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909 Pressemitteilungen
  • Symposium: Wege zu einem nachhaltigen Einsatz von Stickstoff-Düngern in der Landwirtschaft

    Donnerstag, 18. April 2019 - Stickstoffverbindungen sind als Düngemittel ein notwendiger Bestandteil der modernen Landwirtschaft. Gelangt eine zu große Menge an reaktiven Stickstoffverbindungen, etwa in Form von Nitraten, NOx oder Ammoniak in die Umwelt, haben sie unerwünschte Nebeneffekte, zum Beispiel die Nitratverunreinigung von Trinkwasser, Auswirkungen auf die Artenvielfalt und eine höhere Feinstaubbelastung. Bei einem gemeinsamen Symposium von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina wird diskutiert, wie ein umweltschonenderer Umgang mit Stickstoff in der Landwirtschaft gestalten werden kann und wo Hemmnisse auf dem Weg dorthin liegen. Zu diesem Symposium laden wir Sie herzlich ein und freuen uns über eine redaktionelle Erwähnung in Ihrem Medium.

  • Nationalakademie Leopoldina empfiehlt bundesweite Strategie zur Luftreinhaltung und eine nachhaltige Verkehrswende

    Dienstag, 9. April 2019 - Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina fordert zusätzliche Anstrengungen, um die Konzentration von Schadstoffen in der Luft weiter zu reduzieren. Dabei solle der Schwerpunkt mehr auf Feinstaub als auf Stickstoffoxiden liegen. Von kurzfristigen oder kleinräumigen Maßnahmen, etwa von Fahrverboten, sei keine wesentliche Entlastung zu erwarten. Vielmehr sei eine bundesweite ressortübergreifende Strategie zur Luftreinhaltung erforderlich, heißt es in der heute veröffentlichten Stellungnahme „Saubere Luft ‒ Stickstoffoxide und Feinstaub in der Atemluft: Grundlagen und Empfehlungen“. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weisen in dem Papier darauf hin, dass beim Verkehr vor allem der Ausstoß von Treibhausgasen problematisch ist. Sie rufen deshalb zu einer nachhaltigen Verkehrswende auf.

  • Normative Kriterien der Integration von Migrantinnen und Migranten in Deutschland

    Gemeinsame Presseeinladung der Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina

    Donnerstag, 4. April 2019 - Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina laden Sie herzlich zu einem gemeinsamen Symposium ein.

  • Die Rückkehr von Wolf und Wisent: Leopoldina-Frühjahrsempfang zur Bedeutung großer Wildtiere für Ökosysteme

    Montag, 1. April 2019 - „Biodiversität ‒ Die Rückkehr der großen Wildtiere“ ist das wissenschaftliche Thema des gemeinsamen Frühjahrsempfangs, zu dem die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Leopoldina Akademie Freundeskreis e.V. am Freitag, 5. April einladen. Prof. Dr. Stephanie Kramer-Schadt vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin und Prof. Dr. Tobias Kümmerle vom Geografischen Institut der Humboldt Universität zu Berlin sprechen im Abendvortrag über die Bedeutung großer Wildtiere für Ökosysteme.

  • Sicherheit statt Freiheit? Medizinethikerin und Science-Fiction-Autor diskutieren über sicherheitsrelevante Forschung

    Gemeinsame Presseeinladung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Deutschen Forschungsgemeinschaft

    Montag, 25. März 2019 - Wer trägt die Verantwortung, wenn bahnbrechende Forschungsergebnisse unbeabsichtigte schädliche Folgen haben? Reicht die eigenverantwortliche Beschränkung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in solchen Fällen aus, oder sollte die verfassungsrechtlich geschützte Wissenschaftsfreiheit weiter eingeschränkt werden? Über diese und weitere Fragen diskutieren die Greifswalder Juniorprofessorin Sabine Salloch und der Science-Fiction-Autor Andreas Brandhorst am Montag, 1. April, in Berlin. Zu dieser gemeinsamen Veranstaltung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) laden wir Sie herzlich ein und freuen uns über eine redaktionelle Erwähnung in Ihrem Medium.

  • Forschungsgipfel 2019: Kanzleramtschef Helge Braun fordert „KI Made in Germany“

    Gemeinsame Pressemitteilung des Stifterverbands für die deutsche Wissenschaft, der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, der Expertenkommission Forschung und Innovation und der VolkswagenStiftung

    Dienstag, 19. März 2019 - Helge Braun, Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes, fordert KI-Lösungen, die das europäische Wertegerüst und das deutsche Verständnis von Rechtsstaatlichkeit berücksichtigen: Künstliche Intelligenz Made in Germany. Auf dem Forschungsgipfel in Berlin diskutieren heute Spitzenvertreter von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, die Frage, welche Bedeutung und Wirkung Künstliche Intelligenz auf die Gesellschaft und auf das deutsche Innovationssystem hat.

  • Mitglieder des Nationalen MINT Forums unterstützen Umsetzung des Digitalpaktes

    Pressemitteilung des Nationalen MINT Forums

    Freitag, 15. März 2019 - Das Nationale MINT Forum (NMF) begrüßt, dass der Digitalpakt nun endlich umgesetzt werden kann, nachdem heute der Bundesrat die dafür erforderliche Änderung des Grundgesetzes beschlossen hat und die Bund-Länder-Vereinbarung unterzeichnet wurde. „Bei der Umsetzung sind jetzt Landesministerien, Schulen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft aufgefordert, ihren Beitrag zu leisten“, sagten heute die NMF-Sprecher Dr. Nathalie von Siemens und Dr. Ekkehard Winter. Das NMF und seine Mitglieder stehen der Politik für Beratung und Unterstützung zur Verfügung.

