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884 Pressemitteilungen
  • Leopoldina-Weihnachtsvorlesung zu Ursachen von Übergewicht und Diabetes

    Gemeinsame Presseeinladung des Stifterverbands und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina

    Montag, 3. Dezember 2018 - Unser Körper muss die Balance zwischen aufgenommener Nahrung und verbrauchter Energie sehr genau regulieren. Schon geringe Abweichungen in diesem System verändern das Körpergewicht. Eine mögliche Folge: Übergewicht und damit verbundene Folgeerkrankungen. Die hormonellen Grundlagen der Entstehung von Adipositas (extremes Übergewicht) und Diabetes mellitus („Zuckerkrankheit“) zeigt der Hormonforscher Prof. Dr. Jens Claus Brüning in der diesjährigen Weihnachtsvorlesung am Dienstag, 11. Dezember, an der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle (Saale).

  • Wie sich die Privatsphäre im Zeitalter von Big Data bewahren lässt – Stellungnahme der Wissenschaftsakademien

    Gemeinsame Pressemitteilung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften

    Montag, 26. November 2018 - Wer die Vorteile der Digitalisierung nutzen möchte, der muss nicht zwangsläufig ihre Nachteile akzeptieren. Während der Verlust der Privatsphäre oft als alternativlose Konsequenz der Technologieentwicklung dargestellt wird, zeigt eine Arbeitsgruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in der heute veröffentlichten Stellungnahme „Privatheit in Zeiten der Digitalisierung“, dass es eine große Bandbreite von Maßnahmen zum Schutz der Privatheit im digitalen Raum gibt. Neben rechtlichen und gesellschaftlichen Maßnahmen gibt es insbesondere vielfältige technologische Möglichkeiten, um die unerwünschte Nutzung von Daten zu erschweren. Die Gesellschaft kann auf eine Vielzahl von Handlungsoptionen zurückgreifen, um die Digitalisierung nach ihren Vorstellungen zu gestalten und ohne dabei auf deren große Vorteile zu verzichten.

  • Wie haben sich die Wissenschaften entwickelt: Durch Revolution oder Wachstum?

    Mittwoch, 21. November 2018 - Entwickeln sich die Wissenschaften durch radikale Umbrüche oder eher durch stetiges Fortschreiten? Diese Frage beschäftigt die Wissenschaftsforschung seit mehr als einem Jahrhundert. Einen Überblick über die aktuelle Debatte gibt die Leopoldina-Lecture von Prof. Dr. Hans-Jörg Rheinberger, emeritierter Direktor des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte und Mitglied der Leopoldina, am Montag, 26. November, in Halle (Saale).

  • Der Urmensch in uns: Vortrag von Svante Pääbo über unsere Verwandtschaft mit Neandertalern und Denisovanern

    Freitag, 16. November 2018 - Paläogenetiker erforschen, wie die Menschen sich in den vergangenen 200.000 Jahren entwickelt haben und welche Folgen sich daraus ergeben. Dafür nutzen sie historisches Erbgut, etwa von ägyptischen Mumien oder Neandertalern. Prof. Dr. Svante Pääbo, Direktor am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und Mitglied der Leopoldina, zählt zu den führenden Fachleuten und Begründern dieses Gebiets. Über seine Forschung berichtet der Paläogenetiker in einem Vortrag am Montag, 26. November, in Leipzig.

  • Privatsphäre in Zeiten von Big Data: Akademien präsentieren Stellungnahme zum Schutz persönlicher Daten

    Gemeinsame Presseeinladung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften

    Donnerstag, 15. November 2018 - Die Digitalisierung zeichnet sich durch den Austausch und die Auswertung großer Datenmengen aus. Die Analyse dieser Daten ermöglicht zunehmend Einblicke in die Privatsphäre der Menschen. Um Möglichkeiten aufzuzeigen, wie die Privatsphäre auch in Zeiten der Digitalisierung gewahrt werden kann, haben die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften sich in der Arbeitsgruppe „Big Data – Datenschutz – Privatsphäre“ diesem Thema gewidmet und die Stellungnahme „Privatheit in Zeiten der Digitalisierung“ erarbeitet. Das Papier wird am Montag, 26. November, in Berlin vorgestellt.

    Terminhinweis: Im Rahmen der Bremer Fachkonferenz für Wissenschaftsjournalisten, Wissenschaftskommunikatoren und Forscher aus den Natur-, Technik- und Medizinwissenschaften „Wissenswerte“ wird die Stellungnahme am Dienstag, 20. November 2018, 13.00 – 13.30 Uhr, Journalistinnen und Journalisten vorab vorgestellt.

  • Alexander von Humboldt-Jahr 2019

    Dreizehn Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen aus Berlin-Brandenburg mit Aktivitäten zum 250. Geburtstag | Gemeinsame Informationsplattform gestartet

    Mittwoch, 14. November 2018 - Anlässlich des 250. Geburtstags Alexander von Humboldts präsentierte ein Verbund von dreizehn Kultur- und
    Wissenschaftseinrichtungen am heutigen Mittwoch, dem 14. November 2018 in Berlin die vielfältigen Aktivitäten im kommenden Humboldt-Jahr 2019. Die beteiligten Museen, Universitäten, Bibliotheken, Akademien und Forschungsinstitutionen widmen dem bedeutenden Forscher im Jahr 2019 zahlreiche Veranstaltungshöhepunkte in der Region Berlin-Brandenburg.

