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Symposien

Westbalkan-Prozess – 1. Gemeinsame Wissenschaftskonferenz

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Konferenz der nationalen Stakeholder der Bildungs- und Wissenschaftssysteme im Rahmen des Westbalkan-Prozesses

Datum: Mittwoch, 15. bis Freitag, 17. Juli 2015
Ort: Halle (Saale) und Berlin

Perspektive Europa: Zukunft gestalten mit Wissenschaft

Die deutsche Bundesregierung ist an die Leopoldina herangetreten mit der Bitte, die Federführung im Bereich Wissenschaft, Bildung und Gesellschaft zu übernehmen. Vor dem Hintergrund der großen Bedeutung dieses Vorhabens der Wissenschaftsdiplomatie, brachte die Leopoldina zentrale nationale Stakeholder der Bildungs- und Wissenschaftssysteme in einer neugegründeten Plattform zusammen, in der sogenannten Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz des Westbalkan-Prozesses.

Die Teilnehmer der ersten Konferenz stammten aus insgesamt 12 Ländern: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Deutschland, Frankreich, Italien, Kosovo*, Kroatien, EJR Mazedonien, Montenegro, Serbien und Slowenien. Das Treffen fand am ersten Tag am Hauptstandort der Leopoldina in Halle (Saale) und am zweiten Tag im Bundeskanzleramt in Berlin statt. Bei der Ausrichtung der Konferenz erhielt die Leopoldina freundliche Unterstützung durch die Alexander von Humboldt-Stiftung, das Bundeskanzleramt, das Auswärtige Amt und die Stiftung Preußischer Kulturbesitz.

Im ersten Teil beschäftigte sich die Konferenz mit einer Bestandsaufnahme der wichtigsten Integrationsherausforderungen in Südosteuropa / im Westbalkan, aus drei Sichtweisen: der Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Im weiteren Verlauf fanden Rundtischgespräche zu Themen wie „Zukunft der Wissenschaftssysteme“ und „Dialog zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Politik“ statt. Am letzten Tag gab es zudem Gespräche mit den am Westbalkan-Prozess beteiligten politischen Stakeholdern und einen Austausch über die Rolle der Kultur in internationalen Beziehungen.

Die Ergebnisse wurden in einer Gemeinsamen Stellungnahme zusammengefasst. Diese floss in das 2. Westbalkan-Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs am 27 August 2015 in Wien ein.