  • Gemeinsam für die Freiheit der Wissenschaft: Allianz der Wissenschaftsorganisationen startet Kampagne zu 70 Jahren Grundgesetz

    Gemeinsame Pressemitteilung der Allianz der Wissenschaftsorganisationen

    Donnerstag, 14. März 2019 - „Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei“ heißt es in Artikel 5 des Grundgesetzes, das vor 70 Jahren in Kraft trat. Die deutsche Wissenschaft nimmt den Jahrestag zum Anlass, über die Erfolgsgeschichte, die Chancen, aber auch die Gefährdungen dieser Freiheit zu debattieren und zu fragen, welche Verantwortung daraus erwächst. „Freiheit ist unser System. Gemeinsam für die Wissenschaft“ ist – angestoßen von der Max-Planck-Gesellschaft – eine Initiative der Allianz der zehn großen deutschen Wissenschaftsorganisationen, um in einer Reihe von Veranstaltungen, Reden, Debatten und Meinungsbeiträgen die Wichtigkeit der Unabhängigkeit von Forschung und Lehre zu betonen, sich gleichzeitig kritisch mit eigenen Entwicklungen auseinanderzusetzen sowie mögliche Gefahren für die Wissenschaftsfreiheit in den Blick zu
    rücken.

  • Nationalakademie Leopoldina ernennt neue Mitglieder

    Mittwoch, 13. März 2019 - Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina begrüßt am Mittwoch, 20. März 2019, um 17.30 Uhr neue Akademiemitglieder. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gehören der Klasse I – Mathematik, Natur- und Technikwissenschaften an. Der Präsident der Leopoldina, Professor Jörg Hacker, wird ihnen ihre Mitgliedsurkunden im Rahmen des Abendvortrags der Klasse I überreichen. Folgende Mitglieder sind in den vergangenen Monaten in die Klasse I gewählt worden:

  • Leopoldina-Vortrag skizziert künftige Verkehrskonzepte und Formen der Mobilität

    Mittwoch, 13. März 2019 - Mobilität ist eine zentrale Errungenschaft der Moderne, stellt uns aber vor große Herausforderungen. Im Verkehrssektor sind die Emissionen in den letzten Jahren gestiegen statt gesunken. Jedes Jahr gibt es weltweit weit mehr als eine Million Verkehrstote. Der Weg zu einer nachhaltigen und ethisch verantwortlichen Mobilität ist noch weit. Schnelle Entscheidungen und innovative Mobilitätskonzepte sind notwendig, müssen in ihren Folgen und Wirkungen jedoch gut durchdacht sein. Dabei weiß derzeit niemand genau, welche Technologien sich in den nächsten Jahrzehnten durchsetzen werden. Über Strategien und Optionen für die Zukunft der Mobilität berichtet Prof. Dr. Armin Grunwald in einem Abendvortrag an der Leopoldina. Vor dem Vortrag werden die neuen Mitglieder der Klasse I an der Leopoldina begrüßt. Zu dieser Veranstaltung laden wir Sie herzlich ein und freuen uns über eine redaktionelle Erwähnung in Ihrem Medium.

  • Forum Future Europe: Konferenz definiert Maßnahmen in Bildung, Forschung und Innovation für die Zukunftsfähigkeit der EU

    Gemeinsame Pressemitteilung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Leibniz-Gemeinschaft

    Dienstag, 12. März 2019 - Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den neuen EU-Mitgliedsstaaten (EU13) haben sich beim „Forum Future Europe“ in Berlin darauf verständigt, den Beitrag der Bildung, Forschung und Innovation zur Weiterentwicklung Europas neu zu definieren. Das Treffen fand auf Einladung der Leibniz-Gemeinschaft und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina statt. zwischen modernen Forschungsinfrastrukturen und den vielfältigen Stakeholdern der Wissenschaft systematisch gefördert werden.

  • Schutz der Ozeane vor Plastikmüll und Folgen des Klimawandels: Wissenschaftsakademien richten Empfehlungen an die G20-Staaten

    Mittwoch, 6. März 2019 - Vertreter der Wissenschaftsakademien der G20-Staaten haben heute in Tokio (Japan) Empfehlungen zur späteren Beratung beim diesjährigen G20-Gipfel an den japanischen Premierminister Shinzō Abe übergeben. Das Papier mit Empfehlungen zur Verbesserung des Meeresschutzes wurde gemeinsam von den Wissenschaftsakademien der G20-Staaten unter Federführung des japanischen Wissenschaftsrates erarbeitet. Das G20-Gipfeltreffen findet am 28. und 29. Juni in Osaka (Japan) statt.

  • Wissenschaftskompetenz als Grundlage für Patientenversorgung und
    medizinische Forschung

    Gemeinsame Pressemitteilung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und des Medizinischen Fakultätentags

    Dienstag, 5. März 2019 - Wissenschaftliches Arbeiten ist eine ärztliche Kernkompetenz. Wie kann diese Fähigkeit im Medizinstudium und während der Promotion erworben und gestärkt werden? Dieser Frage widmet sich das Diskussionspapier „Die Bedeutung von Wissenschaftlichkeit für das Medizinstudium und die Promotion“, das die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Medizinische Fakultätentag (MFT) heute veröffentlicht haben. Die Autorinnen und Autoren zeigen, wie das Medizinstudium in diesem Kontext weiterentwickelt werden kann. Profitieren würden davon die medizinische Forschung und die Patientenversorgung gleichermaßen.