  • Das dunkle Erbe der Euthanasie

    Mittwoch, 14. November 2018 - Mit einer Filmvorführung und in Vorträgen befasst sich die Nationale Akademie der Wissenschaften mit einem dunklen Kapitel der deutschen Medizingeschichte: mit der Ermordung psychisch Kranker während der NS-Zeit und dem Missbrauch der Opfer durch die Wissenschaft. Am Beispiel des Arztes und Hirnforschers Julius Hallervorden (1882–1965) dokumentiert der Film „Dark Years: The Legacy of Euthanasia“, wie Hirnschnitte psychisch Kranker in der Forschung verwendet wurden und stellt die Frage, wie heute verantwortungsvoll mit diesen Präparaten umgegangen werden kann. Der Film wird am Dienstag, 27. November, in Halle (Saale) aufgeführt.

  • Wer mehr Geld hat, lebt länger: Leopoldina-Symposium zu gesundheitlicher Ungleichheit im Lebensverlauf

    Montag, 12. November 2018 - In Deutschland hängt die durchschnittliche Lebensdauer eines Menschen stark mit seiner wirtschaftlichen und sozialen Lage zusammen. Der Unterschied in der Lebenserwartung zwischen armen und reichen Menschen beträgt dabei bis zu zehn Jahre. Warum gibt es diesen Zusammenhang? Welche Mechanismen wirken, wenn soziale und wirtschaftlich prekäre Lebensverhältnisse die Lebenserwartung senken? Diese Fragen werden bei einem Leopoldina-Symposium diskutiert, das am Dienstag, 20. November, im Konferenzzentrum der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin-Mitte stattfindet.

  • Nationalakademie Leopoldina und Stifterverband ehren den Hormonforscher Jens Claus Brüning mit dem Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Preis 2018

    Gemeinsame Pressemitteilung des Stifterverbands und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina

    Donnerstag, 1. November 2018 - Der Stifterverband und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina zeichnen den Kölner Endokrinologen (Hormonforscher) und Molekularbiologen Prof. Dr. Jens Claus Brüning mit dem Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Preis aus. Der Wissenschaftler wird für seine Forschungen zu den Grundlagen zweier Volkskrankheiten geehrt: Adipositas (sehr starkes Übergewicht) und Diabetes mellitus („Zuckerkrankheit“). Seine Untersuchungen zur Regulation des menschlichen Stoffwechsels, insbesondere zur Rolle des Hormons Insulin tragen dazu bei, die Entstehung von starkem Übergewicht und Diabetes besser zu verstehen. Der mit 50.000 Euro dotierte Wissenschaftspreis des Stifterverbandes wird für Beiträge zur wissenschaftlichen Bearbeitung gesellschaftlich wichtiger Herausforderungen verliehen. Er ist damit die deutsche Auszeichnung für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf dem Gebiet der wissenschaftsbasierten Politikberatung.

  • Historischer Freimaurer-Raum im heutigen Hauptsitz der Leopoldina restauriert

    Dienstag, 30. Oktober 2018 - Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat heute in ihrem Hauptsitz in Halle (Saale) einen historischen Freimaurer-Raum des ehemaligen Logenhauses „Zu den drei Degen“ vorgestellt. Der Logen-Raum wurde in den vergangenen vier Jahren restauriert. Er gilt aufgrund seiner aufwändigen Wand- und Deckengestaltung aus dem Jahr 1906 als künstlerisch wertvoll und stellt in Deutschland eine Seltenheit dar. Im Rahmen von Führungen durch das Hauptgebäude der Leopoldina können interessierte Besucherinnen und Besucher ihn künftig besichtigen.

  • „Nichts ist unerträglicher als eine mächtige Frau“: Leopoldina-Vortrag über das Verhältnis von Geschlecht und politischer Gewalt

    Donnerstag, 25. Oktober 2018 - Die Habsburger Fürstin Maria Theresia von Österreich (1717‒1780) hat seit jeher fasziniert und irritiert. Als Herrscherin in einer von Männern betriebenen Politik verband sie scheinbar widersprüchliche „männliche“ und „weibliche“ Tugenden: Sie war gleichsam souveräne Herrscherin, gewaltbereite Kriegsherrin, tugendhafte Ehefrau und sechzehnfache Mutter. Mit diesen Zuschreibungen beschäftigt sich der Abendvortrag der Historikerin und des Leopoldina-Mitglieds Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger am Mittwoch, 7. November 2018. Vor dem Vortrag werden die neuen Mitglieder der Klasse IV – Geistes-, Sozial- und Verhaltenswissenschaften an der Leopoldina begrüßt.

  • Nationalakademie Leopoldina ernennt neue Mitglieder

    Donnerstag, 25. Oktober 2018 - Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina begrüßt am Mittwoch, 7. November 2018, um 17.30 Uhr neue Akademiemitglieder. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gehören der Klasse IV – Geistes-, Sozial- und Verhaltenswissenschaften an. Der Präsident der Leopoldina, Professor Jörg Hacker, wird ihnen ihre Mitgliedsurkunden im Rahmen des Abendvortrags der Klasse IV überreichen. Folgende Mitglieder sind in den vergangenen Monaten in die Klasse IV gewählt worden:

  • Akademien empfehlen Sofortmaßnahmen zum Schutz der Artenvielfalt

    Gemeinsame Pressemitteilung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften

    Mittwoch, 24. Oktober 2018 - Die biologische Vielfalt ist in Deutschland in den vergangenen 25 Jahren stark zurückgegangen. Die Arbeitsgruppe „Biodiversität in der Agrarlandschaft“ der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften empfiehlt deswegen, die anstehende Reform der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik zu nutzen, um Maßnahmen zum Schutz der biologischen Vielfalt zu finanzieren. Zudem sollten Kreise und Kommunen stärker angeregt werden, den Artenreichtum auf ihren Flächen zu fördern. Nicht zuletzt kann auch der Handel beitragen, etwa indem Produkte aus biodiversitätsfreundlicher Produktion gekennzeichnet werden. Diese Handlungsoptionen sind Teil der Kurz-Stellungnahme „Artenrückgang in der Agrarlandschaft: Was wissen wir und was können wir tun?“, die heute Abend bei einer Veranstaltung in Berlin vorgestellt und diskutiert wird.

