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63 Pressemitteilungen
  • „Bonner Erklärung“ wichtiger Schritt für die Wissenschaftsfreiheit

    Pressemitteilung der Allianz der Wissenschaftsorganisationen

    Als einen bemerkenswerten und wichtigen Schritt der europäischen Ministerkonferenz zum Europäischen Forschungsraum begrüßt die Allianz der Wissenschaftsorganisationen die heute verabschiedete „Bonner Erklärung zur Forschungsfreiheit“. Die Wissenschaftsministerinnen und -minister trafen sich anlässlich der deutschen EU-Ratspräsidentschaft in Bonn.

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  • Coronavirus-Pandemie: Leopoldina fordert konsequenteres Handeln

    Die gestern getroffenen Entscheidungen und aufgestellten Regelungen der Bund-/Länder-Runde zur Coronavirus-Pandemie sind aus Sicht der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina nicht ausreichend, um das Infektionsgeschehen zu kontrollieren und einzudämmen.

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  • Akademien fordern schnelles Handeln zum Schutz und zur Erhöhung der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft

    Gemeinsame Pressemitteilung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften

    Die biologische Vielfalt in der Agrarlandschaft ist in Deutschland in den letzten Jahren, selbst in Naturschutzgebieten, stark zurückgegangen. In ihrer heute veröffentlichten gemeinsamen Stellungnahme „Biodiversität und Management von Agrarlandschaften” geben die deutschen Wissenschaftsakademien Empfehlungen in acht Handlungsfeldern. Sie benennen den Schutz der Artenvielfalt als eine dringende und komplexe Herausforderung. Es bedürfe eines gesamtgesellschaftlichen Wandels hin zu einer nachhaltigen Landwirtschaft. Wichtig sei es, dabei die ökonomischen, politischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in der Landwirtschaft zu berücksichtigen. Daher empfehlen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine systemische Herangehensweise mit vielfältigen, parallelen Lösungsansätzen. Der wichtigste Ansatzpunkt seien die Subventionszahlungen im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union (GAP). Diese sollten zukünftig stärker an tatsächlich erbrachte und messbare Ökosystemleistungen geknüpft werden.

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  • Populistische Strömungen in Europa: Leopoldina und IWH laden zu Dialogveranstaltung ein

    Gemeinsame Presseeinladung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)

    Politische Spannungen in Europa nehmen zu und gefährden die europäische Integration. Angesichts der Coronavirus-Pandemie sowie ihrer Auswirkungen auf die Wirtschaft fordern populistische Parteien und Strömungen zunehmend eine Rückbesinnung auf nationales Vorgehen. Worin diese Europa-Skepsis begründet liegt und wie man auf sie reagieren kann, ist Thema einer gemeinsamen Dialogveranstaltung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Zu dieser Veranstaltung laden wir Sie herzlich ein und freuen uns über eine redaktionelle Erwähnung in Ihrem Medium.

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  • Leopoldina-Präsident Gerald Haug gratuliert Akademie-Mitglied Emmanuelle Charpentier zum Nobelpreis für Chemie

    Die in Berlin tätige Biochemikerin und Mikrobiologin Emmanuelle Charpentier, Mitglied der Leopoldina seit 2015, wird mit dem Nobelpreis für Chemie geehrt. Charpentier erhält die Auszeichnung für die Entwicklung einer Methode für die Genomeditierung. Sie wird gemeinsam mit der Biochemikerin und Molekularbiologin Jennifer Doudna (Berkeley/USA) gewürdigt.

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  • Leopoldina-Präsident Gerald Haug gratuliert Leopoldina-Mitglied Reinhard Genzel zum Nobelpreis für Physik

    Der Astrophysiker Reinhard Genzel, Mitglied der Leopoldina, erhält den Nobelpreis für Physik. Genzel erhält die Auszeichnung gemeinsam mit der US-amerikanischen Astronomin Andrea Ghez für die Entdeckung eines supermassereichen kompakten Objekts im Zentrum unserer Galaxie, der Milchstraße. Genzel und Ghez erhalten gemeinsam die eine Hälfte des diesjährigen Nobelpreises für Physik. Die andere Hälfte erhält der britische Mathematiker und Physiker Roger Penrose für die Entdeckung, dass schwarze Löcher eine robuste Vorhersage der Allgemeinen Relativitätstheorie sind.

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  • Ein neues Marktdesign für die Energiewende: Netzengpässe bewältigen, Sektorenkopplung fördern

    Gemeinsame Pressemitteilung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften

    Die Energiewende schreitet voran, doch das Strommarktdesign hinkt hinterher. Mit dem Wandel hin zu klimafreundlichen Alternativen in den Sektoren Verkehr und Wärme steigt der Bedarf an grünem Strom. Um diesen zu decken, genügt es jedoch nicht, Wind- und Solarenergie sowie Netzausbau voranzutreiben. Das Akademienprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ macht in zwei Stellungnahmen Vorschläge für ein zeitgemäßes Marktdesign, das die Sektorenkopplung fördert und Netzengpässe effektiv und effizient bewältigt.

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  • Gesundheit, Nachhaltigkeit und Digitalisierung – Wissenschaftsakademien richten Empfehlungen an die G20-Staaten

    Im Vorfeld des Gipfeltreffens der G20-Staaten im November 2020 in Riad (Saudi-Arabien) haben die Wissenschaftsakademien dieser Staaten die gemeinsame Stellungnahme „Foresight: Science for Navigating Critical Transitions“ vorgelegt. Das Papier wurde am Samstag an die saudi-arabische G20-Präsidentschaft übergeben. Die Wissenschaftsakademien betonen in dem Papier die Notwendigkeit, globale Herausforderungen in all ihrer Komplexität und Vernetzung zu betrachten und weisen auf die Rolle der Wissenschaft bei der Bewältigung von Umbrüchen hin. Die Coronavirus-Pandemie habe mangelnde Voraussicht und Schwachstellen in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Wirtschaft, Sozialwesen und Bildung offengelegt. Das Papier wurde in virtuellen Treffen der Wissenschaftsakademien unter Beteiligung von Mitgliedern der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina erarbeitet.