  • Kommunikation, Kooperation, Konflikt: Der Sozio-Biologe Bert Hölldobler hält Leopoldina-Vortrag über Ameisengesellschaften

    Montag, 4. März 2019 - Durch Arbeitsteilung, Zusammenarbeit und die Integration von hunderttausenden Individuen entsteht im Ameisenvolk eine soziale Organisation, die es wie einen einzigen Organismus – einen Superorganismus – handeln lässt. Die daraus resultierenden Gemeinschaftsleistungen sind nur mit Hilfe leistungsfähiger Kommunikationssysteme möglich. Der Sozio-Biologe Bert Hölldobler, Forschungsprofessor an der Arizona State University und Leopoldina-Mitglied, gehört international zu den führenden Forschern auf dem Gebiet der experimentellen Verhaltensökologie. Er untersucht insbesondere die Kommunikationsmechanismen von Ameisen und hat neue Details entdeckt, die zeigen, was diese Insektengemeinschaften so erfolgreich macht. Am 11. März 2019 hält Hölldobler einen Leopoldina-Vortrag über Kommunikation, Kooperationen und Konflikte in Ameisengesellschaften.

  • Wissenschaftsakademien zeigen Strategien zur nachhaltigen Nutzung von Bioenergie auf

    Gemeinsame Pressemitteilung der acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften

    Donnerstag, 28. Februar 2019 - Als vielfältigster Energieträger unter den Erneuerbaren kann Bioenergie einen Teil der Klimaschutzlücke schließen. Sie muss dafür jedoch nachhaltiger hergestellt und eingesetzt werden als bisher. Zu diesem Schluss kommt das Akademienprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) in einer am 28. Februar veröffentlichten Stellungnahme. Bioenergie sollte dazu stärker aus Rest- und Abfallstoffen produziert und vorwiegend zur Kraftstoffproduktion sowie zur Wärmeerzeugung in der Industrie verwendet werden. Parallel sollten neue Klimaschutzoptionen wie CO2-Entnahmetechnologien mit Bioenergie erforscht werden.

  • Deutsche Forschungsorganisationen unterstützen Ungarische Akademie der Wissenschaften im Kampf um Wissenschaftsfreiheit

    Montag, 25. Februar 2019 - In einem Brief an den ungarischen Minister für Innovation und Technologie, Làszlo Palkovics, haben neun deutsche Forschungsorganisationen unter der Federführung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Leibniz-Gemeinschaft ihre Solidarität mit den Kolleginnen und Kollegen der Ungarischen Akademie der Wissenschaften ausgedrückt. Grund ist ein Gesetzesentwurf der ungarischen Regierung, der vorsieht, dass die Akademie ihre Mittel nicht mehr wie bisher autonom verwalten soll, sondern für einen Teil des Budgets der Mitbestimmung des ungarischen Innenministeriums unterliegt.

  • „Forum Future Europe“: Der Beitrag von Forschung und Innovation in den neuen Mitgliedsstaaten für die Zukunftsfähigkeit der gesamten EU

    Gemeinsame Presseeinladung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Leibniz-Gemeinschaft

    Donnerstag, 14. Februar 2019 - Die Leibniz-Gemeinschaft und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina laden Journalistinnen und Journalisten zur Konferenz „Forum Future Europe – Raising Inclusion and Performance of European Research and Innovation“ am 22. Februar 2019 in Berlin ein. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Universitäten, Nationalakademien, Forschungsorganisationen und Wissenschaftsmanagement aus Deutschland und den neuen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU13 = Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und Zypern) diskutieren konkrete Möglichkeiten, um die Teilhabe und Leistungsfähigkeit in Forschung und Innovation zu steigern. Zudem wird der Beitrag, den Wissenschaft zu einer „Future Europe Agenda“ („Agenda für die Zukunft Europas“) leisten kann, erörtert.

  • Diskussionspapier zu moderner Fortpflanzungs- und Pränatalmedizin

    Gemeinsame Pressemitteilung der Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina
    und der Konrad-Adenauer-Stiftung

    Mittwoch, 13. Februar 2019 - Die medizinischen Möglichkeiten, die Fortpflanzung des Menschen zu beeinflussen, nehmen zu. Sowohl die Reproduktions- als auch die Pränatalmedizin eröffnen Handlungsoptionen, um Fruchtbarkeit, Schwangerschaft und Geburt mit zunehmender Präzision zu gestalten. Diese Entwicklungen verlaufen oft schleichend – ohne, dass ihre ganze gesellschaftliche Tragweite stets ausreichend reflektiert wird. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Konrad-Adenauer-Stiftung haben vor diesem Hintergrund heute das Diskussionspapier „Planbare Schwangerschaft – perfektes Kind? Wechselwirkungen von Medizin und Gesellschaft“ veröffentlicht. Die Autorinnen und Autoren möchten einen Anstoß zur Diskussion geben, indem sie die medizinischen Entwicklungen, die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und mögliche Folgen skizzieren.

  • Nationales MINT Forum begrüßt MINT-Aktionsplan des Ministeriums für Bildung und Forschung

    Pressemitteilung des Nationalen MINT Forums

    Mittwoch, 13. Februar 2019 - Das Nationale MINT Forum (NMF) begrüßt den heute vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vorgestellten MINT-Aktionsplan. „Die darin verfolgten Ziele und auch die vier neuen Initiativen gehen grundsätzlich in die richtige Richtung“, sagten heute die NMF-Sprecher Dr. Nathalie von Siemens und Dr. Ekkehard Winter. Entscheidend ist nun, wie die Initiativen umgesetzt werden. Zweifel bestehen beim NMF beispielsweise bei der Frage nach dem Mehrwert der MINT-E-Plattform für die breit angelegten Zielgruppen. Das NMF setzt sich seit Jahren gezielt für die Stärkung der MINT-Bildung in Deutschland ein und hat in 2018 sechs Kernforderungen an die Politik formuliert.