  • Biologische Vielfalt erhalten: Akademien stellen Papier zum Artensterben in Agrarlandschaften vor

    Dienstag, 16. Oktober 2018 - Die Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten in Deutschland sinkt. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf das Ökosystem landwirtschaftlich genutzter Flächen und weitere Lebensräume. Zum Thema „Biodiversität in der Agrarlandschaft“ haben die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften gemeinsam mit acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften eine Arbeitsgruppe eingerichtet. Die Gruppe arbeitet derzeit an einer Analyse des Zustands der Agrarökosysteme und wird 2019 Empfehlungen abgeben, wie Agrarlandschaften nachhaltig genutzt werden können und damit Lebensraum für eine große Artenvielfalt bieten. Die Kurz-Stellungnahme „Artenrückgang in der Agrarlandschaft: Was wissen wir und was können wir tun?“, die erste Sofortmaßnahmen für den Artenschutz empfiehlt, stellen die Akademien am Mittwoch, 24. Oktober 2018, in Berlin vor.

  • Immer mehr wissenschaftliche Einrichtungen in Deutschland beraten zu sicherheitsrelevanter Forschung - Gemeinsamer Ausschuss von DFG und Leopoldina legt Tätigkeitsbericht vor

    Gemeinsame Pressemitteilung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)

    Donnerstag, 4. Oktober 2018 - Eine Methode zur Erzeugung synthetischer Pockenviren soll neue Wege der Impfstoff-Entwicklung ebnen, könnte aber auch für die Herstellung von Biowaffen benutzt werden; das automatisierte Aufspüren von Schwachstellen in Computersoftware kann helfen, Sicherheitslücken zu schließen, aber auch zum Werkzeug von kriminellen Hackern werden: Das sind zwei aktuelle Beispiele aus der Wissenschaft, die zeigen, dass nützliche Forschungsmethoden und -ergebnisse auch zu schädlichen Zwecken verwendet werden können. Die Schlagworte zu diesem Themenkomplex sind sicherheitsrelevante Forschung oder auch Dual-Use-Forschung. Um der Dual-Use-Problematik zu begegnen, sind an deutschen Forschungsinstituten und Hochschulen inzwischen 71 Kommissionen für Ethik sicherheitsrelevanter Forschung (KEFs) eingerichtet worden. Zu diesem Ergebnis kommt der Gemeinsame Ausschuss zum Umgang mit sicherheitsrelevanter Forschung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in seinem heute vorgelegten zweiten Tätigkeitsbericht.

  • Nationalakademie-Präsident Jörg Hacker gratuliert Leopoldina-Mitglied Tasuku Honjo zum Nobelpreis für Medizin

    Montag, 1. Oktober 2018 - Der Mediziner und Immunologe Prof. Dr. Tasuku Honjo, Mitglied der Leopoldina, wird mit dem diesjährigen Nobelpreis für Physiologie oder Medizin ausgezeichnet. Honjo, der an der Kyoto University (Japan) forscht, erhält den Preis gemeinsam mit James P. Allison vom MD Anderson Cancer Center (Houston/USA). Die beiden Wissenschaftler werden für ihre Arbeit an einer Immuntherapie gegen Krebs, der sogenannten „Immune Checkpoint Therapy“, geehrt.

  • Kann Wissenschaft die Zukunft vorhersagen? Herbsttagung des Leopoldina-Studienzentrums zu Prognosen in den Wissenschaften

    Donnerstag, 27. September 2018 - Der Wunsch, die Zukunft zu kennen, zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Menschheit. Es gab daher zu allen Zeiten und in allen Kulturen Techniken, um Prognosen zu erstellen. Damals wie heute geschieht das vor allem durch wissenschaftliche Verfahren. Das Verhältnis zwischen Prognose und Wissenschaft ist Thema der Herbsttagung des Leopoldina-Studienzentrums, die vom Montag, 8. Oktober, bis Mittwoch, 10. Oktober, stattfindet.

  • Morgens um halb zehn in Deutschland: Fünf Theaterszenarien blicken in die Arbeitswelten der Zukunft

    Dienstag, 25. September 2018 - Die Arbeitswelt verändert sich. Technologische Entwicklungen wie die Digitalisierung, die Robotik oder der 3D-Druck treiben die Automatisierung der Arbeitswelt voran, der demografische Wandel birgt weitere Herausforderungen. Dies führt zu neuen Formen der Arbeit mit neuen Anforderungen an die Arbeitenden. Zugleich ändern sich unsere Ansprüche an die Art und Weise, wie Arbeit in unseren Lebensalltag eingebunden wird. Im Wissenschaftsjahr 2018 zum Thema „Arbeitswelten der Zukunft“ haben die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und das Puppentheater Halle sich dem Thema gemeinsam genähert. Das Ergebnis ist das Puppentheaterstück „Morgens um halb zehn in Deutschland. Ein Arbeitstag 2030“, das am Freitag, 28. September, an der Leopoldina in Halle Premiere feiert. Am Folgetag, Samstag, 29. September, ist das Stück im Puppentheater Halle zu sehen.

