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Nachricht | Dienstag, 5. März 2019

Wissenschaftlichkeit in Medizinstudium und Promotion

Wissenschaftlichkeit in Medizinstudium und Promotion

Wissenschaftliches Arbeiten ist eine ärztliche Kernkompetenz, die im Medizinstudium und während der Promotion vermittelt werden muss. Wie diese Fähigkeit erworben und gestärkt werden kann, thematisiert das Diskussionspapier „Die Bedeutung von Wissenschaftlichkeit für das Medizinstudium und die Promotion“, das die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Medizinische Fakultätentag (MFT) veröffentlicht haben.

Die Autorinnen und Autoren des Papiers zeigen, wie das Medizinstudium in diesem Kontext weiterentwickelt werden kann. Profitieren würden davon die medizinische Forschung und die Patientenversorgung gleichermaßen.

„Stärker forschungsinteressierte Studierende benötigen zusätzliche Angebote und Strukturen, um bereits während des Studiums, aber auch im Anschluss wissenschaftlich arbeiten zu können“, sagt Martin Lohse, Mitautor und Vizepräsident der Leopoldina. „Damit Deutschland weiterhin den medizinischen Fortschritt mitgestalten kann, müssen wir deutlich mehr junge Menschen für die Forschung gewinnen und geeigneten Nachwuchs frühzeitig dafür begeistern und fördern“, so Lohse weiter.

Publikationen in der Reihe „Leopoldina-Diskussion“ sind Beiträge der genannten Autorinnen und Autoren. Mit den Diskussionspapieren bietet die Akademie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, flexibel und ohne einen formellen Arbeitsgruppen-Prozess Denkanstöße zu geben oder Diskurse anzuregen und hierfür auch Empfehlungen zu formulieren.

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Caroline Wichmann

Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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