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Acta Historica Leopoldina

Analogien in Naturwissenschaften, Medizin und Technik

Nr. 56

Fachtagung der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina und der Abteilung für Geschichte der Naturwissenschaften und Technik der Universität Stuttgart vom 17. bis 20. März 2008
Internationales Begegnungszentrum Eulenhof (Universität Stuttgart, Campus Vaihingen)

 

Herausgegeben von Klaus Hentschel (Stuttgart)

(2010, 438 Seiten, 84 Abbildungen, 14 Tabellen, 23.95 Euro, ISBN: 78-3-8047-2865-3)

Analogien zählen zu den ältesten Denkformen der Menschheit. Sie bildeten neben Polaritäten eines der Grundmuster antiken Denkens, und zwar bereits im vorsokratischen Griechenland wie auch im alten China. Aber auch im Denken des Mittelalters und der frühen Neuzeit finden sich Analogien. Ihr Studium stellte auch einen ersten unentbehrlichen Schritt in Richtung der empirischen Naturwissenschaft dar. Analogien sind in vielen Fällen wertvolle heuristische Hilfsmittel und liefern Anstöße zur Erkenntnisgewinnung – mitunter hat ihre Verwendung aber auch zu Irrtümern geführt.

Der Band behandelt Grundlegendes zu Analogien als heuristische Strategie in Abgrenzung zu Metaphern und Modellen. Analysiert werden Beispiele aus Antike, Mittelalter und früher Neuzeit, u. a. bei Johannes Kepler und Robert Boyle, aber auch bei Denkern der Neuzeit, etwa Immanuel Kant, James Clerk Maxwell, Hermann von Helmholtz und Ernst Mach. Neben Analogien im mathematischen und physikalischen Denken bilden weitere Schwerpunkte Analogien in der zoologischen Systematik, technischen Biologie, Bionik und Kybernetik.

Leopoldina

Dr. Michael Kaasch

Redakteur NAL/AHL

Tel. 0345 - 47 239 - 134
Fax 0345 - 47 239 - 139
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