  • Bergwelt im Klimawandel: Leopoldina-Festveranstaltung zum 250. Geburtstag Alexander von Humboldts

    Mittwoch, 30. Januar 2019 - Das Wirken des Universalgelehrten und Leopoldina-Mitglieds Alexander von Humboldt hinterließ in der Wissenschaft und Philosophie weltweit zahlreiche Spuren. Anlässlich des 250. Geburtstags von Alexander von Humboldt veranstaltet die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina das Symposium „Humboldt und die Berge“.

  • Wie gehen wir mit Zuwanderung um? Symposium von Leopoldina und Berlin-Brandenburgischer Akademie der Wissenschaften zur Migration

    Gemeinsame Presseeinladung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

    Dienstag, 22. Januar 2019 - Welche Verantwortung haben Staat und Gesellschaft gegenüber Zuwanderern, die nicht unter der Genfer Flüchtlingskonvention stehen? Diesen Themenkomplex beleuchtet ein gemeinsames Symposium der Leopoldina und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW), das am Donnerstag, 31. Januar, in Berlin stattfindet.

  • Wissenschaftsakademien fordern flankierende Maßnahmen für eine klimafreundliche Energieversorgung in der EU

    Gemeinsame Pressemitteilung der acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften

    Freitag, 14. Dezember 2018 - Eine klimaneutrale EU bis 2050 – diese Vision zeichnet die EU-Kommission in ihrer Langfriststrategie. Die neue Governance-Verordnung soll helfen, die EU-Klima- und Energiepolitik zusammenzuführen. Werden durch sie die EU-weiten Klimaziele erreicht? Das Akademienprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) stellt fest: Die EU-Verordnung ist ein wichtiger Schritt, ebnet aber noch nicht den Weg zu einer klimafreundlichen europäischen Energieversorgung. In der heute, zum Abschluss der UN-Klimakonferenz veröffentlichten Stellungnahme schlägt ESYS flankierend finanzielle Anreize für mehr Klimaschutz, Sanktionsmöglichkeiten bei ungenügenden nationalen Klimazielen sowie Vorreiterallianzen engagierter Staaten vor.

  • Leopoldina-Weihnachtsvorlesung zu Ursachen von Übergewicht und Diabetes

    Gemeinsame Presseeinladung des Stifterverbands und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina

    Montag, 3. Dezember 2018 - Unser Körper muss die Balance zwischen aufgenommener Nahrung und verbrauchter Energie sehr genau regulieren. Schon geringe Abweichungen in diesem System verändern das Körpergewicht. Eine mögliche Folge: Übergewicht und damit verbundene Folgeerkrankungen. Die hormonellen Grundlagen der Entstehung von Adipositas (extremes Übergewicht) und Diabetes mellitus („Zuckerkrankheit“) zeigt der Hormonforscher Prof. Dr. Jens Claus Brüning in der diesjährigen Weihnachtsvorlesung am Dienstag, 11. Dezember, an der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle (Saale).

  • Wie sich die Privatsphäre im Zeitalter von Big Data bewahren lässt – Stellungnahme der Wissenschaftsakademien

    Gemeinsame Pressemitteilung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften

    Montag, 26. November 2018 - Wer die Vorteile der Digitalisierung nutzen möchte, der muss nicht zwangsläufig ihre Nachteile akzeptieren. Während der Verlust der Privatsphäre oft als alternativlose Konsequenz der Technologieentwicklung dargestellt wird, zeigt eine Arbeitsgruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in der heute veröffentlichten Stellungnahme „Privatheit in Zeiten der Digitalisierung“, dass es eine große Bandbreite von Maßnahmen zum Schutz der Privatheit im digitalen Raum gibt. Neben rechtlichen und gesellschaftlichen Maßnahmen gibt es insbesondere vielfältige technologische Möglichkeiten, um die unerwünschte Nutzung von Daten zu erschweren. Die Gesellschaft kann auf eine Vielzahl von Handlungsoptionen zurückgreifen, um die Digitalisierung nach ihren Vorstellungen zu gestalten und ohne dabei auf deren große Vorteile zu verzichten.

  • Wie haben sich die Wissenschaften entwickelt: Durch Revolution oder Wachstum?

    Mittwoch, 21. November 2018 - Entwickeln sich die Wissenschaften durch radikale Umbrüche oder eher durch stetiges Fortschreiten? Diese Frage beschäftigt die Wissenschaftsforschung seit mehr als einem Jahrhundert. Einen Überblick über die aktuelle Debatte gibt die Leopoldina-Lecture von Prof. Dr. Hans-Jörg Rheinberger, emeritierter Direktor des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte und Mitglied der Leopoldina, am Montag, 26. November, in Halle (Saale).

  • Der Urmensch in uns: Vortrag von Svante Pääbo über unsere Verwandtschaft mit Neandertalern und Denisovanern

    Freitag, 16. November 2018 - Paläogenetiker erforschen, wie die Menschen sich in den vergangenen 200.000 Jahren entwickelt haben und welche Folgen sich daraus ergeben. Dafür nutzen sie historisches Erbgut, etwa von ägyptischen Mumien oder Neandertalern. Prof. Dr. Svante Pääbo, Direktor am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und Mitglied der Leopoldina, zählt zu den führenden Fachleuten und Begründern dieses Gebiets. Über seine Forschung berichtet der Paläogenetiker in einem Vortrag am Montag, 26. November, in Leipzig.