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  • Der Chemiker Robert Schlögl ist neuer Vizepräsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina

    Der Senat der Leopoldina hat gestern einen neuen Vizepräsidenten und eine neue Sekretarin gewählt. Der Chemiker und Katalyseforscher Prof. Dr. Robert Schlögl (Mülheim an der Ruhr, Berlin) ist nun einer der vier Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten der Akademie. Er folgt auf den Physiker Prof. Dr. Gunnar Berg (Halle/Saale), der nach zwei Amtszeiten aus dem Amt ausscheidet. Der Senat wählte außerdem die Historikerin Prof. Dr. Ute Frevert (Berlin) als Sekretarin der Klasse IV (Geistes-, Sozial- und Verhaltenswissenschaften) der Leopoldina. Sie folgt auf den Psychologen Prof. Dr. Frank Rösler (Hamburg), der dieses Amt zehn Jahre lang wahrgenommen hat. Aus dem Präsidium scheidet zudem der Medizinhistoriker Prof. Dr. Heinz Schott (Bonn) aus, der zehn Jahre lang als Beauftragter des Präsidiums für Archiv, Bibliothek und Langzeitvorhaben mit beratender Stimme in dem Gremium vertreten war. Für eine zweite fünfjährige Amtszeit als Vizepräsidentin und als Präsidiumsmitglied wiedergewählt wurden die Pflanzengenetikerin Prof. Dr. Ulla Bonas (Halle/Saale) und der Informatiker Prof. Dr. Thomas Lengauer (Saarbrücken).

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  • Leopoldina und DFG veranstalten virtuelle Konferenz zur Regulierung genomeditierter Pflanzen in der EU

    Gemeinsame Presseeinladung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Deutschen Forschungsgemeinschaft

    In der Debatte um die Regulierung von genomeditierten Pflanzen in der Europäischen Union empfehlen die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) einen differenzierten Rechtsrahmen, der die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse berücksichtigt. Anlässlich der deutschen EU-Ratspräsidentschaft in diesem Jahr veranstalten die beiden Organisationen von Donnerstag, 1. bis Freitag, 2. Oktober 2020 eine englischsprachige virtuelle Konferenz, die auf die Beratung von Politik und Gesellschaft abzielt. Dazu laden wir Sie herzlich ein und freuen uns über eine Ankündigung des Termins in Ihrem Medium.

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  • Klare und einheitliche Corona-Regeln: Nationalakademie Leopoldina richtet Appell an Bund und Länder

    Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus steigt seit Ende Juli in Deutschland wieder an. In Anbetracht sinkender Temperaturen und der Verlagerung von Gruppenaktivitäten in Innenräume bestehe die Gefahr, dass es abermals zu einer schwer kontrollierbaren Entwicklung der Pandemie komme. Das schreibt die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina in der heute erschienenen Ad-hoc-Stellungnahme "Coronavirus-Pandemie: Wirksame Regeln für Herbst und Winter aufstellen". Um dieser Gefahr rechtzeitig zu begegnen und das öffentliche Leben auch in den kommenden Monaten aufrecht zu erhalten, müssten jetzt Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Die Leopoldina appelliert an die Verantwortlichen in Bund und Ländern, sich rasch auf bundesweit verbindliche, wirksame und einheitliche Regeln für das Inkrafttreten von Vorsorgemaßnahmen zu einigen und letztere konsequenter als bisher um- und durchzusetzen.

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  • Leopoldina widmet sich den Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf die Gesellschaft

    Künstliche Intelligenz und ihre vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten haben Auswirkungen auf zahlreiche Lebensbereiche: von der Politik und der Wirtschaft über die Wissenschaft bis in die Alltagswelt hinein. Die Rolle Künstlicher Intelligenz in Gegenwart und Zukunft ist Thema der gemeinsamen Tagung des Zentrums für Wissenschaftsforschung und der Nachwuchsinitiative „Interdisciplinary Network for Studies Investigating Science and Technology (INSIST)“, die von Mittwoch, 30. September, bis Freitag, 2. Oktober 2020 in Halle (Saale) und Online stattfindet. Zu der Veranstaltung laden wir Sie herzlich ein und freuen uns über eine redaktionelle Erwähnung in Ihrem Medium.

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  • Psychische Gesundheit in der Coronavirus-Pandemie: Nationalakademie Leopoldina veranstaltet internationales virtuelles Podiumsgespräch

    Im Mai 2020 warnten die Vereinten Nationen davor, dass die Coronavirus-Pandemie negative Auswirkungen auf die psychische Gesundheit zahlreicher Menschen weltweit haben könnte. Soziale Isolation, Arbeitsplatz- und finanzielle Verluste, Unsicherheit über die tatsächlichen Auswirkungen der Krise und Angst um das körperliche Wohlbefinden beeinträchtigen die psychische Gesundheit vieler Menschen. Führen diese Stressfaktoren zu einem Anstieg der Zahl von Depressionen und Angststörungen? Welchen Herausforderungen müssen sich die Gesundheitssysteme stellen? Welche Auswirkungen haben öffentliche Schutzmaßnahmen auf die psychische Gesundheit?

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  • Biodiversitätsforscher Patrick Weigelt wird mit dem „Leopoldina Early Career Award 2020“ ausgezeichnet

    Dr. Patrick Weigelt, Nachwuchswissenschaftler auf dem Gebiet der Biodiversität, Makroökologie und Biogeographie an der Universität Göttingen, erhält den von der Commerzbank-Stiftung geförderten und mit 30.000 Euro dotierten „Leopoldina Early Career Award 2020“. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina ehrt ihn für die Entwicklung von Biodiversitätsdatenbanken und für seine Forschung zur Artenvielfalt von Pflanzen. Weigelt untersucht die Pflanzenwelt auf Inseln und wie der Mensch zur Verbreitung von Pflanzenarten außerhalb ihrer Ursprungsgebiete beiträgt. Die offizielle Verleihung des „Early Career Award 2020“ wird coronabedingt erst im September 2021 bei der Jahresversammlung der Leopoldina zum Thema „Biodiversität und die Zukunft der Vielfalt“ stattfinden.

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  • Franziska Hornig ist neue Generalsekretärin der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina

    Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat eine neue Generalsekretärin. Die Wissenschaftsmanagerin und Betriebswirtin Franziska Hornig übernimmt die Position heute von der bisherigen Generalsekretärin Prof. Dr. Jutta Schnitzer-Ungefug, die nach 20 Jahren an der Spitze der Geschäftsstelle in den Ruhestand geht.