  • Leopoldina-Jahresversammlung diskutiert Themen aus 10 Jahren wissenschaftsbasierter Politikberatung

    Freitag, 21. September 2018 - Seit zehn Jahren berät die Leopoldina als deutsche Nationalakademie Politik und Gesellschaft zu wichtigen Zukunftsfragen. Die heute eröffnete Leopoldina-Jahresversammlung behandelt im Jubiläumsjahr deswegen zwei Tage lang das Thema der wissenschaftsbasierten Politikberatung. Unter dem Titel „Natur – Wissenschaft – Gesellschaft“ blickt die Akademie gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern ihrer Partnerakademien auf zehn Jahre Politik- und Gesellschaftsberatung in Deutschland und international zurück. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Jahresversammlung sprechen über Themen, die die Leopoldina bereits früh aufgegriffen hat, dazu gehören Antibiotikaforschung, Energiesysteme, Konsequenzen der Digitalisierung, Demografischer Wandel oder Genomforschung. Im Rahmen der feierlichen Eröffnung am Vormittag sprach Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung.

  • Burg-Professorin Christine Triebsch gestaltet neue Glasfenster für das Leopoldina-Hauptgebäude

    Donnerstag, 20. September 2018 - Zum 10-jährigen Jubiläum als Nationalakademie hat der Leopoldina Akademie Freundeskreis e. V. der Leopoldina neue Glasfenster für das Haupttreppenhaus im Gebäude auf dem Jägerberg in Halle gestiftet. An der Südseite des Hauptsitzes wurden die neuen Scheiben bereits eingesetzt. Die Erneuerung auf der gegenüberliegenden Seite erfolgt im Frühjahr 2019. Gestaltet wurden die Fenster von der halleschen Künstlerin Christine Triebsch, die an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle studiert hat und dort nun Professorin für Malerei/Glas ist.

  • Abweichungen als Triebfeder der Wissenschaft

    Freitag, 14. September 2018 - Wenn Beobachtungen aus Experimenten den bisherigen Kenntnissen widersprechen, stellen sie die Wissenschaft vor unerwartete Fragen. Ausnahmen und Sonderfälle spielten bei den revolutionären Umbrüchen in den Wissenschaften oft eine entscheidende Rolle. Die Bedeutung von Anomalien für die Wissenschaft ist das Thema des Symposiums der Leopoldina-Klasse IV: Geistes-, Sozial- und Verhaltenswissenschaften, das am Sonntag, 23., und Montag, 24. September, im Studienzentrum der Akademie stattfindet.

  • Was uns die fremde Natur bedeutet: Meeresbiologin Antje Boetius spricht an der Leopoldina über die Rolle der Ozeane

    Donnerstag, 13. September 2018 - Die Ozeane und die Eisvorkommen auf der Erde bedecken einen großen Teil der Oberfläche unseres Planeten. Sie tragen maßgeblich dazu bei, dass die Erde bewohnbar ist. Denn Ozeane und Kryosphäre reflektieren das Sonnenlicht und vermeiden so eine Überhitzung der Erde, sie nehmen CO₂ auf und sie sind Lebensraum einer unbekannten Vielfalt von Leben, die weit über die Artenvielfalt an Land hinausgeht. Doch wie intakt ist dieser Lebensraum noch, welche Spuren haben Klimawandel und Umweltverschmutzung bereits hinterlassen? Darüber spricht Prof. Dr. Antje Boetius, Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts Bremerhaven anlässlich der Leopoldina-Jahresversammlung am Freitag, 21. September, in Halle (Saale).

  • Leopoldina-Vorlesung: Wie kann man Schwarmverhalten physikalisch erklären?

    Donnerstag, 6. September 2018 - Vogelschwärme am Himmel oder Ameisen, die sich in die gleiche Richtung bewegen, sind ein bekannter Anblick. Aber nach welchen Regeln bilden und bewegen sich Schwärme und Herden? Diesen Fragen widmet sich der Physiker und Präsident der Indischen Akademie der Wissenschaften, Prof. Dr. Ajay Kumar Sood, in einer Vorlesung in der Indischen Botschaft in Berlin am Dienstag, 18. September. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung bis Donnerstag, 13. September, erforderlich.

  • Die Ingenieurwissenschaftlerin Xiaoxiang Zhu wird mit dem „Leopoldina Early Career Award 2018“ ausgezeichnet

    Gemeinsame Pressemitteilung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Commerzbank-Stiftung

    Dienstag, 4. September 2018 - Prof. Dr. Xiaoxiang Zhu, Wissenschaftlerin am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Professorin für Signalverarbeitung in der Erdbeobachtung an der Technischen Universität München, erhält den von der Commerzbank-Stiftung geförderten und mit 30.000 Euro dotierten „Leopoldina Early Career Award 2018“. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina ehrt die Ingenieurwissenschaftlerin damit für ihre herausragenden Leistungen in der satellitengestützten Erdbeobachtung zur Erfassung der weltweiten Urbanisierung und von Naturgefahren. Xiaoxiang Zhu wird der „Early Career Award“ bei der Jahresversammlung der Leopoldina am Freitag, 21. September, in Halle (Saale) verliehen.