  • Privatsphäre in Zeiten von Big Data: Akademien präsentieren Stellungnahme zum Schutz persönlicher Daten

    Gemeinsame Presseeinladung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften

    Donnerstag, 15. November 2018 - Die Digitalisierung zeichnet sich durch den Austausch und die Auswertung großer Datenmengen aus. Die Analyse dieser Daten ermöglicht zunehmend Einblicke in die Privatsphäre der Menschen. Um Möglichkeiten aufzuzeigen, wie die Privatsphäre auch in Zeiten der Digitalisierung gewahrt werden kann, haben die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften sich in der Arbeitsgruppe „Big Data – Datenschutz – Privatsphäre“ diesem Thema gewidmet und die Stellungnahme „Privatheit in Zeiten der Digitalisierung“ erarbeitet. Das Papier wird am Montag, 26. November, in Berlin vorgestellt.

    Terminhinweis: Im Rahmen der Bremer Fachkonferenz für Wissenschaftsjournalisten, Wissenschaftskommunikatoren und Forscher aus den Natur-, Technik- und Medizinwissenschaften „Wissenswerte“ wird die Stellungnahme am Dienstag, 20. November 2018, 13.00 – 13.30 Uhr, Journalistinnen und Journalisten vorab vorgestellt.

  • Alexander von Humboldt-Jahr 2019

    Dreizehn Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen aus Berlin-Brandenburg mit Aktivitäten zum 250. Geburtstag | Gemeinsame Informationsplattform gestartet

    Mittwoch, 14. November 2018 - Anlässlich des 250. Geburtstags Alexander von Humboldts präsentierte ein Verbund von dreizehn Kultur- und
    Wissenschaftseinrichtungen am heutigen Mittwoch, dem 14. November 2018 in Berlin die vielfältigen Aktivitäten im kommenden Humboldt-Jahr 2019. Die beteiligten Museen, Universitäten, Bibliotheken, Akademien und Forschungsinstitutionen widmen dem bedeutenden Forscher im Jahr 2019 zahlreiche Veranstaltungshöhepunkte in der Region Berlin-Brandenburg.

  • Das dunkle Erbe der Euthanasie

    Mittwoch, 14. November 2018 - Mit einer Filmvorführung und in Vorträgen befasst sich die Nationale Akademie der Wissenschaften mit einem dunklen Kapitel der deutschen Medizingeschichte: mit der Ermordung psychisch Kranker während der NS-Zeit und dem Missbrauch der Opfer durch die Wissenschaft. Am Beispiel des Arztes und Hirnforschers Julius Hallervorden (1882–1965) dokumentiert der Film „Dark Years: The Legacy of Euthanasia“, wie Hirnschnitte psychisch Kranker in der Forschung verwendet wurden und stellt die Frage, wie heute verantwortungsvoll mit diesen Präparaten umgegangen werden kann. Der Film wird am Dienstag, 27. November, in Halle (Saale) aufgeführt.

  • Wer mehr Geld hat, lebt länger: Leopoldina-Symposium zu gesundheitlicher Ungleichheit im Lebensverlauf

    Montag, 12. November 2018 - In Deutschland hängt die durchschnittliche Lebensdauer eines Menschen stark mit seiner wirtschaftlichen und sozialen Lage zusammen. Der Unterschied in der Lebenserwartung zwischen armen und reichen Menschen beträgt dabei bis zu zehn Jahre. Warum gibt es diesen Zusammenhang? Welche Mechanismen wirken, wenn soziale und wirtschaftlich prekäre Lebensverhältnisse die Lebenserwartung senken? Diese Fragen werden bei einem Leopoldina-Symposium diskutiert, das am Dienstag, 20. November, im Konferenzzentrum der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin-Mitte stattfindet.

  • Nationalakademie Leopoldina und Stifterverband ehren den Hormonforscher Jens Claus Brüning mit dem Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Preis 2018

    Gemeinsame Pressemitteilung des Stifterverbands und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina

    Donnerstag, 1. November 2018 - Der Stifterverband und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina zeichnen den Kölner Endokrinologen (Hormonforscher) und Molekularbiologen Prof. Dr. Jens Claus Brüning mit dem Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Preis aus. Der Wissenschaftler wird für seine Forschungen zu den Grundlagen zweier Volkskrankheiten geehrt: Adipositas (sehr starkes Übergewicht) und Diabetes mellitus („Zuckerkrankheit“). Seine Untersuchungen zur Regulation des menschlichen Stoffwechsels, insbesondere zur Rolle des Hormons Insulin tragen dazu bei, die Entstehung von starkem Übergewicht und Diabetes besser zu verstehen. Der mit 50.000 Euro dotierte Wissenschaftspreis des Stifterverbandes wird für Beiträge zur wissenschaftlichen Bearbeitung gesellschaftlich wichtiger Herausforderungen verliehen. Er ist damit die deutsche Auszeichnung für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf dem Gebiet der wissenschaftsbasierten Politikberatung.

  • Historischer Freimaurer-Raum im heutigen Hauptsitz der Leopoldina restauriert

    Dienstag, 30. Oktober 2018 - Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat heute in ihrem Hauptsitz in Halle (Saale) einen historischen Freimaurer-Raum des ehemaligen Logenhauses „Zu den drei Degen“ vorgestellt. Der Logen-Raum wurde in den vergangenen vier Jahren restauriert. Er gilt aufgrund seiner aufwändigen Wand- und Deckengestaltung aus dem Jahr 1906 als künstlerisch wertvoll und stellt in Deutschland eine Seltenheit dar. Im Rahmen von Führungen durch das Hauptgebäude der Leopoldina können interessierte Besucherinnen und Besucher ihn künftig besichtigen.