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  • Wie Bildung in Krisenzeiten gelingen kann: Leopoldina veröffentlicht fünfte Ad-hoc-Stellungnahme zur Coronavirus-Pandemie

    Die Coronavirus-Pandemie und die Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens haben dazu geführt, dass viele Kitas und Schulen ihrem Bildungsauftrag zeitweilig gar nicht oder nur sehr eingeschränkt nachkommen konnten. Eine verlässliche technische und organisatorische Infrastruktur, die eine vollständige Schließung von Bildungseinrichtungen auffangen könnte, ist in Deutschland noch nicht vorhanden. Kinder und Jugendliche, deren Familien und pädagogische Fachkräfte sind deswegen in besonderem Maße von der aktuellen Krise betroffen. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina zeigt in ihrer heute veröffentlichten Ad-hoc-Stellungnahme „Coronavirus-Pandemie: Für ein krisenresistentes Bildungssystem“ Maßnahmen auf, die geeignet sind, das bestehende Bildungssystem unter Krisenbedingungen widerstandsfähiger und flexibler zu machen. Die Stellungnahme richtet sich an die verantwortlichen Akteurinnen und Akteure des Bildungswesens, also Ministerien, Landesinstitute, Bildungsträger sowie Kitas und Schulen.

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  • Corona-Apps gegen COVID-19: Nationalakademie Leopoldina veranstaltet internationales virtuelles Podiumsgespräch

    Als Reaktion auf die Coronavirus-Pandemie wurden weltweit Programme für Mobilgeräte entwickelt. Solche Apps sind Teil eines breiten Spektrums von digitalen Werkzeugen zur Prävention und Kontrolle von Infektionskrankheiten. Welche technischen Fragen wirft die Entwicklung dieser Apps auf? Welche ethischen Aspekte müssen berücksichtigt werden? Wie hilfreich sind solche Apps bei der Lockerung der Restriktionen für das öffentliche Leben? Hierzu diskutieren internationale Expertinnen und Experten bei einem englischsprachigen virtuellen Podiumsgespräch der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina am Mittwoch, 15. Juli, 11 bis 12.15 Uhr.

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  • Energiewende 2030: Akademien beschreiben Weg zur Klimaneutralität in Europa

    Gemeinsame Pressemitteilung der Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, acatech ‒ Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften

    Mit dem European Green Deal hat die Europäische Union sich das Ziel gesetzt, bis 2050 klimaneutral zu wirtschaften. Ein wichtiger Baustein ist eine Energiewende, die weg von der Nutzung fossiler Energieträger und hin zur Gewinnung und Nutzung erneuerbarer Energien führt. Hierfür empfehlen die Wissenschaftsakademien „No-regret“-Maßnahmen, die Einführung eines sektorenübergreifenden CO₂-Preises inklusive Mindestpreis sowie einen umfassenden Infrastrukturumbau. Mit ihrer heute erschienenen Ad-hoc-Stellungnahme „Energiewende 2030: Europas Weg zur Klimaneutralität“ legen die Akademien eine Handreichung für den deutschen EU-Ratsvorsitz ab 1. Juli vor.

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  • Schulen öffnen – Außerschulische Initiativen stärken

    Pressemitteilung des Nationalen MINT Forums

    Schulen brauchen in den MINT-Fächern eine curricular verankerte Zusammenarbeit mit außerschulischen Lernorten, um über die aktuelle Krise hinaus zukunftsfest zu werden. Dazu gehört eine Stärkung regionaler Strukturen durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Kommunen. Weiterhin sind tragfähige Konzepte für das digitale Lehren und Lernen zu entwickeln und umzusetzen und der Aufbau multiprofessioneller Teams notwendig. Seine fünf Kernforderungen zur MINT-Bildung stellte heute das Nationale MINT Forum (NMF) in Berlin vor. Bereits zum März erarbeitet, finden sie nun Bestätigung in der aktuellen Corona-Krise.

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  • Digitale Gesundheit, Grundlagenforschung und Insektensterben – Wissenschaftsakademien legen drei Stellungnahmen für virtuellen G7-Gipfel vor

    In Vorbereitung des in diesem Jahr als Videokonferenz organisierten Gipfeltreffens der G7-Staaten im Juni 2020 haben Wissenschaftsakademien der G7-Staaten und sechs weiterer Staaten drei Stellungnahmen zu den Themen Digitalisierung im Gesundheitswesen, Grundlagenforschung und Insektensterben vorgelegt. In diesen Stellungnahmen der G-Science Academies werden der Politik Handlungsoptionen aufgezeigt, um den Herausforderungen in diesen Bereichen gemeinsam zu begegnen. Die Stellungnahmen wurden in virtuellen Treffen der Wissenschaftsakademien unter Beteiligung von Expertinnen und Experten der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina erarbeitet.

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  • Medizinische Versorgung und patientennahe Forschung in einem adaptiven Gesundheitssystem – Nationalakademie Leopoldina legt vierte Ad-hoc-Stellungnahme zur Coronavirus-Pandemie vor

    Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina veröffentlicht heute eine vierte Ad-hoc-Stellungnahme zur Coronavirus-Pandemie. Sie widmet sich dem Thema: „Medizinische Versorgung und patientennahe Forschung in einem adaptiven Gesundheitssystem“. Das Papier konzentriert sich auf kurz- und mittelfristige Aspekte der medizinischen und pflegerischen Versorgung unter den Bedingungen einer anhaltenden Pandemie und zeigt langfristige Maßnahmen für ein resilientes und anpassungsfähiges Gesundheitssystem auf. Die Autorinnen und Autoren empfehlen ein bedarfs- und nicht primär gewinnorientiertes System, das sich am Patientenwohl orientiert und qualitätsgesichert arbeitet. Es müsse alle Mitarbeitenden wertschätzen sowie Innovationen und digitale Lösungen integrieren. Ziel sei ein adaptives Gesundheitssystem, in dem Öffentlicher Gesundheitsdienst, ambulanter sowie stationärer Sektor gut zusammenarbeiten und eine schnelle Translation von Forschungsergebnissen in die klinische Praxis erfolgt.

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  • Start der MINT-Qualitätsoffensive

    Das Nationale MINT Forum (NMF) beginnt heute gemeinsam mit ausgewählten Partnern eine bundesweite MINT-Qualitätsoffensive für außerschulische MINT-Initiativen. Auf der Basis eines Orientierungsrahmens werden MINT-NetzwerkerInnen zu „Multiplikatoren für Qualitätsentwicklung“ ausgebildet und strukturierte Begleit- und Schulungsprogramme vor Ort durchgeführt.

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  • Wissenschaftszeitvertragsgesetz: Anpassung hilft Betroffenen und Wissenschaft

    Gemeinsame Pressemitteilung der Allianz der Wissenschaftsorganisationen

    Der Bundestag hat heute eine Anpassung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) beschlossen, um Nachteile für befristet beschäftigte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler durch die Schutzmaßnahmen im Kontext der Corona-Pandemie zu verhindern. Forschungseinrichtungen und Hochschulen erhalten nun die Möglichkeit, Arbeitsverträge auch über die bisher geltende Höchstgrenze hinaus zu verlängern. Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen begrüßt diese Gesetzesänderung ausdrücklich. Sie setzt sich dafür ein, dass die Wissenschaftseinrichtungen von dieser Möglichkeit zugunsten der Personen in der Qualifizierungsphase Gebrauch machen.