  • Einblicke in die Leopoldina am Tag des offenen Denkmals

    Montag, 3. September 2018 - Am bundesweiten Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 9. September 2018, öffnet die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina die Türen ihres Hauptsitzes am Jägerberg 1 in Halle (Saale). Die Geschichte der Leopoldina und ihres Hauptgebäudes ist ebenso Thema der Führungen wie die heutigen Aufgaben als Nationale Akademie der Wissenschaften, die sie seit genau zehn Jahren wahrnimmt.

  • Leopoldina-Expertengruppe: Deutschland droht den Anschluss in der Luftfahrtforschung zu verlieren

    Montag, 3. September 2018 - Die Schlüsselindustrien der Luftfahrt haben in den vergangenen Jahrzehnten in Europa eine Konsolidierung erlebt. In der Folge könnte Deutschland den Anschluss in der Luftfahrtforschung verlieren. Darauf weist eine Expertengruppe der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina im heute veröffentlichten Diskussionspapier „Zukunftsfähigkeit der Luftfahrtforschung in Deutschland“ hin. Darin betonen die Autoren die exzellente Infrastruktur der hiesigen Luftfahrtforschung, weisen aber gleichfalls auf einen schleichenden Expertiseverlust in wichtigen Forschungsfeldern hin. Vor allem die wichtige Schlüsselkompetenz der Luftfahrt, die „Systemfähigkeit“, gelte es mit neuen Forschungsfeldern wie CO₂-neutralem Fliegen und unbemannter Luftfahrt zu erhalten und auszubauen.

  • Muscheln und Schnecken: Forschungsprojekt zum wissenschaftlichen Wert von Konchylien-Sammlungen

    Gemeinsame Pressemitteilung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

    Freitag, 31. August 2018 - Die Vielfalt der Natur an einem Ort zu versammeln, ist die Grundidee naturkundlicher Museen. Aber wann sind es Steine, Pflanzen oder Tiere „wert“, gesammelt zu werden? Was geschieht mit diesen Objekten, wenn Sammlungen aufgelöst oder zusammengeführt werden? Und wie verändert sich die Perspektive auf sie, wenn sich wissenschaftliche und museale Standards verändern? Das Studienzentrum der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina untersucht diese Fragen in Kooperation mit der Zoologischen Sammlung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Als Beispiel dienen Konchylien, die harten Schalen und Gehäuse von Muscheln, Schnecken und fossilen Weichtieren.

  • ESYS-Energiesymposium „ENERGI3: Integriert, intelligent, international – die nächste Phase der Energiewende“

    Gemeinsame Presseeinladung
    acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
    Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina
    Union der deutschen Akademien der Wissenschaften

    Donnerstag, 30. August 2018 - In der Energiepolitik geht es nur langsam voran. Ehrgeizige Vorhaben wie die Einführung eines sektorübergreifenden CO2-Preises, die Stärkung der Wasserstofftechnologie oder die im Koalitionsvertrag vereinbarten Sonderausschreibungen für Wind- und Solaranlagen werden nicht angegangen. Die Lücke zwischen der heutigen Klimapolitik und den langfristigen Klimazielen wächst deswegen. Was muss passieren, damit die Energiewende wieder zur Erfolgsgeschichte wird? Darüber möchte das Akademienprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) am 12. September beim Energiesymposium in Berlin diskutieren. Wir laden Sie ein, mit den Akteuren der Energiewende ins Gespräch zu kommen:

  • Leopoldina-Jahresversammlung zu Themen aus 10 Jahren wissenschaftsbasierter Politikberatung

    Donnerstag, 30. August 2018 - Seit zehn Jahren berät die Leopoldina als deutsche Nationalakademie Politik und Gesellschaft zu wichtigen Zukunftsfragen. Die diesjährige Leopoldina-Jahresversammlung am Freitag, 21., und Samstag, 22. September, hat deswegen die wissenschaftsbasierte Politikberatung auf nationaler und internationaler Ebene zum Thema. Unter dem Titel „Natur – Wissenschaft – Gesellschaft“ blickt die Akademie gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern ihrer Partnerakademien auf zehn Jahre Politik- und Gesellschaftsberatung zurück. Sie diskutieren Themen, die die Leopoldina bereits früh aufgegriffen hat und die sie weiter beschäftigen, dazu gehören Antibiotikaforschung, Energiesysteme, Digitalisierung, Demografischer Wandel oder Genomforschung.

  • Deutsch-französisches Symposium zu Robotik und Künstliche-Intelligenz-Forschung in Paris

    Gemeinsame Pressemitteilung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Académie des sciences

    Mittwoch, 5. September 2018 - In der heutigen Zeit gibt es Computer, die sich mit Menschen in Spielen wie Schach und Go messen können oder in der Lage sind, eine einzelne Person in einem Bild einer Menschenmenge zu erkennen. Einfache Aufgaben des täglichen Lebens, wie das Öffnen einer Weinflasche, können sie jedoch nicht ausführen. Roboter sind bewegliche Maschinen, die der Schwerkraft ausgesetzt sind und so unserer physischen Welt gegenüberstehen. Die Robotik erforscht die rechnerischen Grundlagen von Bewegung. Ihr Ziel ist es, Maschinen mit einer Bewegungsintelligenz auszustatten. Bei einem gemeinsamen Symposium der französischen Académie des sciences und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, das heute in Paris stattfindet, wird diskutiert, wie die jüngsten Trends in der Forschung zu Künstlicher Intelligenz (KI-Forschung) die historischen Verbindungen zwischen Robotik und KI-Forschung stärken können.