  • „Nichts ist unerträglicher als eine mächtige Frau“: Leopoldina-Vortrag über das Verhältnis von Geschlecht und politischer Gewalt

    Donnerstag, 25. Oktober 2018 - Die Habsburger Fürstin Maria Theresia von Österreich (1717‒1780) hat seit jeher fasziniert und irritiert. Als Herrscherin in einer von Männern betriebenen Politik verband sie scheinbar widersprüchliche „männliche“ und „weibliche“ Tugenden: Sie war gleichsam souveräne Herrscherin, gewaltbereite Kriegsherrin, tugendhafte Ehefrau und sechzehnfache Mutter. Mit diesen Zuschreibungen beschäftigt sich der Abendvortrag der Historikerin und des Leopoldina-Mitglieds Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger am Mittwoch, 7. November 2018. Vor dem Vortrag werden die neuen Mitglieder der Klasse IV – Geistes-, Sozial- und Verhaltenswissenschaften an der Leopoldina begrüßt.

  • Nationalakademie Leopoldina ernennt neue Mitglieder

    Donnerstag, 25. Oktober 2018 - Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina begrüßt am Mittwoch, 7. November 2018, um 17.30 Uhr neue Akademiemitglieder. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gehören der Klasse IV – Geistes-, Sozial- und Verhaltenswissenschaften an. Der Präsident der Leopoldina, Professor Jörg Hacker, wird ihnen ihre Mitgliedsurkunden im Rahmen des Abendvortrags der Klasse IV überreichen. Folgende Mitglieder sind in den vergangenen Monaten in die Klasse IV gewählt worden:

  • Akademien empfehlen Sofortmaßnahmen zum Schutz der Artenvielfalt

    Gemeinsame Pressemitteilung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften

    Mittwoch, 24. Oktober 2018 - Die biologische Vielfalt ist in Deutschland in den vergangenen 25 Jahren stark zurückgegangen. Die Arbeitsgruppe „Biodiversität in der Agrarlandschaft“ der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften empfiehlt deswegen, die anstehende Reform der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik zu nutzen, um Maßnahmen zum Schutz der biologischen Vielfalt zu finanzieren. Zudem sollten Kreise und Kommunen stärker angeregt werden, den Artenreichtum auf ihren Flächen zu fördern. Nicht zuletzt kann auch der Handel beitragen, etwa indem Produkte aus biodiversitätsfreundlicher Produktion gekennzeichnet werden. Diese Handlungsoptionen sind Teil der Kurz-Stellungnahme „Artenrückgang in der Agrarlandschaft: Was wissen wir und was können wir tun?“, die heute Abend bei einer Veranstaltung in Berlin vorgestellt und diskutiert wird.

  • Biologische Vielfalt erhalten: Akademien stellen Papier zum Artensterben in Agrarlandschaften vor

    Dienstag, 16. Oktober 2018 - Die Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten in Deutschland sinkt. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf das Ökosystem landwirtschaftlich genutzter Flächen und weitere Lebensräume. Zum Thema „Biodiversität in der Agrarlandschaft“ haben die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften gemeinsam mit acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften eine Arbeitsgruppe eingerichtet. Die Gruppe arbeitet derzeit an einer Analyse des Zustands der Agrarökosysteme und wird 2019 Empfehlungen abgeben, wie Agrarlandschaften nachhaltig genutzt werden können und damit Lebensraum für eine große Artenvielfalt bieten. Die Kurz-Stellungnahme „Artenrückgang in der Agrarlandschaft: Was wissen wir und was können wir tun?“, die erste Sofortmaßnahmen für den Artenschutz empfiehlt, stellen die Akademien am Mittwoch, 24. Oktober 2018, in Berlin vor.

  • Immer mehr wissenschaftliche Einrichtungen in Deutschland beraten zu sicherheitsrelevanter Forschung - Gemeinsamer Ausschuss von DFG und Leopoldina legt Tätigkeitsbericht vor

    Gemeinsame Pressemitteilung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)

    Donnerstag, 4. Oktober 2018 - Eine Methode zur Erzeugung synthetischer Pockenviren soll neue Wege der Impfstoff-Entwicklung ebnen, könnte aber auch für die Herstellung von Biowaffen benutzt werden; das automatisierte Aufspüren von Schwachstellen in Computersoftware kann helfen, Sicherheitslücken zu schließen, aber auch zum Werkzeug von kriminellen Hackern werden: Das sind zwei aktuelle Beispiele aus der Wissenschaft, die zeigen, dass nützliche Forschungsmethoden und -ergebnisse auch zu schädlichen Zwecken verwendet werden können. Die Schlagworte zu diesem Themenkomplex sind sicherheitsrelevante Forschung oder auch Dual-Use-Forschung. Um der Dual-Use-Problematik zu begegnen, sind an deutschen Forschungsinstituten und Hochschulen inzwischen 71 Kommissionen für Ethik sicherheitsrelevanter Forschung (KEFs) eingerichtet worden. Zu diesem Ergebnis kommt der Gemeinsame Ausschuss zum Umgang mit sicherheitsrelevanter Forschung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in seinem heute vorgelegten zweiten Tätigkeitsbericht.