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  • Gesellschaftliche Aspekte der Coronavirus-Pandemie: Nationalakademie Leopoldina legt dritte Ad-hoc-Stellungnahme vor

    Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina veröffentlicht heute eine dritte Ad-hoc-Stellungnahme zur COVID-19-Pandemie. Das angehängte Papier „Coronavirus-Pandemie ‒ Die Krise nachhaltig überwinden“ behandelt die psychologischen, sozialen, rechtlichen, pädagogischen und wirtschaftlichen Aspekte der Pandemie und beschreibt Strategien, die zu einer schrittweisen Rückkehr in die gesellschaftliche Normalität beitragen können.

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  • Coronavirus: Nationalakademie Leopoldina legt zweite Ad-hoc-Stellungnahme zu gesundheitsrelevanten Maßnahmen vor

    Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina veröffentlicht heute eine zweite Ad-hoc-Stellungnahme zum Coronavirus. Das Papier „Coronavirus-Pandemie – Gesundheitsrelevante Maßnahmen“ konzentriert sich auf gesundheitsrelevante Maßnahmen, die zu einer schrittweisen Normalisierung des öffentlichen Lebens beitragen können. Drei werden als besonders wichtig erachtet: 1. flächendeckende Nutzung von Mund-Nasen-Schutz, 2. kurzfristige Verwendung mobiler Daten und 3. Ausbau der Testkapazitäten.

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  • Zukunft aus dem 3D-Drucker? Wissenschaftsakademien empfehlen Strategien für den Umgang mit Additiver Fertigung

    Gemeinsame Pressemitteilung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

    Die Additive Fertigung ist ein junges, dynamisches Feld der Technologieentwicklung, das durch die Einführung von 3D-Druckern populär wurde. Materialien werden Schicht für Schicht aufgetragen. So entstehen Objekte mit bisher kaum erreichten variablen Formen und filigranen inneren Strukturen. Diese Technologie könnte die Entwicklung und Herstellung zahlreicher Produkte für Industrie, Medizin und den privaten Gebrauch tiefgreifend verändern. In der heute erschienenen Stellungnahme „Additive Fertigung – Entwicklungen, Möglichkeiten und Herausforderungen“ beschreiben die Wissenschaftsakademien die mittel- und langfristigen Potenziale der Technologie, notwendige Forschungs- und Entwicklungsaufgaben und Handlungsoptionen für den Umgang der Gesellschaft mit den Möglichkeiten dieser Verfahren. Das Papier ergänzt eine 2016 erschienene Stellungnahme der Wissenschaftsakademien zum Thema.

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  • Coronavirus: Nationalakademie Leopoldina stellt Expertenliste zur Verfügung

    Anlässlich der globalen Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 und der durch den Erreger verursachten Atemwegserkrankung COVID-19 veröffentlicht die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina für Ihre Recherche eine Expertenliste. Die Liste enthält eine erste Auswahl von Mitgliedern der Leopoldina, die sich bereit erklärt haben, für Interviews zur Verfügung zu stehen. Dem angehängten Dokument können Sie entnehmen, wie die Expertinnen und Experten kontaktiert werden möchten.

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  • Coronavirus: Nationalakademie Leopoldina legt Ad-hoc-Stellungnahme vor

    Das Coronavirus SARS-CoV-2 und die damit einhergehende Atemwegserkrankung COVID-19 breiten sich weltweit mit hoher Dynamik aus. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einer interdisziplinären Arbeitsgruppe zusammengerufen, um sich mit der aktuellen Situation zu befassen. Angehängt finden Sie die resultierende Ad-hoc-Stellungnahme zu gesundheitspolitischen Aspekten der Coronavirus-Pandemie in Deutschland.

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  • Feindbild Experte? ‒ Historiker spricht an der Leopoldina über Populismus und Wissenschaft

    Politikerinnen und Politiker holen sich häufig wissenschaftlichen Rat. Allerdings werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler immer wieder auch angefeindet. Populisten werfen ihnen vor, als erweiterter Arm eines politischen Establishments aufzutreten und den „Willen des Volkes“ zu übergehen. In einem Vortrag an der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina geht der Schweizer Historiker Prof. Dr. Caspar Hirschi diesem Problem nach. Zu der Veranstaltung laden wir Sie herzlich ein und freuen uns über eine redaktionelle Erwähnung in Ihrem Medium.

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  • Klimaforscher Gerald Haug steht künftig an der Spitze der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina

    Anlässlich der heutigen Feier zur Amtsübergabe in Halle (Saale) hat der Mikrobiologe Jörg Hacker die Amtskette des Präsidenten der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina an den Klimaforscher Gerald Haug übergeben. Gerald Haug ist für fünf Jahre gewählt und tritt das Amt am 1. März 2020 an. Jörg Hacker leitete die Akademie zehn Jahre lang und scheidet nach zwei Amtszeiten turnusgemäß aus. In Vertretung von Bundeskanzlerin Angela Merkel hielt Staatsminister Hendrik Hoppenstedt eine Ansprache. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff sprach ein Grußwort zur Amtsübergabe.

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  • Die Reparatur des Gehirns: Die Molekularbiologin Magdalena Götz spricht beim Frühjahrsempfang an der Leopoldina

    Die Molekularbiologin Prof. Dr. Magdalena Götz entdeckte, dass auch Gliazellen im Gehirn als Stammzellen fungieren können. Dies führte in den Neurowissenschaften zu einem Paradigmenwechsel. Für ihre Pionierleistung auf dem Gebiet der Biologie hat die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina ihr Mitglied 2019 mit der Mendel-Medaille ausgezeichnet. Im Abendvortrag zum gemeinsamen Frühjahrsempfang der Leopoldina und des Leopoldina Akademie Freundeskreis e.V. am Dienstag, 18. Februar spricht Magdalena Götz über ihre Forschung. Zu dieser Veranstaltung laden wir Sie herzlich ein und freuen uns über eine redaktionelle Ankündigung in Ihrem Medium.

