dem Jägerberg aus dem 19. Jahrhundert zum neuen Hauptgebäude in Halle (Saale). „Mit besonderem Dank möchte ich die Unterstützung und das große Engagement auf dem Weg und bei der Weiterentwicklung der Leopoldina zur Nationalakademie hervorheben“, so Präsident Haug. „Ich freue mich, dass sich Frau Schnitzer künftig verstärkt ihrem Engagement im Förderverein der Akademie, dem Leopoldina Akademie Freundeskreis, widmen wird.“

Die Generalsekretärin der Leopoldina unterstützt den Präsidenten und die Vizepräsidenten bei der Führung der laufenden Geschäfte. Ihr sind die Geschäftsstelle und die administrativen Belange der Abteilungen zugeordnet. Sie nimmt mit beratender Stimme und als Schriftführerin an den Präsidiums- und Vorstandssitzungen teil.

Über die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina
Als Nationale Akademie der Wissenschaften leistet die Leopoldina unabhängige wissenschaftsbasierte Politikberatung zu gesellschaftlich relevanten Fragen. Dazu erarbeitet die Akademie interdisziplinäre Stellungnahmen auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse. In diesen Veröffentlichungen werden Handlungsoptionen aufgezeigt, zu entscheiden ist Aufgabe der demokratisch legitimierten Politik. Die Expertinnen und Experten, die Stellungnahmen verfassen, arbeiten ehrenamtlich und ergebnisoffen. Die Leopoldina vertritt die deutsche Wissenschaft in internationalen Gremien, unter anderem bei der wissenschaftsbasierten Beratung der jährlichen G7-Gipfel. Sie hat 1.600 Mitglieder aus mehr als 30 Ländern und vereinigt Expertise aus nahezu allen Forschungsbereichen. Sie wurde 1652 gegründet und 2008 zur Nationalen Akademie der Wissenschaften Deutschlands ernannt. Die Leopoldina ist als unabhängige Wissenschaftsakademie dem Gemeinwohl verpflichtet.

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Caroline Wichmann

Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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