  • Nationalakademie-Präsident Jörg Hacker gratuliert Leopoldina-Mitglied Tasuku Honjo zum Nobelpreis für Medizin

    Montag, 1. Oktober 2018 - Der Mediziner und Immunologe Prof. Dr. Tasuku Honjo, Mitglied der Leopoldina, wird mit dem diesjährigen Nobelpreis für Physiologie oder Medizin ausgezeichnet. Honjo, der an der Kyoto University (Japan) forscht, erhält den Preis gemeinsam mit James P. Allison vom MD Anderson Cancer Center (Houston/USA). Die beiden Wissenschaftler werden für ihre Arbeit an einer Immuntherapie gegen Krebs, der sogenannten „Immune Checkpoint Therapy“, geehrt.

  • Kann Wissenschaft die Zukunft vorhersagen? Herbsttagung des Leopoldina-Studienzentrums zu Prognosen in den Wissenschaften

    Donnerstag, 27. September 2018 - Der Wunsch, die Zukunft zu kennen, zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Menschheit. Es gab daher zu allen Zeiten und in allen Kulturen Techniken, um Prognosen zu erstellen. Damals wie heute geschieht das vor allem durch wissenschaftliche Verfahren. Das Verhältnis zwischen Prognose und Wissenschaft ist Thema der Herbsttagung des Leopoldina-Studienzentrums, die vom Montag, 8. Oktober, bis Mittwoch, 10. Oktober, stattfindet.

  • Morgens um halb zehn in Deutschland: Fünf Theaterszenarien blicken in die Arbeitswelten der Zukunft

    Dienstag, 25. September 2018 - Die Arbeitswelt verändert sich. Technologische Entwicklungen wie die Digitalisierung, die Robotik oder der 3D-Druck treiben die Automatisierung der Arbeitswelt voran, der demografische Wandel birgt weitere Herausforderungen. Dies führt zu neuen Formen der Arbeit mit neuen Anforderungen an die Arbeitenden. Zugleich ändern sich unsere Ansprüche an die Art und Weise, wie Arbeit in unseren Lebensalltag eingebunden wird. Im Wissenschaftsjahr 2018 zum Thema „Arbeitswelten der Zukunft“ haben die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und das Puppentheater Halle sich dem Thema gemeinsam genähert. Das Ergebnis ist das Puppentheaterstück „Morgens um halb zehn in Deutschland. Ein Arbeitstag 2030“, das am Freitag, 28. September, an der Leopoldina in Halle Premiere feiert. Am Folgetag, Samstag, 29. September, ist das Stück im Puppentheater Halle zu sehen.

  • Leopoldina-Jahresversammlung diskutiert Themen aus 10 Jahren wissenschaftsbasierter Politikberatung

    Freitag, 21. September 2018 - Seit zehn Jahren berät die Leopoldina als deutsche Nationalakademie Politik und Gesellschaft zu wichtigen Zukunftsfragen. Die heute eröffnete Leopoldina-Jahresversammlung behandelt im Jubiläumsjahr deswegen zwei Tage lang das Thema der wissenschaftsbasierten Politikberatung. Unter dem Titel „Natur – Wissenschaft – Gesellschaft“ blickt die Akademie gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern ihrer Partnerakademien auf zehn Jahre Politik- und Gesellschaftsberatung in Deutschland und international zurück. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Jahresversammlung sprechen über Themen, die die Leopoldina bereits früh aufgegriffen hat, dazu gehören Antibiotikaforschung, Energiesysteme, Konsequenzen der Digitalisierung, Demografischer Wandel oder Genomforschung. Im Rahmen der feierlichen Eröffnung am Vormittag sprach Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung.

  • Burg-Professorin Christine Triebsch gestaltet neue Glasfenster für das Leopoldina-Hauptgebäude

    Donnerstag, 20. September 2018 - Zum 10-jährigen Jubiläum als Nationalakademie hat der Leopoldina Akademie Freundeskreis e. V. der Leopoldina neue Glasfenster für das Haupttreppenhaus im Gebäude auf dem Jägerberg in Halle gestiftet. An der Südseite des Hauptsitzes wurden die neuen Scheiben bereits eingesetzt. Die Erneuerung auf der gegenüberliegenden Seite erfolgt im Frühjahr 2019. Gestaltet wurden die Fenster von der halleschen Künstlerin Christine Triebsch, die an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle studiert hat und dort nun Professorin für Malerei/Glas ist.

  • Abweichungen als Triebfeder der Wissenschaft

    Freitag, 14. September 2018 - Wenn Beobachtungen aus Experimenten den bisherigen Kenntnissen widersprechen, stellen sie die Wissenschaft vor unerwartete Fragen. Ausnahmen und Sonderfälle spielten bei den revolutionären Umbrüchen in den Wissenschaften oft eine entscheidende Rolle. Die Bedeutung von Anomalien für die Wissenschaft ist das Thema des Symposiums der Leopoldina-Klasse IV: Geistes-, Sozial- und Verhaltenswissenschaften, das am Sonntag, 23., und Montag, 24. September, im Studienzentrum der Akademie stattfindet.