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  • „Wie gefährlich wird das neue Coronavirus?“ – Leopoldina und Science Media Center veranstalten Press Briefing

    Gemeinsame Presseeinladung des Science Media Centers Germany und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina

    Das neuartige Coronavirus 2019-nCoV wurde erstmals im Dezember in Wuhan entdeckt, verbreitet sich seither in hohem Tempo in weiteren Provinzen in China und in 27 weiteren Ländern. Mit jedem Tag, an dem die Ausbreitung nicht kontrolliert wird, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Epidemie zu einer Pandemie entwickelt. Bei einem gemeinsam von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und dem Science Media Center Germany veranstalteten Press Briefing diskutieren wichtige in Deutschland handelnde Wissenschaftler und Mediziner den aktuellen Stand des Wissens.

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  • Novellierung Urheberrecht: Wissenschaftsorganisationen fordern umgehende Entfristung des Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetzes

    Gemeinsame Pressemitteilung der Allianz der Wissenschaftsorganisationen

    Derzeit bereitet das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) Anpassungen des deutschen Urheberrechtsgesetzes (UrhG) vor, die durch die im Juni 2019 in Kraft getretene EU-Richtlinie 2019/790 über das Urheberrecht und die verwandten Schutzrechte im digitalen Binnenmarkt erforderlich geworden sind. Das Ministerium möchte diese Anpassungen mit zwei aufeinander folgenden Gesetzgebungsverfahren umsetzen. Am 15. Januar hat es einen Diskussionsentwurf für das erste der beiden geplanten Verfahren veröffentlicht.

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  • Pressegespräch und Feier zur Amtsübergabe an den neuen Leopoldina-Präsidenten Gerald Haug

    Akkreditierung bis Dienstag, 18. Februar, 12 Uhr erforderlich (siehe unten)

    Am 1. März übernimmt der Klimaforscher, Geologe und Paläo-Ozeanograph Gerald Haug die Präsidentschaft der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Anlässlich der Amtsübergabe des jetzigen Präsidenten Jörg Hacker an seinen Nachfolger laden wir Medienvertreterinnen und Medienvertreter herzlich zu zwei Terminen ein: Pressegespräch zur Amtsübergabe in Berlin

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  • Wie öffentlich soll Wissenschaft sein? ‒ Podiumsdiskussion zu gesellschaftlichem Engagement von Forscherinnen und Forschern

    Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden zunehmend dazu aufgefordert, sich über ihre Forschung hinaus für die Gesellschaft zu engagieren, zum Beispiel in der Klimaschutzbewegung oder im Kampf gegen Populismus und Fake News. „Wie öffentlich soll Wissenschaft sein?“ fragen deswegen die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und das Institute for Advanced Sustainability Studies und Population Europe am Max-Planck-Institut für demografische Forschung in einer Podiumsdiskussion am Montag, 27. Januar in Berlin. Zu dieser Veranstaltung laden wir Medienvertreterinnen und Medienvertreter ein und freuen uns über eine redaktionelle Erwähnung in Ihrem Medium.

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  • Zentral oder dezentral? Wissenschaftsakademien zeigen Wege zu einer nachhaltigen Energieversorgung

    Gemeinsame Pressemitteilung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften

    Nur mit einem klugen Mix aus zentralen und dezentralen Technologien wird die Energieversorgung bis zum Jahr 2050 klimafreundlich, sicher und wettbewerbsfähig. Zu diesem Schluss kommt das Akademienprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ in einer heute veröffentlichten Stellungnahme. Es gilt, alle Möglichkeiten für den Ausbau von Windkraft- und Solaranlagen zu nutzen – von der Solaranlage auf dem Dach bis zum Windpark auf hoher See. Für eine erfolgreiche Energiewende fordern die deutschen Wissenschaftsakademien außerdem, den Netzausbau schnellstmöglich voranzutreiben und eine sichere digitale Steuerung des Energiesystems zu gewährleisten. Stromnetze sowie Windkraft- und Solaranlagen müssen umwelt- und sozialverträglich ausgebaut werden, um Konflikte abzumildern.

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  • Leopoldina und Leibniz-Institut gedenken des Molekularbiologen Benno Parthier

    Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und das Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) veranstalten zu Ehren des am 25. August 2019 verstorbenen Altpräsidenten und ehemaligen Institutsdirektors Professor Benno Parthier eine Gedenkfeier in Halle (Saale). Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Politikerinnen und Politiker werden dort die Leistungen und Verdienste des Molekularbiologen und Wissenschaftsmanagers würdigen. Zu dieser Veranstaltung laden wir Medienvertreterinnen und Medienvertreter herzlich ein und freuen uns über eine redaktionelle Erwähnung in Ihrem Medium.

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  • Gerald Haug zum neuen Präsidenten der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina gewählt

    Gerald Haug wird neuer Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Der Senat der Akademie wählte ihn heute in geheimer und schriftlicher Abstimmung. Der Klimaforscher übernimmt das Amt am 1. März 2020 von Jörg Hacker. Der Mikrobiologe Hacker führt die Akademie seit 2010 und scheidet nach zwei Amtszeiten turnusgemäß aus. Haug (Jahrgang 1968) wird der XXVII. Präsident der Leopoldina sein. Haug ist Direktor am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz sowie Professor an der Eidgenössisch-Technischen Hochschule (ETH) Zürich/Schweiz. Die Feier zur Amtsübergabe findet am Donnerstag, 20. Februar 2020 statt.

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  • Gefährdetes Kulturerbe auf dem Meeresboden: Leopoldina veröffentlicht Diskussionspapier zu Unterwasserarchäologie in Nord- und Ostsee

    Der Meeresboden ist ein faszinierendes Archiv der Menschheitsgeschichte. Das gilt auch für die Nord- und Ostsee. Auf und in ihrem Grund sind nicht nur Schiffswracks zu finden, sondern auch Besiedlungsspuren aus urgeschichtlichen Zeiten, in denen Teile dieser Meere noch Festland waren. Das Kulturerbe unter Wasser ist jedoch bisher unzureichend geschützt. Archäologische Spuren könnten durch Kies- und Sandabbau, den Bau von Windkraftanlagen, die Verlegung von Kabeln und durch Fischerei für immer verloren gehen. Um für die Bedeutung des kulturellen Erbes in Nord- und Ostsee zu sensibilisieren, hat die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina heute das Diskussionspapier „Spuren unter Wasser – Das kulturelle Erbe in Nord- und Ostsee erforschen und schützen“ veröffentlicht. Darin beschreiben die Autorinnen und Autoren den Wert des Unterwassererbes und empfehlen Maßnahmen für einen effektiven Schutz der Kulturgüter.