  • Stellungnahme von neun Partnern der Allianz der Wissenschaftsorganisationen zur Qualitätssicherung von wissenschaftlichen Veröffentlichungen

    Mittwoch, 25. Juli 2018 - Fortschritt und gesellschaftlicher Wohlstand beruhen zu einem großen Teil auf den Ergebnissen von Forschung und Wissenschaft und dem Vertrauen, das von der Gesellschaft in sie gesetzt werden. Die Einhaltung der hohen Standards der Qualitätssicherung als Element der guten wissenschaftlichen Praxis ist eine unverzichtbare
    Voraussetzung, um dieses Vertrauen aufrechtzuerhalten.

  • Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina – zehn Jahre wissenschaftsbasierte Politikberatung

    Mittwoch, 11. Juli 2018 - Am 14. Juli 2008 wurde die Leopoldina von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz des Bundes und der Länder zur Nationalen Akademie der Wissenschaften ernannt. Seither nimmt sie gemeinsam mit der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften Stellung zu zentralen Herausforderungen der Gesellschaft. Als Nationalakademie vertritt sie die deutsche Wissenschaft international. „Mit unseren Mitgliedern aus aller Welt werden wir uns auch zukünftig dafür engagieren, wissenschaftliche Expertise zur Basis gesellschaftlicher und politischer Diskussionen zu machen“, sagt Leopoldina-Präsident Prof. Dr. Jörg Hacker zur Rolle der Nationalakademie.

  • Jahresversammlung der Leopoldina: Zehn Jahre Nationale Akademie der Wissenschaften

    Donnerstag, 5. Juli 2018 - Seit zehn Jahren berät die Leopoldina als deutsche Nationalakademie Politik und Gesellschaft zu wichtigen Zukunftsfragen. Die diesjährige Leopoldina-Jahresversammlung am Freitag, 21. und Samstag, 22. September behandelt deswegen das Thema der wissenschaftsbasierten Politikberatung – auf nationaler und internationaler Ebene. Unter dem Titel „Natur – Wissenschaft – Gesellschaft“ blickt die Akademie gemeinsam mit Vertretern ihrer Partnerakademien auf zehn Jahre Politik- und Gesellschaftsberatung zurück. Sie diskutieren Themen, die die Leopoldina bereits früh aufgegriffen hat und die sie weiter beschäftigen, zum Beispiel Antibiotikaforschung, Energiesysteme, Digitalisierung oder Genomforschung.

  • Nationalakademie Leopoldina ernennt neue Mitglieder

    Mittwoch, 4. Juli 2018 - Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina begrüßt am Mittwoch, 11. Juli 2018, 17.30 Uhr ihre neuen Akademiemitglieder. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gehören der Klasse III – Medizin an. Der Präsident der Leopoldina, Professor Jörg Hacker, wird ihnen ihre Mitgliedsurkunden im Rahmen des jährlichen Symposiums der Klasse III überreichen. Folgende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind im zurückliegenden Jahr in die Klasse III hinzu gewählt worden:

  • Abendvortrag über chronisch-entzündliche Darmerkrankungen an der Leopoldina

    Mittwoch, 4. Juli 2018 - Im menschlichen Darm leben zahlreiche Bakterien, Pilze und Viren. Zudem sind hier Bestandteile der verzehrten Nahrungsmittel zu finden. Ein gesunder Darm toleriert dies alles. Anders ist das bei Patientinnen und Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Sie leiden unter Durchfall, Schmerzen und Abgeschlagenheit. Warum die Toleranz verloren geht, welche Konsequenzen das für Betroffene hat und welche neuen therapeutischen Ansätze erforscht werden, erklärt die Medizinerin und Leopoldina-Mitglied Prof. Dr. Britta Siegmund von der Charité Berlin in ihrem Abendvortrag am Mittwoch, 11. Juli, an der Leopoldina.

    Vor dem Vortrag werden die neuen Mitglieder der Klasse III an der Leopoldina begrüßt.

  • Stellungnahme der Allianz der Wissenschaftsorganisationen zum 9. EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizon Europe (FP9)

    Donnerstag, 28. Juni 2018 - Das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft unterliegt einem deutlichen Wandel. Vermehrt werden Erwartungen an öffentlich finanzierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gerichtet, ihre Ergebnisse besser zu erklären, die gesellschaftliche Relevanz und Wirkung ihrer Forschung deutlicher herauszustellen, in ihre Erkenntnisprozesse Bürgerinnen und Bürger bzw. gesellschaftliche Gruppen einzubeziehen und ihre Veröffentlichungen für alle frei zugänglich zu machen. Im nächsten EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation soll diesem Wandel durch ‚Open Science‘ als durchgängiges Prinzip entsprochen werden. In den Schwerpunkten ‚Missionen‘ und Innovation sollen die EU-Fördermaßahmen zudem noch enger auf ihren unmittelbaren Nutzen fokussiert werden.

  • Von Goldmachern und Genomchirurgen: Leopoldina lädt zur Langen Wissenschaftsnacht auf den Jägerberg

    Mittwoch, 27. Juni 2018 - Alchemie, Genchirurgie und Politikberatung – zur Langen Nacht der Wissenschaften am Freitag, 6. Juli in Halle hat die Leopoldina ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Für die kleinen Gäste zeigt das Urania-Wissenstheater das Puppenspiel „Die Suche nach dem Stein der Weisen“. Für lebhafte Unterhaltung und spannende Diskussionen sorgen Science Slam und Unterhausdebatte. Im zehnten Jahr der Leopoldina als Nationalakademie erläutert Generalsekretärin Prof. Dr. Jutta Schnitzer-Ungefug die Arbeit und die Aufgaben der Akademie.