  • Was uns die fremde Natur bedeutet: Meeresbiologin Antje Boetius spricht an der Leopoldina über die Rolle der Ozeane

    Donnerstag, 13. September 2018 - Die Ozeane und die Eisvorkommen auf der Erde bedecken einen großen Teil der Oberfläche unseres Planeten. Sie tragen maßgeblich dazu bei, dass die Erde bewohnbar ist. Denn Ozeane und Kryosphäre reflektieren das Sonnenlicht und vermeiden so eine Überhitzung der Erde, sie nehmen CO₂ auf und sie sind Lebensraum einer unbekannten Vielfalt von Leben, die weit über die Artenvielfalt an Land hinausgeht. Doch wie intakt ist dieser Lebensraum noch, welche Spuren haben Klimawandel und Umweltverschmutzung bereits hinterlassen? Darüber spricht Prof. Dr. Antje Boetius, Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts Bremerhaven anlässlich der Leopoldina-Jahresversammlung am Freitag, 21. September, in Halle (Saale).

  • Leopoldina-Vorlesung: Wie kann man Schwarmverhalten physikalisch erklären?

    Donnerstag, 6. September 2018 - Vogelschwärme am Himmel oder Ameisen, die sich in die gleiche Richtung bewegen, sind ein bekannter Anblick. Aber nach welchen Regeln bilden und bewegen sich Schwärme und Herden? Diesen Fragen widmet sich der Physiker und Präsident der Indischen Akademie der Wissenschaften, Prof. Dr. Ajay Kumar Sood, in einer Vorlesung in der Indischen Botschaft in Berlin am Dienstag, 18. September. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung bis Donnerstag, 13. September, erforderlich.

  • Die Ingenieurwissenschaftlerin Xiaoxiang Zhu wird mit dem „Leopoldina Early Career Award 2018“ ausgezeichnet

    Gemeinsame Pressemitteilung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Commerzbank-Stiftung

    Dienstag, 4. September 2018 - Prof. Dr. Xiaoxiang Zhu, Wissenschaftlerin am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Professorin für Signalverarbeitung in der Erdbeobachtung an der Technischen Universität München, erhält den von der Commerzbank-Stiftung geförderten und mit 30.000 Euro dotierten „Leopoldina Early Career Award 2018“. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina ehrt die Ingenieurwissenschaftlerin damit für ihre herausragenden Leistungen in der satellitengestützten Erdbeobachtung zur Erfassung der weltweiten Urbanisierung und von Naturgefahren. Xiaoxiang Zhu wird der „Early Career Award“ bei der Jahresversammlung der Leopoldina am Freitag, 21. September, in Halle (Saale) verliehen.

  • Einblicke in die Leopoldina am Tag des offenen Denkmals

    Montag, 3. September 2018 - Am bundesweiten Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 9. September 2018, öffnet die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina die Türen ihres Hauptsitzes am Jägerberg 1 in Halle (Saale). Die Geschichte der Leopoldina und ihres Hauptgebäudes ist ebenso Thema der Führungen wie die heutigen Aufgaben als Nationale Akademie der Wissenschaften, die sie seit genau zehn Jahren wahrnimmt.

  • Leopoldina-Expertengruppe: Deutschland droht den Anschluss in der Luftfahrtforschung zu verlieren

    Montag, 3. September 2018 - Die Schlüsselindustrien der Luftfahrt haben in den vergangenen Jahrzehnten in Europa eine Konsolidierung erlebt. In der Folge könnte Deutschland den Anschluss in der Luftfahrtforschung verlieren. Darauf weist eine Expertengruppe der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina im heute veröffentlichten Diskussionspapier „Zukunftsfähigkeit der Luftfahrtforschung in Deutschland“ hin. Darin betonen die Autoren die exzellente Infrastruktur der hiesigen Luftfahrtforschung, weisen aber gleichfalls auf einen schleichenden Expertiseverlust in wichtigen Forschungsfeldern hin. Vor allem die wichtige Schlüsselkompetenz der Luftfahrt, die „Systemfähigkeit“, gelte es mit neuen Forschungsfeldern wie CO₂-neutralem Fliegen und unbemannter Luftfahrt zu erhalten und auszubauen.

  • Muscheln und Schnecken: Forschungsprojekt zum wissenschaftlichen Wert von Konchylien-Sammlungen

    Gemeinsame Pressemitteilung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

    Freitag, 31. August 2018 - Die Vielfalt der Natur an einem Ort zu versammeln, ist die Grundidee naturkundlicher Museen. Aber wann sind es Steine, Pflanzen oder Tiere „wert“, gesammelt zu werden? Was geschieht mit diesen Objekten, wenn Sammlungen aufgelöst oder zusammengeführt werden? Und wie verändert sich die Perspektive auf sie, wenn sich wissenschaftliche und museale Standards verändern? Das Studienzentrum der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina untersucht diese Fragen in Kooperation mit der Zoologischen Sammlung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Als Beispiel dienen Konchylien, die harten Schalen und Gehäuse von Muscheln, Schnecken und fossilen Weichtieren.

  • ESYS-Energiesymposium „ENERGI3: Integriert, intelligent, international – die nächste Phase der Energiewende“

    Gemeinsame Presseeinladung
    acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
    Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina
    Union der deutschen Akademien der Wissenschaften

    Donnerstag, 30. August 2018 - In der Energiepolitik geht es nur langsam voran. Ehrgeizige Vorhaben wie die Einführung eines sektorübergreifenden CO2-Preises, die Stärkung der Wasserstofftechnologie oder die im Koalitionsvertrag vereinbarten Sonderausschreibungen für Wind- und Solaranlagen werden nicht angegangen. Die Lücke zwischen der heutigen Klimapolitik und den langfristigen Klimazielen wächst deswegen. Was muss passieren, damit die Energiewende wieder zur Erfolgsgeschichte wird? Darüber möchte das Akademienprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) am 12. September beim Energiesymposium in Berlin diskutieren. Wir laden Sie ein, mit den Akteuren der Energiewende ins Gespräch zu kommen:

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