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  • Chancen der Pflanzenzüchtung nutzen: Wissenschaftsakademien und DFG empfehlen ein neues europäisches Gentechnikrecht

    Gemeinsame Pressemitteilung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und der Deutschen Forschungsgemeinschaft

    Der Europäische Gerichtshof hat im Juli 2018 entschieden, dass alle Organismen, die durch Verfahren der Genomeditierung wie CRISPR-Cas verändert wurden, unter die rechtlichen Regelungen für „genetisch veränderte Organismen“ (GVO) fallen. Dies erschwert die Erforschung, die Entwicklung und den Anbau verbesserter Nutzpflanzen, die für eine produktive, klima-angepasste und nachhaltigere Landwirtschaft dringend erforderlich sind. Darauf weisen die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und die Deutsche Forschungsgemeinschaft in einer heute veröffentlichten Stellungnahme hin. Die pauschale rechtliche Einstufung als GVO berücksichtige nicht, welche Art der genetischen Veränderung im genomeditierten Organismus vorliegt. Dieser vorrangig verfahrensbezogene Regelungsansatz sei rational nicht zu begründen, kritisieren Wissenschaftsakademien und DFG. Sie geben Empfehlungen, wie das europäische Gentechnikrecht kurzfristig novelliert und langfristig komplett neugestaltet werden kann.

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  • Wie werden intelligente Roboter die Gesellschaft verändern? Leopoldina-Weihnachtsvorlesung mit Sami Haddadin

    Robotik und Künstliche Intelligenz gewinnen an Bedeutung. Die Verbindung dieser beiden Technologien wird die Welt so nachhaltig verändern wie nur wenige Technologien vor ihr. Wie geht die Gesellschaft damit um? Diese Frage stellt der Informatiker Prof. Dr.-Ing. Sami Haddadin bei der traditionellen Weihnachtsvorlesung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Zu dieser Veranstaltung laden wir Sie herzlich ein und freuen uns über eine redaktionelle Erwähnung in Ihrem Medium.

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  • Körber-Dialog mit MINT-Regionen: erfolgreiche MINT-Bildung durch regionale Vernetzung

    Pressemitteilung des Nationalen MINT Forums und der Körber Stiftung

    Erstmals treffen sich heute in Berlin Entscheider und Akteure aus Bund, Ländern und Regionen, um sich über Strategien und Erfahrungen bei der regionalen Vernetzung von MINT-Bildungsangeboten auszutauschen. Gastgeber sind die Körber-Stiftung und das Nationale MINT Forum, die sich seit vielen Jahren gemeinsam für den regionalen Ansatz in der MINT-Bildung einsetzen.

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  • Goethe als Wissenschaftler: Leopoldina-Symposium zur Naturforschung des berühmten Dichters

    Als Poet und Schriftsteller ist er weltberühmt. Doch Johann Wolfgang von Goethe war auch Naturforscher. In dieser Eigenschaft wurde er 1818 als Mitglied in die Leopoldina aufgenommen. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat vor einiger Zeit die erste vollständige historisch-kritische Ausgabe der naturwissenschaftlichen Schriften Goethes vorgelegt (Leopoldina-Ausgabe). Die dazugehörigen Register sind nun fertiggestellt und auch online verfügbar. Die Leopoldina veranstaltet aus diesem Anlass in Halle (Saale) ein Symposium, das sich Goethes Beziehungen zur Naturforschung widmet. Zu dieser Veranstaltung laden wir Sie herzlich ein und freuen uns über eine redaktionelle Erwähnung in Ihrem Medium.

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  • Zum MINT-Herbstreport: MINT-Bildung gemeinsam voranbringen und das Lehramt attraktiver gestalten

    Pressemitteilung des Nationalen MINT Forums

    Der heute veröffentlichte MINT-Herbstreport zeigt mit 263.000 unbesetzten Stellen im Vergleich zum Frühjahr eine leichte Verkleinerung der MINT-Arbeitskräftelücke. Das Nationale MINT Forum fordert, trotzdem alle Anstrengungen zur Stärkung der MINT-Bildung fortzusetzen und dabei koordiniert und qualitätsorientiert vorzugehen. Ein Schlüssel sei dabei, das MINT-Lehramt attraktiv und zukunftsorientiert zu gestalten.

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  • Wissenschaft in die Schule bringen: Leopoldina bietet Akademienvorlesungen für junge Menschen in Sachsen-Anhalt an

    Gemeinsame Pressemitteilung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und des Ministeriums für Bildung Sachsen-Anhalt

    Damit junge Menschen heute die Fülle verfügbarer Informationen richtig einordnen können, ist es wichtig, ihnen ein wissenschaftlich fundiertes Verständnis natürlicher, gesellschaftlicher und technologischer Zusammenhänge zu vermitteln. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina bietet daher seit diesem Schuljahr Akademienvorlesungen für Schülerinnen und Schüler in Sachsen-Anhalt an. Mehr als 100 ihrer Mitglieder haben sich bereit erklärt, ihre Forschungsthemen an Schulen vorzustellen und mit den Kindern und Jugendlichen zu diskutieren. Schülerinnen und Schüler bekommen so die Möglichkeit, einen Einblick in die aktuelle Forschung zu erhalten und lernen renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kennen.

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  • Bethge-Stiftung und Leopoldina richten Festkolloquium zum 100. Geburtstag von Leopoldina-Altpräsident Heinz Bethge aus

    Gemeinsame Presseeinladung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Heinz-Bethge-Stiftung für angewandte Elektronenmikroskopie

    Heinz Bethge war einer der profiliertesten Physiker in Deutschland, Direktor des Akademie-Instituts für Festkörperphysik und Elektronenmikroskopie sowie von 1974 bis 1990 Präsident der Leopoldina. Anlässlich des 100. Geburtstages von Heinz Bethge richten die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Heinz-Bethge-Stiftung für angewandte Elektronenmikroskopie eine Festveranstaltung aus. Zu dieser Veranstaltung laden wir Medienvertreterinnen und Medienvertreter herzlich ein.

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  • Übergewicht und Adipositas: Leopoldina veröffentlicht Diskussionspapier zu Ursachen und Folgen

    In Deutschland sind 60 Prozent der Bevölkerung übergewichtig, ein Viertel ist bereits adipös, leidet also an starkem Übergewicht. Dies hat vielfältige Folgen für die Gesundheit der Betroffenen. Um auf das Problem aufmerksam zu machen, hat die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina heute das Diskussionspapier „Übergewicht und Adipositas: Thesen zur Eindämmung der Epidemie“ veröffentlicht. Darin stellen die Autorinnen und Autoren basierend auf dem aktuellen Forschungsstand Ursachen und Folgen von Übergewicht und Adipositas dar und zeigen Handlungsoptionen zur Verbesserung der Situation auf. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler empfehlen sowohl Maßnahmen der Prävention und der Änderung des individuellen Lebensstils als auch gesetzliche Regelungen wie gezielte Werbeverbote oder die Besteuerung einzelner Nahrungsmittel.