  • Gemeinsam für eine nationale MINT-Strategie

    Pressemitteilung des Nationalen MINT Forums

    Donnerstag, 7. Juni 2018 - Auf dem heutigen Nationalen MINT Gipfel in Berlin plädieren die Mitglieder des Nationalen MINT Forums für einen regelmäßigen Dialog mit Bund, Ländern und Kommunen, um gemeinsam eine nationale MINT-Strategie zu erarbeiten. Als sinnvolle Ansatzpunkte nennen sie sechs Kernforderungen. Diese werden heute mit Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und KMK-Präsident Helmut Holter sowie hochrangigen Vertretern aus Kommunen, Wissenschaft und Wirtschaft diskutiert.

  • „Brain Power“ als Schlüssel zur Nachhaltigkeit: Leopoldina-Symposium bereitet UN-Entwicklungsreport vor

    Dienstag, 5. Juni 2018 - Die Vereinten Nationen formulieren in der Agenda 2030 eine Vision für die nachhaltige Entwicklung der Welt und wollen damit Armut beenden, die Umwelt schützen und Wohlstand fördern. Dafür definierten sie 17 Entwicklungsziele. Ein besseres Verständnis der kognitiven Grundlagen menschlichen Handelns könnte der Schlüssel sein, die Ziele der Agenda 2030 zu erreichen. Ein Leopoldina-Symposium widmet sich der Frage, wie „Brain Power“ für nachhaltige Entwicklung gestärkt werden kann. Die Ergebnisse des Symposiums fließen in die Arbeit einer durch den UN-Generalsekretär eingesetzten Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern („Independent Group of Scientists“) ein, die den Global Sustainable Development Report der Vereinten Nationen für 2019 erarbeiten wird.

  • Leopoldina-Expertengruppe fordert strengere Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel

    Mittwoch, 23. Mai 2018 - Etliche chemische Pflanzenschutzmittel, auch Pestizide genannt, haben in ihrem derzeitigen Einsatz eine schädliche Wirkung auf Ökosysteme und die biologische Vielfalt. Neben dem Klimawandel, den Veränderungen der globalen Nährstoffkreisläufe und der Zerstörung von Lebensräumen durch veränderte Landnutzung hat auch der Einsatz von Pestiziden zu einem dramatischen Rückgang der Artenvielfalt geführt. Dies erklärt eine Expertengruppe in dem heute von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina veröffentlichten Diskussionspapier „Der stumme Frühling – Zur Notwendigkeit eines umweltverträglichen Pflanzenschutzes“. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fordern umfassendere Zulassungsverfahren für Pestizide, um ihre Auswirkungen auf die Umwelt besser zu kontrollieren.

  • Wissenschaftsakademien richten Stellungnahmen zum Klimawandel in der Arktis und zur Digitalisierung an die G7-Staaten

    Donnerstag, 17. Mai 2018 - Der gesamte arktische Raum wird durch den Klimawandel grundlegend verändert. Dies hat Auswirkungen auf die terrestrischen und marinen Ökosysteme und beeinflusst die Menschen, die in und von ihnen leben. Gleichzeitig verändern sich die Versprechen und die Herausforderungen der digitalen Revolution kontinuierlich und zeichnen damit eine unklare digitale Zukunft. Die Wissenschaftsakademien der G7-Staaten, darunter die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, schlagen in zwei heute veröffentlichten Stellungnahmen Leitlinien vor, um in diesen Fragen einen Wandel zu erreichen.

  • Nationalakademie Leopoldina ernennt neue Mitglieder

    Mittwoch, 16. Mai 2018 - Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina begrüßt am Mittwoch, 23. Mai 2018, 17.30 Uhr ihre neuen Akademiemitglieder. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gehören der Klasse II – Lebenswissenschaften an. Der Präsident der Leopoldina, Professor Jörg Hacker, wird ihnen ihre Mitgliedsurkunden im Rahmen des jährlichen Symposiums der Klasse II überreichen. Folgende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind im zurückliegenden Jahr in die Klasse II hinzu gewählt worden:

  • Leopoldina-Vortrag über Ernährungssicherung in Zeiten des Klimawandels

    Mittwoch, 16. Mai 2018 - Global auftretende Wetterextreme erhöhen die Risiken in der Landwirtschaft, was zu stärker schwankenden Agrarpreisen führt. Zusätzlich könnte der Klimawandel bis zum Jahr 2050 die weltweite Pflanzenproduktion um mehr als 20 Prozent reduzieren. Wie sich die Nahrungsversorgung unter diesen Bedingungen verändert und wie die Menschen damit umgehen können, erklärt der Agrarökonom und Leopoldina-Mitglied Prof. Joachim von Braun in seinem Abendvortrag an der Leopoldina. Vor dem Vortrag werden die neuen Mitglieder der Klasse II an der Leopoldina begrüßt.

  • Vorbild Natur: Wissenschaftsakademien legen Stellungnahme zur Künstlichen Photosynthese vor

    Gemeinsame Pressemitteilung
    acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
    Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina
    Union der deutschen Akademien der Wissenschaften

    Dienstag, 15. Mai 2018 - Eine gemeinsame Stellungnahme der deutschen Wissenschaftsakademien empfiehlt, die Künstliche Photosynthese stärker in Zukunftsszenarien der Energiewende einzubeziehen. Die Künstliche Photosynthese eröffnet bislang ungenutzte Ansätze für umwelt- und klimafreundliche Energiesysteme. Die Grundlagenforschung soll der Stellungnahme zufolge stärker koordiniert und mit industrieller Forschung verknüpft werden. Wichtig sei insbesondere ein Fokus auf die Systemintegration, um effiziente und kostengünstige Anlagen zu entwickeln.

