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Pressemitteilung | Dienstag, 26. Januar 2021

Krisensicherheit des europäischen Finanzsystems: Leopoldina und IWH organisieren Dialogveranstaltung

Steigende Arbeitslosigkeit und drohende Staatsinsolvenzen: Die Finanzkrise vor mehr als zehn Jahren hat ganz Europa getroffen. Die Folgen sind bis heute spürbar, zum Beispiel in Form niedriger Zinsen. Welche Lehren aus der Finanzkrise bisher gezogen wurden, ist Thema einer gemeinsamen Dialogveranstaltung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Zu dieser Veranstaltung laden wir Sie herzlich ein und freuen uns über eine redaktionelle Erwähnung in Ihrem Medium.

„Ist das Finanzsystem in Europa krisensicher?“
Dialogveranstaltung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)
Donnerstag, 4. Februar 2021, 18 bis 19:30 Uhr
Online: https://zoom.us/j/95794799052?pwd=REJ6VzJRL24zSk93cEwyUEV4UEhUdz09

Die Politik hat neue Regeln für Banken aufgestellt, die jedoch derzeit keine konsequente Anwendung finden. Warum ist Deutschland gegen die Vollendung der europäischen Bankenunion und welche Folgen hat es, dass London als wichtigster Finanzplatz Europas seit dem Brexit nicht mehr zur EU gehört? Darüber diskutieren bei der Veranstaltung zwei führende deutsche Ökonomen, Prof. Dr. Lars P. Feld, Professor für Wirtschaftspolitik und Ordnungsökonomik an der Universität Freiburg, Direktor des Walter Eucken Instituts und Mitglied der Leopoldina sowie Prof. Reint E. Gropp, Ph.D, Präsident des IWH und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind eingeladen, mitzudiskutieren. Moderiert wird die Veranstaltung von der Journalistin Dr. Ursula Weidenfeld.

Die Veranstaltung findet in der Reihe „Europa-Debatte“ statt, die sich gesellschaftlich relevanten, europapolitischen Themen der Gegenwart und Zukunft widmet. Sie richtet sich an alle Interessierten, die Teilnahme ist kostenlos und ohne vorherige Anmeldung möglich. Mit folgenden Zugangsdaten können Sie sich in die Veranstaltung einwählen: Meeting ID: 957 9479 9052, Passcode: 154215.

Die Leopoldina auf Twitter unter: www.twitter.com/leopoldina

Medienvertreterinnen und Medienvertreter werden um Anmeldung per E-Mail gebeten: presse@leopoldina.org


Über die Nationale Akademie der Wissenschaften
Als Nationale Akademie der Wissenschaften leistet die Leopoldina unabhängige wissenschaftsbasierte Politikberatung zu gesellschaftlich relevanten Fragen. Dazu erarbeitet die Akademie interdisziplinäre Stellungnahmen auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse. In diesen Veröffentlichungen werden Handlungsoptionen aufgezeigt, zu entscheiden ist Aufgabe der demokratisch legitimierten Politik. Die Expertinnen und Experten, die Stellungnahmen verfassen, arbeiten ehrenamtlich und ergebnisoffen. Die Leopoldina vertritt die deutsche Wissenschaft in internationalen Gremien, unter anderem bei der wissenschaftsbasierten Beratung der jährlichen G7-Gipfel. Sie hat 1.600 Mitglieder aus mehr als 30 Ländern und vereinigt Expertise aus nahezu allen Forschungsbereichen. Sie wurde 1652 gegründet und 2008 zur Nationalen Akademie der Wissenschaften Deutschlands ernannt. Die Leopoldina ist als unabhängige Wissenschaftsakademie dem Gemeinwohl verpflichtet.

Ansprechpartnerin:
Annegret Ruprecht
Assistentin des Akademiepräsidenten
Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina
E-Mail: Europa-Debatte@leopoldina.org

KONTAKT

Leopoldina

Caroline Wichmann

Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel. 0345 472 39 - 800
Fax 0345 472 39 - 809
E-Mail presse@leopoldina.org