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  • NMF begrüßt BMBF-Ausschreibung zur Stärkung regionaler MINT-Netzwerke

    Pressemitteilung des Nationalen MINT Forums

    Mit seiner heute veröffentlichten Förderbekanntmachung „MINTAngebote für Jugendliche” unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Aus- und Aufbau regionaler Clusterstrukturen für die MINT-Bildung von Jugendlichen. Das Nationale MINT Forum (NMF) begrüßt ausdrücklich die Stärkung des regionalen Ansatzes in der MINT-Bildung durch die Bundesregierung.

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  • Im Gespräch bleiben: Expertinnen und Experten diskutieren über das Gelingen des gesellschaftlichen Dialogs

    Gemeinsame Presseeinladung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

    Das Gespräch ist ein zentrales Mittel, mit dem sich eine Gesellschaft über grundlegende Fragen ihres Zusammenlebens verständigt. Der Austausch über soziale oder politische Streit-Themen ist dabei besonders wichtig. Die Leopoldina macht in Zusammenarbeit mit der Universität Halle das Sprechen im öffentlichen Raum zum Thema einer Podiumsdiskussion. Zu dieser Veranstaltung laden wir Sie herzlich ein und freuen uns über eine redaktionelle Erwähnung in Ihrem Medium.

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  • Nationalakademie Leopoldina kommentiert Klimaschutzpaket der Bundesregierung

    Die Bundesregierung hat auf die Diskussionen über die Jahrhundertherausforderung Klimawandel reagiert und am 9. Oktober ein Klimaschutzpaket verabschiedet. Es soll bewirken, dass Deutschland seinen Beitrag zu den Zielen des Pariser Klimagipfels von 2015 leisten kann. Anlässlich des nun anstehenden Gesetzgebungsverfahrens zur Umsetzung des Klimaschutzpaketes veröffentlicht die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina heute einen Kommentar zu den von der Bundesregierung skizzierten Maßnahmen. Darin bezieht sie sich auf ihre bereits im Juli 2019 veröffentlichte Stellungnahme "Klimaziele 2030: Wege zu einer nachhaltigen Reduktion der CO₂-Emissionen". Im heutigen Kommentar empfiehlt sie, ein ambitionierteres System der CO₂-Bepreisung einzuführen als derzeit von der Bundesregierung geplant. Zudem solle ein unabhängiges wissenschaftliches Gremium eingerichtet werden, ausgestattet mit einem starken Mandat, um die Fortschritte im Klimaschutz kontinuierlich zu begutachten.

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  • Ernst Haeckels ambivalentes Vermächtnis: Leopoldina widmet sich der wissenschaftlichen und politischen Wirkung des Naturforschers

    Wie kaum ein anderer Naturwissenschaftler aus dem deutschsprachigen Raum verkörpert Ernst Haeckel (1834-1919) die Zwiespältigkeit der Biologie im ausgehenden 19. Jahrhundert. Im Jahr des 100. Todestages Haeckels setzt sich das Zentrum für Wissenschaftsforschung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in seiner Herbsttagung kritisch mit Haeckels Gedankenwelt sowie der Nachwirkung des Naturforschers und Philosophen auseinander. Zu der Veranstaltung laden wir Sie herzlich ein und freuen uns über eine redaktionelle Erwähnung in Ihrem Medium.

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  • Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina zeichnet exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus

    Anlässlich der Jahresversammlung 2019 der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina zum Thema „Zeit in Natur und Kultur“ werden neun herausragende Forscherinnen und Forscher für ihre wissenschaftlichen Leistungen geehrt. Die Preise und Medaillen werden im Rahmen der feierlichen Eröffnung am Hauptsitz der Leopoldina in Halle (Saale) am Freitag, 20. September 2019, überreicht. Die diesjährige Mendel-Medaille wird am 18. Februar 2020 in Halle (Saale) vergeben.

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  • Nationalakademie Leopoldina empfiehlt bundesweite Strategie zur Luftreinhaltung und eine nachhaltige Verkehrswende

    Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina fordert zusätzliche Anstrengungen, um die Konzentration von Schadstoffen in der Luft weiter zu reduzieren. Dabei solle der Schwerpunkt mehr auf Feinstaub als auf Stickstoffoxiden liegen. Von kurzfristigen oder kleinräumigen Maßnahmen, etwa von Fahrverboten, sei keine wesentliche Entlastung zu erwarten. Vielmehr sei eine bundesweite ressortübergreifende Strategie zur Luftreinhaltung erforderlich, heißt es in der heute veröffentlichten Stellungnahme „Saubere Luft ‒ Stickstoffoxide und Feinstaub in der Atemluft: Grundlagen und Empfehlungen“. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weisen in dem Papier darauf hin, dass beim Verkehr vor allem der Ausstoß von Treibhausgasen problematisch ist. Sie rufen deshalb zu einer nachhaltigen Verkehrswende auf.

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  • Wissenschaft in der Verlässlichkeitsfalle? Relevanz und Neutralität von Forschung in der öffentlichen Wahrnehmung

    Die Frage nach der Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit wissenschaftlichen Wissens steht im Vordergrund der diesjährigen Frühjahrstagung des Zentrums für Wissenschaftsforschung. In welchen Situationen und auf welche Weise wird neues wissenschaftliches Wissen mit bestehendem Wissen verglichen und bewertet? Was sind die Standards der Verlässlichkeit? Was bedeutet dies für die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft in der Öffentlichkeit? Und wirkt sich dies auf die wissenschaftsbasierte Beratung von Politikerinnen und Politikern aus? Diesen und weiteren Fragen widmen sich verschiedene Vorträge am 11. und 12. April in Halle (Saale). Zu dieser Veranstaltung laden wir Sie herzlich ein und freuen uns über eine redaktionelle Erwähnung in Ihrem Medium.

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  • Wie haben sich die Wissenschaften entwickelt: Durch Revolution oder Wachstum?

    Entwickeln sich die Wissenschaften durch radikale Umbrüche oder eher durch stetiges Fortschreiten? Diese Frage beschäftigt die Wissenschaftsforschung seit mehr als einem Jahrhundert. Einen Überblick über die aktuelle Debatte gibt die Leopoldina-Lecture von Prof. Dr. Hans-Jörg Rheinberger, emeritierter Direktor des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte und Mitglied der Leopoldina, am Montag, 26. November, in Halle (Saale).