  • Leopoldina-Altpräsidenten Benno Parthier und Volker ter Meulen erhalten Verdienstorden des Landes Sachsen-Anhalt

    Freitag, 4. Mai 2018 - Die Altpräsidenten der Leopoldina Prof. Dr. Benno Parthier und Prof. Dr. Volker ter Meulen werden heute in Magdeburg von Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff mit dem Verdienstorden des Landes Sachsen-Anhalt geehrt. Das Land würdigt damit ihre herausragenden Verdienste für den Wissenschaftsstandort Sachsen-Anhalt.

  • Hilfe für traumatisierte Flüchtlinge ist nötig und möglich: Wissenschaftsakademien zeigen Maßnahmen auf

    Gemeinsame Pressemitteilung
    Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina
    Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

    Dienstag, 24. April 2018 - Flüchtlinge erleben häufig vor und während der Flucht ein immenses Ausmaß an Gewalt und lebensbedrohlichen Situationen oder wurden Zeugen von solchen traumatisierenden Ereignissen. Bei vielen Betroffenen führen diese Erfahrungen zu psychischem und körperlichem Leid. Ein Teil der Flüchtlinge ist dadurch nicht in der Lage, den Alltag zu bewältigen, soziale Beziehungen einzugehen oder eine neue Sprache zu erlernen. Niederschwellige Angebote, beispielsweise geschulte begleitende Beraterinnen und Berater, können den Betroffenen effektiv und kosteneffizient helfen.

    Darauf weisen die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften in der heute veröffentlichten Stellungnahme „Traumatisierte Flüchtlinge – schnelle Hilfe ist jetzt nötig“ hin. In der Stellungnahme empfehlen die Akademien erprobte Maßnahmen, mit denen traumatisierte Flüchtlinge schneller identifiziert und therapeutisch besser versorgt werden können. Damit können eine gelungene Integration in die Gesellschaft und die Prävention von schwerwiegenden Fällen befördert werden.

  • Allianz der Wissenschaftsorganisationen begrüßt European Open Science Cloud (EOSC)

    Gemeinsame Stellungnahme der Allianz der Wissenschaftsorganisationen

    Donnerstag, 12. April 2018 - Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen begrüßt grundsätzlich die Initiative der Kommission und sieht potenziell positive Effekte einer EOSC. Sie kann z. B. Erkenntnisprozesse vorantreiben und Innovationen stimulieren, die Sicherung und Aufbereitung von Forschungsdaten verbessern sowie die interdisziplinäre und internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit erleichtern. Gleichzeitig besteht aus Sicht der Wissenschaft zu einigen Fragen noch Klärungs- und Diskussionsbedarf.

  • Wie wollen wir 2030 arbeiten? Leopoldina lädt zu Dialogforum über die Zukunft der Arbeit

    Freitag, 6. April 2018 - Neue Technologien treiben die Automatisierung der Welt voran, der demografische Wandel verändert die Struktur und die Bedürfnisse unserer Gesellschaft. Auch die Arbeitswelt der Zukunft wird sich von unserer heutigen unterscheiden. Wie wollen wir unseren Arbeitsplatz zukünftig gestalten? Darüber wollen Arbeitsexperten mit Bürgerinnen und Bürgern in einem Dialogforum an der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina ins Gespräch kommen, Fragen beantworten und ihre Vorstellung der Arbeitswelt von morgen diskutieren.

  • Wissenschaftskommunikation in der Frühen Neuzeit. Frühjahrstagung des Leopoldina-Studienzentrums über die Entstehung wissenschaftlicher Zeitschriften

    Donnerstag, 29. März 2018 - Heutzutage ändert sich die Art, wie Wissenschaftler ihre Ergebnisse publizieren, sehr schnell. Ein wissenschaftlicher Medienwandel ist allerdings kein neues Phänomen. Auch im späten 17. Jahrhundert veränderten sich der Stil und die Techniken der Wissenschaftskommunikation deutlich. Mit der Gründung der drei großen europäischen Akademien – der Leopoldina (1652), der britischen Royal Society (1660/63) und der französischen Académie des sciences (1666) – setzte sich ein neues Medium durch: Experimente, Erfindungen und Theorien wurden zunehmend in wissenschaftlichen Zeitschriften publiziert. Ihrer Entstehung widmet sich die Frühjahrstagung des Leopoldina-Studienzentrums.

  • Zellen mit Licht verstehen. Leopoldina-Jahresempfang über die Verbindung von Optik und Genetik

    Mittwoch, 28. März 2018 - Im zehnten Jahr als Nationale Akademie der Wissenschaften laden die Leopoldina und der Leopoldina Akademie Freundeskreis e.V. am Freitag, 6. April, zu ihrem gemeinsamen Jahresempfang im Hauptgebäude der Leopoldina in Halle (Saale) ein. Im Abendvortrag spricht Prof. Dr. Peter Hegemann über eine neue Technologie, mit der man durch Licht Einblicke in die Funktionsweise von Zellen gewinnen kann.

ANSPRECHPARTNER

Leopoldina

Caroline Wichmann

Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel. 0345 - 472 39 - 800
Fax 0345 - 472 39 - 809
E-Mail caroline.wichmann @leopoldina.org

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