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  • Kann Wissenschaft die Zukunft vorhersagen? Herbsttagung des Studienzentrums zu Prognosen in den Wissenschaften

    Der Wunsch, die Zukunft zu kennen, zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Menschheit. Es gab daher zu allen Zeiten und in allen Kulturen Techniken, um Prognosen zu erstellen. Damals wie heute geschieht das vor allem durch wissenschaftliche Verfahren. Das Verhältnis zwischen Prognose und Wissenschaft ist Thema der Herbsttagung des Studienzentrums, die vom Montag, 8. Oktober, bis Mittwoch, 10. Oktober, stattfindet.

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  • Wissenschaftskommunikation in der Frühen Neuzeit. Frühjahrstagung des Studienzentrums über die Entstehung wissenschaftlicher Zeitschriften

    Heutzutage ändert sich die Art, wie Wissenschaftler ihre Ergebnisse publizieren, sehr schnell. Ein wissenschaftlicher Medienwandel ist allerdings kein neues Phänomen. Auch im späten 17. Jahrhundert veränderten sich der Stil und die Techniken der Wissenschaftskommunikation deutlich. Mit der Gründung der drei großen europäischen Akademien – der Leopoldina (1652), der britischen Royal Society (1660/63) und der französischen Académie des sciences (1666) – setzte sich ein neues Medium durch: Experimente, Erfindungen und Theorien wurden zunehmend in wissenschaftlichen Zeitschriften publiziert. Ihrer Entstehung widmet sich die Frühjahrstagung des Studienzentrums.

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  • Perspektiven der Wissenschaftsforschung: Herbsttagung des Studienzentrums zur Rolle der Wissenschaft in der Gesellschaft

    Moderne Gesellschaften basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. Sie bilden die Grundlage, auf der Politik entscheidet und handelt. Zugleich zielt politisches Handeln auf die Gestaltung von Wissenschaft, zum Beispiel in der Forschungspolitik. Die verschiedenen Rollen der Wissenschaft unter sozialen, politischen und ökonomischen Gesichtspunkten behandelt die Wissenschaftsforschung, die Thema der diesjährigen Herbsttagung des Studienzentrums der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina ist.

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  • Schließen gute medizinische Versorgung und Wirtschaftlichkeit einander aus? Leopoldina-Diskussionspapier empfiehlt bessere Verteilung von Ressourcen und weniger Klinikstandorte

    Seit mehreren Jahren wird eine „Ökonomisierung“ im Gesundheitswesen diskutiert und in Zusammenhang mit möglichen Fehlentwicklungen gebracht, so zum Beispiel mit Fallzahlsteigerungen aufgrund von ärztlichen Diagnosen, die von außermedizinischen Erwägungen beeinflusst wurden. Die Wissenschaftlichen Kommissionen „Gesundheit“ und „Wissenschaftsethik“ der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina haben diese Debatte zum Anlass genommen, in einem Symposium am 21. Januar 2016 in Berlin das grundsätzliche Verhältnis zwischen Medizin und Ökonomie in den Blick zu nehmen. Im Nachgang zu der Veranstaltung haben sechs Wissenschaftler das Diskussionspapier „Zum Verhältnis von Medizin und Ökonomie im deutschen Gesundheitssystem“ verfasst. Hierin formuliert die unabhängige Autorengruppe acht Thesen zum Thema.

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  • Leopoldina eröffnet neuen Lesesaal

    Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina eröffnet am Donnerstag, 21. Januar, ihren neuen Lesesaal. Nach vier Monaten Umgestaltung stehen im ehemaligen Vortragsgebäude der Akademie nun moderne Arbeitsplätze für die wissenschaftshistorische Forschung zur Verfügung. Erstmals haben Besucher die Möglichkeit, die Bestände aus Archiv und Bibliothek an einem Ort gemeinsam zu nutzen. Zudem werden im Lesesaal Veranstaltungen des Studienzentrums durchgeführt, zum Beispiel die monatlichen Wissenschaftshistorischen Seminare. Ein Aufenthaltsbereich im Erdgeschoss ermöglicht die Zusammenarbeit und den Austausch von und mit Wissenschaftlern vor Ort.

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  • Nationalakademie Leopoldina begrüßt Ergebnisse des G7-Gipfels zu Wissenschaftsthemen

    Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina begrüßt, dass die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten bei ihrem Gipfel in Schloss Elmau Gesundheits- und Umweltthemen in den Fokus gerückt haben und die Themen Antibiotikaresistenzen und vernachlässigte Tropenkrankheiten im Abschluss-Kommuniqué ausführlich Eingang gefunden haben. Die Leopoldina hatte im Vorfeld des Gipfels gemeinsam mit den Wissenschaftsakademien der anderen sechs G7-Staaten drei Empfehlungen erarbeitet und Ende April an Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben. Darin empfahlen die Akademien ein verstärktes internationales Engagement im Kampf gegen Tropenkrankheiten einschließlich Ebola sowie Maßnahmen, um der wachsenden Bedrohung der Weltbevölkerung durch Infektionskrankheiten und antibiotikaresistente Krankheitserreger zu begegnen. Eine dritte Stellungnahme widmete sich dem Thema Schutz der Ozeane.

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  • Deutsche Wissenschaftsakademien begleiten die Energiewende

    Nachhaltigkeit, Finanzierbarkeit, Versorgungssicherheit und gesellschaftliche Akzeptanz: Mit diesen Zielen wird die Initiative „Energiesysteme der Zukunft“, getragen von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, die Energiewende in Deutschland begleiten. Das gaben die deutschen Wissenschaftsakademien heute auf einer Pressekonferenz des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gemeinsam mit Bundesministerin Johanna Wanka bekannt.

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  • Leopoldina eröffnet Studienzentrum für Wissenschafts- und Akademiengeschichte in Halle

    Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina besitzt mit ihrer Bibliothek und ihrem Archiv zwei Einrichtungen mit historisch wertvollen Quellen, die für die wissenschaftshistorische Forschung genutzt werden. Mit dem Umzug der Leopoldina in ihr neues Hauptgebäude auf den Jägerberg in Halle können die Gebäude in der Emil-Abderhalden-Straße und August-Bebel-Straße zum einen den Erfordernissen einer modernen Archiv- und Bibliotheksarbeit gemäß ausgebaut werden. Zum anderen entsteht an diesem Standort der institutionalisierte Rahmen für diese wissenschaftshistorische Forschung: das Studienzentrum für Wissenschafts- und Akademiengeschichte. Dieses wird am kommenden Montag, 29. Oktober, eröffnet.

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